<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759</id><updated>2011-12-11T12:48:49.835+01:00</updated><category term='Medienethik'/><category term='Muslime'/><category term='Islam'/><category term='sexuelle Gewalt'/><category term='Groteskes'/><category term='Gewalt durch Frauen'/><category term='Schwule'/><category term='Internet'/><category term='Schlacht um Goslar'/><category term='HB-Männchen'/><category term='Amazon'/><category term='Schlachtfest in  Goslar'/><category term='Scharmützel'/><category term='Obdachlosigkeit'/><category term='Multikulti'/><category term='Irak'/><category term='Brumlik'/><category term='Israel'/><category term='Feminismus'/><category term='USA'/><category term='Antisemitismus'/><category term='Juden'/><category term='Gesocks'/><category term='Satire'/><category term='Islamophobie'/><category term='Wikipedia'/><category term='IGAF'/><category term='Schlacht um Goslar (Rückblick und Nachspiel)'/><category term='Iran'/><category term='Sommer der Männerbewegung'/><category term='Arne macht sich wichtig'/><category term='Meinungsfreiheit'/><category term='Wiesbaden'/><category term='eigene Buchveröffentlichungen'/><category term='Neocons'/><category term='Rassismus'/><category term='Erotik'/><category term='Rufmord'/><category term='Emanzipation'/><category term='Religion'/><category term='Männerfeindlichkeit'/><category term='Kampf der Kulturen'/><category term='Deppenjournalismus'/><category term='Menschenrechte'/><title type='text'>Hinter meinem Schreibtisch</title><subtitle type='html'>Ursprünglich habe ich in diesem Blog über meine privaten Erlebnisse berichtet, daher sein Name. Nach dem Anstieg von Fremdenfeindlichkeit in den letzten Jahren wurde dieses Thema zum Schwerpunkt meines Blogs. Aktuell gibt es vermehrt männerpolitische Beiträge, parallel zu meinem Engagement im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Geschlechterdemokratie AGENS e.V..</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>2084</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-9096505625396671386</id><published>2011-08-21T16:51:00.018+02:00</published><updated>2011-09-28T18:14:04.625+02:00</updated><title type='text'>Warum ich nicht mehr blogge</title><content type='html'>In den letzten Tagen häufen sich ein wenig die Anfragen, warum ich die Arbeit an diesem Blog vor einigen Wochen eingestellt habe. Anstatt jedem einzeln zu antworten, geht es vermutlich schneller, wenn ich hier das Wesentliche kurz zusammenfasse. Nachdem in den letzten Monaten mehrere Männerrechtler-Blogs sang- und klanglos verschwunden sind ("Der Maskunaut", "Romans roter Mann", "Leutnant Dino") wären ein  Abschiedsworte zur Abwechslung vielleicht mal ganz nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wurde schon in den Leserbriefen, die ich in &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/viele-von-breiviks-gedanken-sind-gut.html&gt;diesen&lt;/a&gt; &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/massenmord-in-norwegen-als-chance-fur.html&gt;beiden&lt;/a&gt; Blogeinträge veröffentlicht habe, angesprochen, was mir als eines der Hauptprobleme der Männerrechtsbewegung im Internet erscheint. Meine Leser sehen nicht dieselbe Notwendigkeit, sich diplomatisch auszudrücken, wie ich und sind insofern erfrischend deutlich. Da diese Zeilen, wenn dieses Blog in Zukunft aufgerufen wird, ganz oben stehen werden, zitiere ich die zentralen Passagen aus beiden Leserbriefen noch einmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es hat sich bereits vor mehreren Jahren gezeigt, daß es – am Anfang wenige, dann immer mehr – Männer in der Männerbewegung gab, denen rechtes Gedankengut und rechte Gesinnung um ein vielfaches Wichtiger war, als die Männerbewegung selbst. Aus diesem Grund war es für sie auch wesentlich, sich erstmal ab- und dann später auszugrenzen. Was links und später "Mitte" erschien, durfte nicht zur Männerbewegung gehören. Ob dies der Männerbewegung selbst nutzte oder gar schadete, war nebensächlich, da diese nur ein kleiner Teilbereich ihrer Interessen war. Rechte Gesinnung war die Hauptsache. Dass diese nun vor einem Scherbenhaufen stehen ist interessant, da es mir selbst nie in den Sinn gekommen wäre, die Ereignisse in Norwegen mit der Männerbewegung in Zusammenhang zu bringen. Sowas fällt doch erst mal nur schrägen Gemütern wie Alice Schwarzer ein. Schnell aber zeigte sich: Der Nerv der Pestschreier war getroffen, das Gewissen (offensichtlich doch noch rudimentär vorhanden) rührte sich, Pflichtbekundungen folgten. Schuldige mußten her, die eigene Gesinnung konnte es doch nicht sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch mein anderer Leser, der früher in den Foren ebenfalls sehr aktiv war, nennt das Wesentliche beim Namen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich weiß nicht, wie vielen anderen es wie mir geht, die einfach keinen Nerv mehr haben, sich diese Diskussionen zuzumuten, und deswegen schweigend dem Elend zusehen (es hat durchaus was mit meinem Meiden der Männerforen und auch dem Rückzug von Manndat zu tun – zumindest für den Moment), aber wenn ich vergleiche, was für Debatten es früher gab, wie argumentiert wurde und wer sich nun alles zurückgezogen hat und nirgendwo mehr auftaucht, glaube ich, dass es einige Leute mehr geben muss, die so denken. (...) Das Traurige ist, dass ich irgendwie in gewisserweise durch das Männerrechtsthema gebunden bin; aber gleichzeitig zeigen diese Foren, von ein paar wenigen Ausnahmen, mit wem und welchen Ansichten man dann arbeiten müsste. Das funktioniert für mich nicht mehr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind keine Einzelstimmen. Ich erhalte eine ganze Reihe solcher Mails. Übrigens auch von demjenigem, der das männerpolitische Diskussionsforum "Wieviel 'Gleichberechtigung' verträgt das Land?" vor über zehn Jahren gegründet hat. Er schrieb mir vor wenigen Wochen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es zeichnete sich schon damals ab, dass ein Teil der Forumsteilnehmer eine Gangart bevorzugte, die ich nicht mittragen konnte und wollte. An solchen Stellen war es dann immer wohltuend, wenn unter anderem von Dir ein inhaltlich fundierter und differenzierter Beitrag auftauchte, der zur Versachlichung der Debatte beitrug. Ich will nicht ausschließen, dass ich mich zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht wieder der Männerbewegung anschliesse, aber momentan steht mir offen gestanden nicht der Sinn danach (was nicht zuletzt auch an den Radikalinskis liegt, die sich in der Szene tummeln und berechtigte Anliegen streckenweise zur Farce werden lassen).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Radikalisierung der Internet-Männerszene zu unterbinden erschien damals noch eher möglich als heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren allerdings ging der Massenexodus der sachlichen Stimmen aus dieser Szene kontinuierlich weiter. Gemäßigte Männerrechtler, die noch vor einigen Monat in dem Forum "Wieviel 'Gleichberechtigung' verträgt das Land?" Stammposter waren – selbst solche mit Moderatoren-Rechten wie "Mirko" und "Gobelin" – haben sich inzwischen kopfschüttelnd verabschiedet. Manche äußern mir gegenüber ihre Frustration über die aktuelle Entwicklung. Ich war einer der letzten, der über zehn Jahre hinweg den Internetauftritt der Männerrechtsbewegung begleitet hat, weil für mich die Anliegen dieser Bewegung besonders wichtig sind. Aber auch für mich ist irgendwann eine Grenze erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal sind es nur wenige Tropfen, die das Fass endgültig zum Überlaufen bringen. So gab es kurz vor meinem Abschied aus der Internet-Männerszene es im Internetforum von MANNdat eine befremdliche "Diskussion", aus der ich nur einmal einige Schlaglichter zitiere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst kam MANNdat-Mitglied &lt;a href= http://manndat.de/forum/index.php?id=5841&gt;Andreas Kraußer&lt;/a&gt; unvermittelt, wenn auch im sachlichen Tonfall, auf seine Wertschätzung für Thilo Sarrazin zu sprechen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das Buch von Sarrazin ist eine treffende Analyse, unaufgeregt und sachlich geschrieben. Sie enthaelt im Uebrigen nur, was den Fachkennern der Sozialdebatte seit langem gelaeufig ist. Sarrazins Verdienst ist es, dies zusammen getragen und fuer ein breites Publikum aufbereitet zu haben, sodass ein breiter Diskurs nicht mehr zu unterdruecken war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Anmerkung, fundierte, seriöse Feminismuskritik fände ich genauso in Ordnung wie fundierte, seriöse Islamkritik stellte für einen Anonymus mit dem Nick &lt;a href= http://manndat.de/forum/index.php?id=5860&gt;Richard T.&lt;/a&gt; eine unzumutbare Provokation dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mich würde interessieren wer es bestimmt was "fundierte seriöse Kritik" ist. Legt es Arne H. fest oder das noch zu installierende Wahrheitsministerium? Kann ich als Nichtakademiker fundiert kritisieren? (...) Mehr und mehr hält in allen Debatten die Moral Einzug. (...) Es soll ja nicht mehr diskutiert werden. Zumindest nicht vom Pöbel. Diskutieren dürfen nur die die fundiert und sachlich kritisieren können. Solche wie Arne H. Der Rest hat das Maul zu halten. Und dann wundert man sich, daß man selber niedergemacht wird.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das wird jetzt viele schockieren, aber ich finde es tatsächlich vernünftig, dass man, wenn man von einem Thema so gar keine Ahnung hat, einfach mal dazu die Klappe hält. Natürlich kommt dieser Gedanke heutzutage vielen der Ketzerei gleich, die sich im Internet zu Wort melden. Näher über eine Sache Bescheid zu wissen hindert oft sehr am Genuss der eigenen Empörung.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://manndat.de/forum/index.php?id=5835&gt;Michael Klein&lt;/a&gt; erklärte im selben Diskussionsthread, Gesetze gegen Verleumdung und Volksverhetzung absurd zu finden, denn die vernünftige Reaktion sei doch schließlich Selbstjustiz und Faustrecht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn mich jemand verleumdet, muss ich Deiner Meinung nach also zum Staat, um mich juristisch zu wehren. Warum muss ich das, weil ich dann, wenn ich den Verleumder verprügele, mit einer Anzeige wegen Körperverletzung zu rechnen habe. Gleichzeitig nimmt mir mein Staat ein Abschreckungsmittel, denn ich kann dem Verleumder nicht glaubhaft mit Prügel bedrohen, statt dessen muss ich auf staatliche Hilfe hoffen und bin in meiner eigenen Handlungsfreiheit beschränkt - und damit sind wir am Kern des Problems, die Interaktionen werden entpersönlicht und Akteure werden zu Marionetten degradiert&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ein Anonymus mit dem Nick &lt;a href= http://manndat.de/forum/index.php?id=5852&gt;"everhard"&lt;/a&gt; befand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Du kannst Dich in einer stillen Stunde fragen, ob Du mit der selben Schärfe, mit der Du die Medienmechanik und Diskurshoheit der einen Seite in Feminismusfragen analysierst, auch in der Islamfrage agierst, wo auch eine sehr einseitige veröffentlichte Meinung herrrscht. Dein Hohmann/Friedmannbuch liegt übrigens neben mir. Du kannst es also.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir mit dieser letzten Passage an, weil diese Art der Argumentation von einigen Leuten verwendet wird, die sich mit mir auseinandersetzen wollen. Nur passt der herablassende Tonfall "everhards" in keiner Weise zur Stichhaltigkeit seines Arguments. Dieses ist ebenso überzeugend wie zu einem Anwalt zu gehen, der schon einmal jemanden verteidigt hat, der fälschlich beschuldigt wurde, und ihn anzuschnauzen, warum er sich nicht konsequenterweise genauso für jemanden einsetzte, der auf frischer Tat ertappt wurde. Gefolgt von dem Satz "Sie haben doch schon mal jemanden rausgehauen – Sie können es also." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich sind Martin Hohmann und Thilo Sarrazin zwei komplett unterschiedliche Fälle. Martin Hohmann hielt in der hessischen Provinz einen Vortrag vor ca. 130 Zuhörern, in dem er sich verhob, indem er versuchte, die Kollektivschuldthese mit einem schrägen Vergleich darüber zurückzuweisen, dass es doch auch unter den Juden üble Charaktere gegeben habe. Aufgrund einer fehlerhaften Agenturmeldung wurde die lediglich misslungene Rede von den "Tagesthemen" sowie etlichen Zeitungen falsch zitiert (Hohmann habe die Juden als "Tätervolk" bezeichnet) und zu einem Skandal hochgejazzt. Im Ergebnis stürzten sich fast sämtliche Journalisten ausnahmslos auf Martin Hohmann, schrieben sich in eine Hysterie hinein, die darin mündete, ihn als geifernden Geistesgestörten zu beschimpfen, und erzeugten ein Meinungsklima, aus dem sich kaum ausscheren ließ. Weder nützte es Hohmann etwas, dass er sich zuvor mehrfach für die deutsch-jüdische Aussöhnung eingesetzt hatte, noch dass er er an mindestens drei verschiedenen Gelegenheiten glaubhaft um Entschuldigung für die misslungenen Passagen seiner Rede gebeten hatte. Er durfte sich in keiner einzigen Talkshow verteidigen, in der es um den Umgang mit ihm ging, und bei der Entscheidung der CDU, ob man Hohmann aus der Partei ausschließen sollte, wurde es abgelehnt, sich seine Rede überhaupt nur anzusehen, weil man "derlei Zeug nicht zur offiziellen Tischvorlage der Christdemokraten" machen wollte. Manche Kommentatoren, etwa Tobias Kaufmann im "Kölner Stadt-Anzeiger" und ein Anonymus in der "taz", machten Scherze darüber, ob sich Hohmann wegen der Hetzjagd auf ihn wohl demnächst umbringen würde. Als sich im Februar 2005 WDR, Spiegel-Online, BILD-T-Online und andere Medienorgane Martin Hohmann gegenüber verpflichteten, zukünftig die Behauptung zu unterlassen, er habe Juden als "Tätervolk" bezeichnet, war Hohmann politisch längst erledigt. Als Folge all dieser Ereignisse ist er noch heute ein gebrochener Mann. Wenn es in der gesamten Medienlandschaft so gut wie keinen Journalisten gibt, der diesen erbärmlichen Umgang mit Menschen kritisch hinterfragt, dann nehme ich als Medienwissenschaftler mich der Sache natürlich an: unabhängig davon, ob ich Hohmanns politische Auffassungen teile und auch wenn vorhersehbar ist, dass daraufhin einige auch mich in die antisemitische Ecke zu schieben versuchen, weil sie mein Buch zu diesem Medienskandal nicht gelesen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dem Verlag, in dem mein Hohmann-Buch erschienen ist, gibt es seit einiger Zeit schon das Angebot, es neu aufzulegen, wenn ich noch ein Kapitel zur Verteidigung Thilo Sarrazins mit aufnehme. Das wird nicht passieren. Lieber verzichte ich auf die entsprechenden Einkünfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thilo Sarrazin nämlich ist ein ganz anderes Kaliber als Martin Hohmann. Er profilierte sich in eigenen Artikeln und Interviews sehr gezielt mit Äußerungen, die an &lt;a href= http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/sarrazin-grossstadt-berlin/komplettansicht&gt;rassenbiologisches&lt;/a&gt; Denken erinnern und Menschengruppen massiv herabsetzen. Experten haben seinen Behauptungen immer widersprochen; Sarrazin selbst erklärte, wenn man keine Zahlen für eine Behauptung habe, muss man eben welche "schöpfen" und hoffen, dass diese sich durchsetzen. Ein gründliches Gutachten erkennt Sarrazins Äußerungen als &lt;a href= http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=4358:gutachten-sarrazins-%C3%A4u%C3%9Ferungen-sind-%E2%80%9Eeindeutig-als-rassistisch-zu-betrachten%E2%80%9C&amp;Itemid=618&gt;eindeutig rassistisch&lt;/a&gt;. Als Folge dieses Rassismus ist Sarrazins kurz darauf herausgegebenes Buch das einzige in der Geschichte der Bundesrepublik, das vom SPIEGEL und der BILD mit Vorabdrucken massiv beworben wurde. (Man kann unbesorgt darauf wetten, dass ein in die Gegenrichtung argumentierendes Buch wie etwa &lt;a href= http://www.amazon.de/Kein-sch%C3%B6nes-Land-dieser-Zeit/dp/3579066943/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1312407897&amp;sr=1-1&gt;Kein schönes Land&lt;/a&gt; nicht dieselbe PR erhalten wird.) Die Werbekampagne der Mainstreamedien ging weiter, indem Sarrazin zu zig Talkshows eingeladen wird, von "Beckmann" über "Hart aber fair" bis zu "STERN TV".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als Journalisten lehnen Wissenschaftler Sarrazins Thesen durchgehend ab: Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland bescheinigt Sarrazin, &lt;a href= http://idw-online.de/pages/de/news384817&gt;grundlegende Zusammenhänge nicht verstanden&lt;/a&gt; zu haben. Der Migrationsforscher Klaus Bade bezeichnet Sarrazins laienhaftes Vorgehen als &lt;a href= http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715730,00.html&gt;abwegig&lt;/a&gt;. Der Ökonom Christoph Schmidt hält Sarrazin im "Handelsblatt" falsch verstandene Statistik und einen Griff in die Mottenkiste der "Rassentheorie" vor. Demografen erklären, warum Sarrazins Theorien &lt;a href= http://science.orf.at/stories/1659543/?page=4&gt;nicht stichhaltig&lt;/a&gt; sind. Der Präsident der Bundesstatistikkommission Hans Wolfgang Brachinger wendet sich von Sarrazins &lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/sarrazins-zahlendreher/3690960.html&gt;statistischem Analphabetismus&lt;/a&gt; mit Grauen ab. Selbst Sarrazins wissenschaftliche "Kronzeugin" erklärt, dieser habe da etwas &lt;a href= http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Herr-Sarrazin-hat-da-etwas-falsch-verstanden-/story/22219338&gt;fundamental falsch verstanden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem allen unbenommen wird Sarrazin von den verschiedensten Medien, darunter der BILD, bis heute in positiv gerahmten Artikeln im Gespräch gehalten. Gegen das von &lt;a href= http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=26297&amp;title=Experten%3A+Sarrazin+und+andere+bereiteten+ideologisches+Klima+f%FCr+Attentate+vor&amp;storyid=1311865454973&gt; Extremismusexperten&lt;/a&gt; gefällte Urteil, Sarrazin habe mit zu dem Klima beigetragen, in dem Gewalttaten gegen Muslime möglich werden, versuchen etliche Journalisten, Sarrazin in Schutz zu nehmen. Das ist natürlich auch eine versuchte Selbstentschuldung: Nicht wenige dieser Journalisten waren selbst an der Massenproduktion von Islamophobie beteiligt. Von einer einseitigen Front der Medien und durchgehendem Prügel wie bei Martin Hohmann kann keine Rede sein – übrigens auch was linke Medien angeht. Während sich etwa die Macherinnen der "taz", von Ines Pohl über Ilse Lenz bis zu Simone Schmollack lieber nackt durch die Fußgängerzone peitschen lassen würden, als in ihrem Blatt nur mit einer Zeile Männerrechtler ihre Position darlegen zu lassen, stellte es für die "taz" kein Problem dar, Thilo Sarrazin durch Henryk Broder &lt;a href= http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&amp;dig=2010%2F12%2F07%2Fa0099&amp;cHash=5b06bb32b5&gt; interviewen&lt;/a&gt; &lt;a href= http://www.taz.de/!62422/&gt;zu lassen&lt;/a&gt;. Auch in Büchern wie &lt;a href= http://www.amazon.de/Sarrazin-Eine-deutsche-Debatte--/dp/3492054641/ref=sr_1_3?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1312379080&amp;sr=1-3&gt;Sarrazin. Eine deutsche Debatte&lt;/a&gt;, herausgegeben von der Deutschlandstiftung Integration, treffen Fürsprecher und Gegner aufeinander. Sarrazin wurde trotz oder gerade wegen seiner fremdenfeindlichen Sprüche von vielen Journalisten gepusht, was sich für ihn finanziell enorm ausgezahlt hat. Diesen Mann ähnlich wie Männerrechtler zum Opfer einer politischen Korrektheit der Mainstreammedien erklären zu wollen ist eine Verschwörungstheorie, die man nur als grotesk bezeichnen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es gegen Feminismuskritiker dasselbe "einseitige Meinungsklima" wie in der Islam- und Migrationsdebatte gäbe, würden maskulistische Bücher von BILD und SPIEGEL vorabgedruckt werden und Maskulisten würden durch zig Talkshows tingeln. In feministischen Büchern dürfte die Hälfte der Beiträge von Männerrechtlern geschrieben werden und die "taz" würde eine Seite zur Verfügung stellen, damit z. B. Eugen Maus Eckhard Kuhla interviewt. Der Vergleich ist absurd: Gegen Männerrechtler gibt es ein einseitiges Meinungsklima, gegen Fremdenfeinde nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die linksliberale Süddeutsche Zeitung zeichnet in einem typischen &lt;a href= http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36042&gt;Beitrag&lt;/a&gt; ein durchaus differenziertes Bild Sarrazins. Das Blatt schildert aber auch, wie Sarrazins Veranstaltungen ablaufen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nach dem Vortrag dürfen die Besucher Sarrazin wie immer Fragen stellen. Ein gutes halbes Dutzend Mal hört er den Satz: »Herr Sarrazin, vielen Dank für Ihre  Ausführungen und den Mut, das öffentlich zu sagen, was wir alle denken.« Kaum einer wagt es, Sarrazin zu widersprechen. Und wenn doch, erntet er Buhrufe und Pfiffe. Eine junge Deutsch-Koreanerin, Musikstudentin, nimmt all ihren Mut zusammen, geht vor den Sarrazin-Anhängern ans Mikrofon und fragt Sarrazin, ob er Goethes Wanderers Nachtlied denn wirklich auswendig könne oder ob er nur damit prahle. »Glauben Sie mir, junge Frau, ich kann’s«, antwortet Sarrazin trocken. Als sie trotzdem beginnt, das Gedicht aufzusagen, weil sie ihm beweisen will, dass auch sie, eine Ausländerin, Interesse an der deutschen Kultur hat, ist nur die erste Zeile zu hören: »Über allen Gipfeln ist Ruh«, der Rest geht in Pfiffen unter. Eingeschüchtert verliert die Studentin den Faden und verhaspelt sich. Das Publikum johlt. Sarrazin sieht in diesem Augenblick nicht besonders glücklich aus. Er hebt leicht die Hand, um das Publikum zu beruhigen, und sagt etwas ins Mikro, aber das ist nicht zu verstehen. Seine Anhänger entgleiten ihm wie Goethes Zauberlehrling die Geister, die er rief. Die Studentin steht immer noch am Mikro, ihre Hand zittert, ihr Mut ist aufgebraucht, weggejohlt. Doch bevor sie gedemütigt aus der Halle rennt, ruft sie noch einen Satz, einen bemerkenswerten Satz: »Sehen Sie denn nicht, was Sie hier anrichten?«&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gehört die "Süddeutsche" für die Sarrazin-Anhänger selbstverständlich zur linksrotgrünen Gutmenschenpresse, weshalb sie konsequent ignoriert wird. Allerdings berichtet Jan Fleischhauer, einer der Wortführer der Neuen Konservativen und überzeugter Kritiker der Linken, &lt;a href= http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73892445.html &gt;ganz ähnlich&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Am Anfang ging es den Verteidigern Sarrazins um die Verteidigung der Meinungsfreiheit, inzwischen wird dieses Grundrecht als Freibrief genutzt, Ressentiments gegen Muslime und Türken ganz unverstellt zu äußern. "Für Sarrazin! Für die Freiheit!" stand auf einem Plakat, als der Autor vor kurzem in der Urania in Berlin seine Thesen präsentierte. Man fragt sich unwillkürlich: Was wird hier eingeklagt? Die Freiheit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen? Oder die Freiheit, endlich das herauszuplärren, was man lange nicht sagen durfte, weil es auch gute Gründe für ein Tabu geben kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist mit Rücksicht auf die Vorgaben der politischen Korrektheit aus der Mode gekommen, vom Mob zu reden. Aber es gibt kein besseres Wort für das Publikum, das sich am Freitag vorvergangener Woche in der Urania einfand. Es war ein adrett zurechtgemachter, nach Rasierwasser und Eau de Toilette riechender Mob, ein Angestelltenpöbel, den es kaum auf den Stühlen hielt, sobald die Rede auf "die Politik", "die Medien" und "die Ausländer" kam, und der zischend, johlend und klatschend seiner Aggression freien Lauf ließ. Wer nur zum Zuhören gekommen war, begann sich zwischenzeitlich ernste Sorgen um den armen Deutsch-Iraner zu machen, der als Quotenmuslim auf dem Podium Platz genommen hatte und bei jedem Satz sofort böse Zwischenrufe erntete.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geschilderte Szenario ähnelt frappant dem Verhalten, das inzwischen viele "konservative" oder "liberale" Männerrechtler in ihren Internetblogs und -foren an den Tag legen. Die meisten Gemäßigten haben sich aus der in ihren Augen destruktiven Debatte längst kopfschüttelnd verabschiedet. Die Extremisten heizen sie weiter an – und kurioserweise sind es letzere, die endlos jammern, dass ihre Redefreiheit ständig unterdrückt werde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment sieht die Strategie am rechten Rand der Männerbewegung folgendermaßen aus: Es wird gezielt Reklame für rassenbiologische Auffassungen betrieben sowie für Blogs, die für eine gewaltsame Lösung des "Moslemproblems" sorgen, sei es durch ethnische Säuberungen, sei es durch "Eigeninitative". Wer auf diesen Irrsinn die passende Antwort gibt, soll als "Feind der Meinungsfreiheit" und "Gesinnungsterrorist" mit Hang zu "verbaler Gewalt" zur Unperson erklärt werden. Politisch korrekt ist man für diese Fraktion nur, indem man zu ihren Abenteuerlichkeiten schweigt oder ihnen zustimmt. (Eine ähnliche Strategie fährt gerade die NPD in Berlin: Diese Freunde der Meinungsfreiheit plakatieren z. B. am Holocaust-Mahnmal und gegenüber dem Jüdischen Museum die Parole "Gas geben!" und als Mitarbeiter der Satirezeitschrift TITANIC diese Plakate mit eigenen überkleben, &lt;a href= http://www.taz.de/Wahlkampf-in-Berlin/!76614/&gt;empört&lt;/a&gt; sich die NPD über "linksextremistische Mordphantasien" und eine "menschenverachtende Propagandaaktion".) Vor diesem Hintergrund trifft der zu Beginn dieses Blogeintrags von mir zitierte Männerrechtler ins Schwarze, wenn er in seinem Leserbrief von den Ausgrenzungsversuchen einer aggressiven Strömung in der Männerrechtsbewegung spricht, für die "rechtes Gedankengut und rechte Gesinnung um ein vielfaches Wichtiger" ist "als die Männerbewegung selbst (...) Was links und später 'Mitte' erschien, durfte nicht zur Männerbewegung gehören." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Markus Theunert, der Vorsitzende von männer.ch, beschrieb diese Haltung mit Blick auf die Schweizer IGAF einmal als "totalitär". Wofür immer man Theunert sonst kritisieren mag, in dieser Hinsicht hat er einen wunden Punkt getroffen. Ich erinnere mich gut daran, wie gerade die angeblich so "Radikalliberalen" aus dem IGAF-Umfeld mich vor einiger Zeit, sobald ich öffentlich eine von ihnen abweichende Meinung vertreten hatte, als "Verräter" brandmarken und mich aus der Männerbewegung "ausschließen" wollten (wie immer man sich die Umsetzung einer derart absurden Forderung vorstellen soll). Ich war überrascht, dass der Ruf nach &lt;a href= http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=168568&gt;"Hanfkrawatten"&lt;/a&gt; (Stricke zum Aufhängen), der in diesem "liberalen" Flügel für den politischen Gegner sonst so gerne verwendet wird, gerade noch ausblieb. (Gegen die Mordphantasien aus diesem Lager gab es von offenbar weniger "liberalen" Männerrechtlern auch &lt;a href= http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=154227&gt;immer&lt;/a&gt; &lt;a href= http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=121787&gt;wieder&lt;/a&gt; Gegenwind – allerdings gehören beide Kritiker zu denjenigen, die es in dieser Gesellschaft irgendwann nicht mehr ausgehalten haben.) Wie ich an diesem Wochenende lese, hat die IGAF ironischerweise gerade wieder einen neuen "Verräter" gefunden, der am Versagen der Radikalen in der Männerbewegung Schuld sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine seriöse Diskussion lässt sich mit einer politischen Subkultur, die Äußerungen wie die zitierten als "liberal" verbrämt, kaum mehr führen. Wenn Linke darauf hinweisen, wie oft sie schon davor gewarnt hatten, dass die kollektive Verunglimpfung einer ganzen Religion und ihrer Anhänger ein Spiel mit dem Feuer ist, was sich in Norwegen grausig bestätigte, wird das Massaker von den Aufhetzern als "feuchter Traum der Linken" beschrieben. Was soll man auf dieses Niveau noch antworten? Wenn ich Blogs wie "Politically Incorrect" wegen der dort geäußerten &lt;a href= http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/07/27/pi-news-der-hassblog-der-rechtspopulisten_6714&gt;Mord- und Vernichtungsphantasien&lt;/a&gt; kritisiere, wirft mir vom Verfasser des Blogs "Söhne von Perseus", einem Mitglied des Kernteams der Schweizer Interessensgemeinschaft Antifeminismus (IGAF), "Hass auf alles Konservative" vor. Gelten Mordaufrufe mittlerweile als "konservativ"? Ich habe der "Jungen Freiheit" mehrere Interviews gegeben und für sie einen wertschätzenden Artikel über den Männerrechtler Michail Savvakis verfasst. Was für eine politische Haltung muss jemand haben, dass ihm selbst die "Junge Freiheit" schon links erscheint? Auch &lt;a href= http://www.amazon.de/Konservativ-Werte-Prinzipien-Staat-machen/dp/3451304414/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1312873953&amp;sr=8-1&gt;Roland Koch&lt;/a&gt; wird kaum als Linker durchgehen – und trotzdem &lt;a href= http://www.faz.net/artikel/S30923/streitgespraech-mit-roland-koch-konservative-verlieren-wenn-sarrazin-die-debatte-ueberlassen-wird-30057573.html&gt;befindet&lt;/a&gt; er zu Sarrazins Buch klipp und klar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sarrazins Standpunkt ist ja am Ende nicht akzeptabel für aufgeklärte Konservative. Eine kluge Analyse mit unerträglichen Folgerungen ist keine konservative Politik. Obendrein ist diese Analyse noch nicht einmal klug, eher ein Beispiel für die intellektuelle Ladehemmung, die in Deutschland meistens dafür sorgt, dass verquaster Unsinn herauskommt, wenn einer mal konservative Standpunkte offensiv vertreten möchte. Hätte Sarrazin die letzten drei Kapitel nicht geschrieben, dann hätte er eine interessante wissenschaftliche Analyse eines Tatbestandes vorgelegt. Aber so ist es dumpfer Biologismus. Davor graust mir. Das ist aus meiner Sicht jenseits des Verständnisses von Menschenwürde, das gerade Konservative haben. (...) Aus der Sicht eines Konservativen zerstört jemand, der so vorgeht wie er, die Diskussion. Er ist ein klassisches Beispiel für jene, die am Ende dafür sorgen werden, dass eine konservative Debatte nicht mehr stattfindet.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum bekommen so viele Internet-Männerrechtler die Trennung zwischen konservativ und menschenverachtend, zwischen seriös und unseriös nicht mehr gebacken? Der vielgeschmähte Roland Koch bekommt das hin – Maskulisten sind überfordert. Warum gehen sie reihenweise rechten Rattenfängern auf den Leim, solange diese nur Ressentiments gegen Zuwanderer bestärken? Warum ist ihre einzige Reaktion darauf, dass Fachleute der unterschiedlichsten Bereiche bei Sarrazins Thesen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, ein glühender Hass auf Akademiker? Warum ziehen sie jede noch so obskure Traumwelt der Wirklichkeit vor? Als ich auf Facebook nichts anderes als einen Programmhinweis auf eine Gesprächsrunde des "Internationalen Frühschoppens" über das Massaker in Norwegen verlinke, schreibt mir Peter Rueth, ein Mitglied der Schweizer Antifeministen, dass es inakzeptabel sei, sich solche Gesprächsrunden auch nur anzusehen. Stattdessen verweist er auf einen &lt;a href= http://www.kopp-online.com/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/norwegen-attentate-anschlag-auf-die-konservative-revolution.html&gt;Beitrag&lt;/a&gt; des Verschwörungstheoretikers &lt;a href= http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr_dp_sr_1?_encoding=UTF8&amp;search-alias=books-de&amp;field-author=Gerhard%20Wisnewski&gt;Gerhard Wisneswki&lt;/a&gt; auf den Seiten des Kopp-Verlages, erklärt mir "keinesfalls war Breviek der Täter und wenn ... dann einer im Auftrag von ganz oben", woraufhin er mich auffordert, ich solle in Zukunft "schreiben, was Fakt ist". Wisnewski scheint ein Lieblingsautor in den Reihen der IGAF zu sein – auch "Die Söhne von Perseus" zitiert ihn begeistert. Zugestanden, sowohl auf Facebook als auch bei den Perseussöhnen begegnet man öfters mal extravaganten Ansichten – aber im Forum von MANNdat ist das neu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sind viele dieser Äußerungen vor allem Trotzreaktionen und natürlich ist die Linke daran insofern nicht unschuldig, als sie zur Errichtung unzähliger Tabuzonen Begriffe wie "rechtsradikal" dermaßen inflationär gebrauchte, dass dieser Begriff komplett entwertet wurde. Glaubt man etwa den Fundamentalisten vom linken Rand der Geschlechterdebatte wie Thomas Gesterkamp, Jörg Rupp und Andreas Kemper, bin ich so etwas wie ein Zentrum des rechtsextremen Flügels in der Männerbewegung. Solche Spinnereien schaden einer seriösen Analyse und einer fruchtbaren Debatte. Und wenn sich Leute wie Jutta Allmendinger oder Ulrike Baureithel schon von einer fairen Auseinandersetzung mit so gemäßigt auftretenden Männerrechtlern wie AGENS schlicht &lt;a href= http://www.freitag.de/alltag/1125-ausweitung-der-debattierzone&gt;überfordert&lt;/a&gt; zeigen, dann ist das natürlich ebenfalls Wasser auf den Mühlen der radikalen Fraktion. Nur bedeutet der ausufernde Gebrauch bestimmter Zuschreibungen nicht, dass dadurch all jene Fälle verschwinden, wo diese Zuschreibungen berechtigt sind. Ich finde diesen logischen Fehler, der von vielen Fans Thilo Sarrazins und "Politically Incorrects" gemacht wird, offensichtlich. Sie argumentieren so, als sollte man keine Verbrechen anprangern, weil es doch auch schon Falschbeschuldigungen gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider sind die Extremisten auf der linken und die Extremisten auf der rechten Seite aus demselben Holz geschnitzt. Für Gesterkamp, Kemper &amp; Co. scheint alles rechts von der &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/die-linke-liebaugelt-mit-raf.html&gt;"jungen welt"&lt;/a&gt; rechtsradikal zu sein; für die "Söhne von Perseus" und Co. ist ab der "Jungen Freiheit" alles linksextrem und jede Kritik an Aufrufen zum Massenmord "Gesinnungsterrorismus". Die eine Fraktion will Feminismus zu einer heiligen Kuh erklären und jede Kritik an dieser Ideologie verbieten, die Gegenfraktion will beim Thema Männerrechte durch die Hintertür Ausländerfeindlichkeit und Hass auf Muslime einschmuggeln. Die einen wollen die Männerbewegung nach ganz rechts schieben, um sie zu diskreditieren, die anderen nach ganz rechts zerren, weil ihnen ihre rechte Ideologie wichtiger als die Männerbewegung ist. Letztlich arbeiten beide Fraktionen engagiert zusammen: Im Endeffekt wird die Männerbewegung für Menschen, die links oder in der Mitte des politischen Spektrums stehen, zunehmend unattraktiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese stillschweigende Zusammenarbeit zwischen beiden verfeindeten Lagern erinnert mich an Yassin Musharbashs dieser Tage erschienenen, famosen Thriller &lt;a href= http://www.amazon.de/gp/product/3462043382/ref=cm_cr_mts_prod_img&gt;"Radikal"&lt;/a&gt;, in dem gezeigt wird, wieviel mehr Überschneidungen es zwischen Islamisten und Islamhassern gibt, als man auf den ersten Blick ahnen mag. In einer &lt;a href= http://www.fr-online.de/kultur/tod-eines-demokraten/-/1472786/9546438/-/view/asFirstTeaser/-/&gt;Rezension&lt;/a&gt; des Buches von Omid Nouripour findet sich die folgende hübsche Passage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt; Aus der Geschichte der Weimarer Republik ist folgende Geschichte bekannt: Ein demokratischer Abgeordneter zeigt in einer Plenardebatte auf die äußersten Ränder des Parlaments nach links und rechts und sagt ihnen voraus, sie würden als erstes einander aufhängen, wenn einer von ihnen an die Macht käme. Ein Zwischenruf von ganz rechts in Richtung des Demokraten bringt eben diese Ränder zur Erheiterung: „Als erstes werden wir DICH aufhängen“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist exakt die Situation, in der man sich derzeit in der Geschlechterdebatte im Internet wiederfindet, wenn man zu keinem der radikalen Lager gehört. Man wird unweigerlich von Vertretern beider Extrempositionen ins Kreuzfeuer genommen wurde. Blogs wie die "Söhne von Perseus" und "Isis Welt" könnten ein Joint Venture gründen mit der gemeinsamen Zielsetzung, dass als erstes Arne Hoffmann abgeschossen gehört. Braucht ihr mittlerweile nicht mehr; ihr könnt euch zufrieden die Hand reichen, denn ihr habt es geschafft: Dieses ideolgisierte Beharke raubt auf Dauer zuviel Aufmerksamkeit und Energie, die man in vernünftigere Dinge investieren kann. Das Leben bietet sehr viel angenehmere Seiten als die Fans von Thilo Sarrazin und "Politically Incorrect" auf der einen und Gesterkamp, Isi, Piratengirl &amp; Co. auf der anderen Seite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein überraschender Faktor ist dazugekommen: Je schriller die Töne auf allen Seiten wurden, desto langweiliger wurden viele Debatten. Spannend war es noch, als wirklich neue Gedanken ausführlich dargelegt wurden – in der Regel von den Leuten, die inzwischen wegen des Absturzes im Diskussionsniveau abgewandert sind. Die Ultrarechten haben zahlreiche Gegenstimmen erfolgreich weggebissen, aber das, was sie damit erobert haben, ist vielfach zum Ödland geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;a href= http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,215132.html &gt;aktuelles Beispiel&lt;/a&gt;: Monika Ebeling soll wegen ihrer Kritik an der feministischen Ideologie jetzt auch ihre Stelle als Leiterin des Goslarer Kindergartens verlieren. Darauf drängt derzeit der Goslarer FDP-Fraktionschef Christian Rehse. Durch die Foren zieht daraufhin die übliche Welle äußerster Empörung ("Viertes Reich!"); damit ist die Sache aber anscheinend erledigt. Konkret um die Angelegenheit kümmern dürfen sich offenbar diejenigen, die man sonst so gerne angeraunzt, wenn sie nicht stramm rechts in Reih und Glied marschieren. Nur haben die auf diese Rollenverteilung inzwischen keine Lust mehr. (Schon das bekannte Spiel, bei dem drei Leute eine konkrete Aktion durchführen und dann 40 träge Besserwisser in den Foren darüber diskutieren, warum diese Aktion miserabel war, gefällt den meisten Aktiven nicht wirklich.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen haben sich sehr viele von ihnen lange vor von diesem Geböller verabschiedet. Sie haben keine Lust, bei Überlegungen zum Geschlechterthema ständig Pseudo-Diskussion darüber aufgezwungen zu bekommen, ob Deutschland wegen der vielen genetisch minderwertigen Ausländer verdumme, gegen Europas Unterjochung durch den Islamofaschismus nur noch Gewalt helfe oder ob das Massaker in Norwegen Teil einer Verschwörung von "ganz oben" gegen die "konservative Revolution" ist. Ausgerechnet im Lager der angeblich so Liberalen herrscht der dumpfeste Fundamentalismus: Während ich als Linker auch Dinge benenne, die ich bei den Linken als Fehlentwicklungen sehe, sowie auch mit konservativen Blättern wie dem FOCUS, "eigentümlich frei" und der "Jungen Freiheit" in Kontakt stehe, können die Ultrarechten in der Männerbewegung über keine  Fehlentwicklungen der eigenen Strömung sprechen, der kleinste Hauch von Kritik führt zum Tobsuchtsanfall oder offenbar jahrelangen Traumatisierungen ("Wir können bis heute nicht verwinden, wie respektlos du Anfang 2010 über die stolze Schweiz geschrieben hast!"), und eine Zusammenarbeit mit linken Plattformen gibt es nicht. Stattdessen profiliert man sich mit der gebetsmühlenhaften Wiederholung des Dogmas, dass die Linke "die Pest" sei – ähnlich wie für radikale Feministinnen das "Patriarchat" die Quelle allen Übels ist – und dass es für Linke selbstverständlich &lt;a href= http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=196429&gt;keine Meinungsfreiheit gelten sollte&lt;/a&gt;. Ja, diese Leute, die Meinungsfreiheit nur für die eigene Meinung gelten lassen wollen, bezeichnen sich tatsächlich als "Liberale". Und ideologisch sowie was ihre Vernetzung im Internet angeht, gehören auch sie zum Kernteam der IGAF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Zeitlang habe ich versucht, in diesem Blog "nebenher" mit verschiedenen Sachinformationen dazu anzuregen, solche fundamentalistischen Weltbilder, gerade was Ausländer und Musliem angeht, kritisch zu hinterfragen. Keine Chance: Ein Fundamentalist, der solche Informationen liest, hat sie offenbar schon in der nächsten Sekunde wieder vergessen. Wenn man reihenweise führende Experten in genau jenen Bereichen genannt hat, mit denen die Fremdenfeinde punkten wollen, und die Erklärungen dieser Experten nur als Teil einer großen linken Verschwörungstheorie abgetan werden, dann hat eine Diskussion keinen Sinn mehr. Deshalb verlassen wir irgendwann die Männerrechtlerszene im Internet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir denken nicht daran, die Meinungsfreiheit anderer einzuschränken. Die Meinungsfreiheit der Fremdenfeinde bedrohen wir mit keiner Silbe. Kritik an ihren Auffassungen allerdings und der Hinweis auf die zahlreichen Gegenstimmen in der Wissenschaft stellen keine Bedrohung, sondern den Gebrauch von Meinungsfreiheit dar. Genauso gehört es zu unserer Freiheit, nicht über jeden Quatsch diskutieren zu wollen. Auch &lt;a href= http://de.wikipedia.org/wiki/David_Icke&gt;David Ickes Theorie&lt;/a&gt;, der zufolge die Menschheit heimlich von interdimensionalen, reptiloiden Geisteswesen regiert wird, die Menschen einen Chip ins Hirn setzen wollen, gehört zur Meinungsfreiheit. Deswegen diskutieren die meisten von uns aber trotzdem nicht darüber, weil sie das für Zeitverschwendung halten – und wenn verschwörungstheoretisch ausgerichtete Männerrechtler zehnmal poltern würden: "Du hast Hohmann verteidigt, dann hast du gefälligst auch David Icke nicht zu kritisieren! Frag dich mal in einer stillen Stunde, ob er nicht aus denselben Gründen ausgegrenzt wird wie wir Männerrechtler!" Öhm ... nein? Sondern weil er – ähnlich wie Sarrazin und Co. – einfach dummes Zeug erzählt? Wobei ich sicher bin, zahlreiche deutsche Journalisten würden sich auch für David Icke stark machen, solange er nur Auflage und Quote verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei mir ist irgendwann die Grenze erreicht, wo ich hier keine wertvolle Lebenszeit mehr investiere. Man will zu dem Blödsinn nicht schweigen, man weiß, dass Diskussionen zu nichts anderem führen als Angegifte – also geht man. In der Regel mit viel weniger Worten als ich. Viele sind von Anfang an abgeschreckt, wenn sie solche Inhalte und einen solchen Tonfall in Männerblogs und –foren lesen. Im Alltag würde man sich von Leuten, die glauben, so auftreten müssen, einfach abwenden und sie stehenlassen. Im Internet passiert dasselbe – nur hat man hier den Eindruck, die anonymen Pöbler halluzinieren, dadurch die Diskussion gewonnen zu haben. Stattdessen haben sie sie gerade verloren. Das gilt um so mehr, da, sobald es um eine anstrengende, konstruktive Sacharbeit geht (ob in der Geschlechterpolitik oder beim Thema Integration) von denselben Leuten weit und breit nichts zu sehen ist. Sie haben ja gerade im Internet jemandem die Meinung gegeigt und damit, wie sie glauben, ihren Soll erfüllt. Weshalb sollten sie da sich da noch die Mühe konstruktiver Arbeit machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie will die Männerbewegung, wie sich derzeit im Internet präsentiert, neue Verbündete gewinnen, wenn sie stattdessen sogar langjährige Unterstützer reihenweise abschreckt? Sarrazin mag mit seinen "Provokationen" großen Reibach gemacht haben, steht aber politisch isoliert da und kann nichts in seinem Sinne bewegen. Sobald er irgendwo eine Lesung abhält, kommen heute um die 200 Leute. (David Icke erreicht 5000 Zuhörer.) Wenn die Männerbewegung nur aus den radikalen Polterern und Verschwörungstheoretikern bestünde, käme auch sie bei ihren Veranstaltungen über die 200 Mann nie hinaus. Auch "Politically Incorrect" hat nach all den Jahren Demagogie, Polemik und Gewaltaufrufen nicht mehr erreicht, als einen Großteil auch der seriösen Islamkritik dauerhaft zu diskreditieren. Die Chancen stehen gut, dass "Männerrechtler", die im Internet ähnlich auftreten, dasselbe erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor dieser Blogeintrag zu der Behauptung genutzt werden kann, die gesamte Männerrechtsbewegung sei inzwischen auf dem rechtspopulistischen Trip: Von meinen zahlreichen persönlichen Kontakten her weiß ich, dass etliche Männerrechtler politisch links stehen, in der Mitte angesiedelt oder schlicht konservativ sind (in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes und nicht als Euphemismus für "borniert, gewaltgeil und rassistisch"). Im Internet bekommt man von dieser Heterogenität immer weniger mit. Aber selbst wenn man alle schwarzen Schafe zusammennimmt, die hier mit Rechtsaußen-Positionen auffallen, kommt man – großzügig gerechnet – auf vielleicht 50 Mann: innerhalb der gesamten Männerbewegung also eine klare Minderheit, die sich lediglich extrem aufzupumpen versucht. Die tägliche Zugriffsrate dieses bescheidenen Blogs alleine betrug 2000 Hits. Und so manche dieser Leser landeten daraufhin in den Reihen von AGENS, gerade weil sie unser Vermeiden fragwürdiger Extrempositionen und unser Prinzip der Gewaltlosigkeit schätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Wochen habe ich beschlossen, mich den zahllosen Abwanderern aus der Internet-Szene anzuschließen, die sich, nur weil sie eine fairere Politik für Männer und eine Kritik am Feminismus notwendig finden, noch lange nicht an einer destruktiven Debatte mit rechtspopulistischem Hintergrund beteiligen möchten. Ich werde hier auch nicht einfach weiter männerpolitische Beiträge bloggen, während in meinem Rücken die Männerrechtlerszene im Internet auf einen Kurs rechts der CSU gebracht werden soll. Ganz sicher spiele ich hier nicht weiter das linksliberale Feigenblatt für ultrarechte Maskulisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere bei Aufrufen zu Gewalt, wie sie auf "Politically Incorrect" ebenso wie inzwischen in einigen Männerforen gang und gäbe sind, ziehe ich eine rote Linie. Es steht Michael Klein, Heike Diefenbach und Co. frei, das anders zu sehen, aber genauso steht es mir frei, mich hier auszuklinken. Der Gewaltaufruf gegen missliebige Menschen und Meinungen trägt, anders als das rechte Spektrum in der Männerbewegung einem weismachen will, eben nicht zu einer liberaleren, sondern einer totalitäreren Haltung bei: egal ob die "Hanfkrawatten" für muslimische Einwanderer, für "Muselfreunde" oder für Kritiker eines radikalen Maskulismus gefordert werden. Diese Rhetorik soll (ähnlich wie die Sammlung von Adressen mit Leuten mit abweichenden Ansichten) einschüchtern und den politischen Gegner zum Schweigen bringen. Spätestens nach Norwegen kann man sich auch nicht mehr in der falschen Sicherheit wiegen, dass diese ständige Hetze nur verbale Kraftmeierei im Internet bleibt. Eine Radikalisierung, wie sie hier betrieben wird, ist mit mir nicht zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja: Was die IGAF angeht, ist damit die Tür zu dem einzigen Journalisten, der früher trotz allem immer wieder wohlwollend über sie berichtet hatte, verschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*******&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anonymisierte Lesermails zu diesem Beitrag und meine bewusst knappen Antworten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es sind schon jetzt viel zu viele, die einfach vor dieser Radikalisierung reißaus genommen haben und von denen man jetzt nichts mehr hört. Da müßte man wirklich was anderes finden, wo wir uns mal sammeln könnten. Gerade die jetzige Diskussion im gelben Forum finde ich recht fruchtbar. Da zeichnen sich doch viele ab, denen es ähnlich geht. Bevor die alle weg sind, muß was passieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prima – dann brauchen wir nur noch jemanden, der das in die Hände nimmt. Das werde nicht ich sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;richtig so arne laß dich nicht verscheißern....teile mir bitte den nächsten blog und den titel deines nächsten buches mit&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke für die unterstützenden Worte. Ein nächster Blog ist derzeit nicht geplant. Mein nächstes Buch wird "Das Kamasutra am Arbeitsplatz" heißen – es ist also wieder ein humorvoller Sexratgeber statt Geschlechterpolitik. Es erscheint im September. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Lieber Arne, ich habe als regelmäßiger Leser deines Blogs bemerkt, dass du nicht mehr schreibst. Ich habe "Urlaub" vermutet, den ich dir auch gönnen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt lese ich mit Bedauern, dass du nicht mehr bloggen willst, weil die Männerszene nach außen mehr und mehr von abgefahrenen Extremisten geprägt wird. Ich finde, du solltest genau aus dem Grund weiter bloggen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue Interessenten an Männerrechten werden denken, sie müssten auch Muslime hassen oder den Vietcong unterstützen, weil das zu Männerrechten dazu gehörte. Dem kannst du entgegen wirken. Für langjährige Anhänger wie mich ist dein Blog die einzige zuverlässige und unabhängige Quelle über Weltgeschehen und deren Interpretation aus Männersicht. Ich muss nicht selbst suchen und bekomme es mit, ein Link, wenn ich mehr wissen will, und deine Meinung, der ich mich meistens anschließen kann. Ebenso das Geschehen in der Männerrechtsszene. Ich habe nicht die Zeit und Kraft, selbst zu gucken, wer neben Männerrechten noch welche anderen Meinungen mit verkaufen will und was ich davon halten soll. Deswegen meine Bitte: Mach weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Du botst mit deinem Blog Fakten zu allen möglichen Themen und eine Meinung an, die Leser annehmen konnten und selbstbewusst privat oder öffentlich vertreten konnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich über das positive Feedback, das ich ja auch immer wieder erhalte, bin das ständige Internet-Hickhack aber trotzdem Leid. Die Chancen, mich umzustimmen, liegen derzeit wirklich bei null.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Gehöre seit gut zwei, drei Monaten auch zu den eifrigen Lesern Deines Blogs "Hinter meinem Schreibtisch": Ich bin übrigens durch den "Kachelmann-Prozess" langsam zu einer kritischeren Sicht des Feminismus gelangt, weil ich würde mich ja nun politisch wirklich als links der linken Mitte einschätzen und somit eigentlich dem Feminismus aufgeschlossen. Aber: Ich würde sagen, dass ich wohl 90% von dem, was Du in Deinem Blog geschrieben hast, sehr gut fand und zwar 100%, wenn Du Rassismus etc. analysierst und wohl 80%, wenn es um Männerrechtsthemen geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, nun habe ich ja gelesen, dass Du mit dem Schreiben in Deinem Blog aufhören willst und dies aus m.E. sehr nachvollziehbaren und verständlichen Gründen. Aber, ich fände es sehr, sehr schade, wenn Du aufhören würdest, differenziert über Männerrechtsthemen im Internet zu schreiben. Ich habe bei Dir sehr stark das Gefühl, dass Du Dich viel zu häufig und wohl viel zu intensiv im Internet bewegst und schaust, was andere Blogs über Dich oder über ein Thema schreiben, das Dich sehr interessiert (z.B. Männerrechtsthematik oder Rassismus). Nur schon wenn ich höre, dass Du auch bei "Isis-Welt" reingeschaut hast, dann kann dies ja für einmal noch sinnvoll sein, aber diese Frau hat nun wirklich ein Reflexionsniveau, dass es sich nicht lohnt, noch ein zweites Mal auf diesen Blog zu gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit will ich auch sagen: Ich finde, Du beschäftigst Dich viel zu stark mit Blogs und Akteuren im Internet, die eine divergierende Meinung zu Dir vertreten und die vielfach noch ohne tiefgreifende Reflexion daherkommt, sodass es sich m.E. schlichtwegs nicht lohnt, sich immer wieder und wieder mit diesen Meinungen zu befassen. Es reicht doch vollständig für die Leser Deines Blogs aus, wenn Du Dich einmal grundsätzlich mit diesen Positionen auseinandersetzt, aber dann hast Du klar und deutlich gemacht, wo Du Dich in der Männerrechtsbewegung positionierst und mit wem Du etwas am Hut hast und mit wem nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nimm Dir doch einen Querkopf wie Noam Chomsky als Vorbild: Was wurde schon alles für einen Mist über diesen geschrieben etc., das hat ihn aber nun nicht dazu veranlasst, sich vermehrt mit diesem Geschwätz auseinanderzusetzen, sondern eben seine gesellschaftlichen Analysen unbeirrt fortzusetzen. Eine Auseinandersetzung mit anderen Positionen mag sicherlich sinnvoll sein, aber nicht, wenn es sich um reflexionslosen Müll handelt: Da reicht einmal eine Grundsatzerklärung von Dir, wo Du Dich von diesem Müll eben distanzierst, aber dann reicht das vollständig aus und Du kannst Dich mit wichtigeren Dingen beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau deine Gedankengänge haben mich zu dem Fazit geführt, mich aus dem täglichen Bloggen zurückzuziehen. Wenn du ein halbwegs aktuelles Blog herausgeben möchtest, solltest du schon wissen, wo die Debatte aktuell steht. Sich schlicht von den Extremistenblogs und -foren fernzuhalten ist keine Hilfe – diese Vögel tingeln ja auch durch andere Foren und die Kommentarspalten anderer Blogs, um ihr Gift zu hinterlassen. Dass sie sich z. B. sogar im MANNdat-Forum breit machen und dort auf wenig Gegenwind stoßen, ist beispielsweise eine neue Entwicklung. Die Radikalisierung nimmt offenbar immer weiter zu, und ich habe darauf keine Lust. Chomsky ist ja nun gerade nicht als Blogger bekannt geworden. Wenn ich mir ihn als Vorbild nehme, sollte ich wieder verstärkt auf andere Möglichkeiten der Publikation setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich finde es sehr bedauerlich, daß du dein Blog einstellen willst. Schon bei der Aufgabe von "Genderama" war ich sehr traurig. Den Schreibtisch-Blog fand ich die wichtigste Veröffentlichung über Männrerechte, die wir in Deutschland haben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich kann dich gut verstehen, daß du ein Problem mit Leuten hast, die Sarrazin verteidigen, ausländerfeindlich sind und das nach den Morden in Norwegen noch öffentlicher herausposaunen als sonst. Mir ist das auch unangenehm. Ich war zum Teil schockiert von dem, was im für jeden offenen MANNdat-Forum geschrieben wurde. Mein Ansatz ist eigentlich, Politik außen vor zu lassen, damit Linke, Liberale und Konservative für die gleiche Sache eintreten können.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;So wie selbst schreibst, kann man Extremisten nicht durch Tatsachen aufklären. Das versagt ja auch bei Feministen in der Regel völlig. Mein Vorschlag wäre da, sich einfach auf das eigene Projekt zu konzentrieren und das ganze dumme Geschrei links (bzw. rechts ;-) liegen zu lassen. Das fände ich zumindest besser, als ganz aufzuhören, denn das ist da genau das, was die Extremisten wollen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Du schreibst treffend: "Die einen wollen die Männerbewegung nach ganz rechts schieben, um sie zu diskreditieren, die anderen nach ganz rechts zerren, weil ihnen ihre rechte Ideologie wichtiger als die Männerbewegung ist." Gerade deshalb fand ich deinen liberalen Ansatz immer so erfrischend, der auch mich immer wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurück geholt hat, wenn ich mich mal wieder über irgendwelche Dinge zu sehr aufgeregt habe.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Aber insgesamt kann ich verstehen, daß du die Schnauze voll hast und dich nicht umstimmen lassen willst. Das klingt auch deutlich aus deinem Beitrag hervor. Man merkt, daß es dir schwer gefallen ist, diesen Blog zu beenden und daß du es mit einer so langen Erklärung gemacht hast. Ich habe im Moment auch keine Patentlösung parat. Ich hoffe nur, daß die  Männerrechtsbewegung sich durch die rechte Tendenz nicht selbst aushebelt, sondern sich die vernünftigen, aufgeklärten Leute aller politischen Lager nicht von den Extremisten abschrecken und denen dann das Feld überlassen. Denn dann haben die gewonnen und uns brächte das gar nichts, wenn wir uns zurückziehen (außer unsere Ruhe zu haben). Von daher werde ich auch in Zukunft die Augen offen halten, um zu sehen, wo ich mich engagieren kann, sei es MANNdat, oder AGENS, oder wer weiß wo.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das würde mich sehr freuen. Wir brauchen mehr Aktive und weniger polarisierendes Gelaber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich kann Deinen Entschluß bestens nachvollziehen, selbst habe ich mich ja schon lange aus der virtuellen Männerszene zurückgezogen. Gleichzeitig ist es natürlich auch ein weiteres Überlassen des Feldes an die rechten Großkotze. Nun haben sie einen weiteren Fußbreit des Terrains. Dieses Widerspruchs war ich mir damals bei meinem Rückzug schon bewußt, also daß es die Entscheidung für eins von zweien Übeln ist. Sie sind nur wenige, aber ein Einzelner von ihnen bekommt mit seinem Geschrei das Gehör von hundert Gemäßigten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe in den letzen Jahren alle Deine Blogeinträge gelesen, ich war froh, daß noch einer der Linksliberalen schreibt und sich aktiv in die Debatte einbringt. Sie waren immer erfrischende Denkanstöße und haben mich stets geistig befruchtet. Deinen Entschluß respektiere ich also aufrichtig, aber ich bedauere ihn zutiefst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe es nicht dermaßen tragisch. Das Praktische an den "rechten Großkotzen" im Internet ist immerhin, dass sie durchweg zu faul und zu parasitär sind, um selbst etwas Bleibendes auf die Beine zu stellen. Viel mehr als im Internet zu hocken und zu hämen, hat bislang noch keiner von denen auf die Reihe bekommen. Und statt dass sie das Gehör vieler Gemäßigter erhalten, finden sie viele Gemäßigte schlicht abstoßend. Dadurch allerdings entsteht einer konstruktiv ausgerichteten Männerrechtsbewegung auch ein großer Schaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit großem Bedauern habe ich Ihren letzten Eintrag gelesen. Sie waren das einzige Blog, dass ich täglich angeschaut habe!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ihre Entscheidung kann ich absolut nachvollziehen und denke, dass wahrscheinlich die Bedeutung der kleinen Truppe von Foren- und Kommentarschreibern im Internet sowieso zu viel Bedeutung beigemessen wird und sich mit diesen Leuten zu zanken vergebene Mühe ist. Das sind viele vielleicht ähnliche Typen wie die Autoanzünder: wenig Aufwand für eine Provokation und dafür viel Aufmerksamkeit. Gut für das Ego – bitter für die Gesellschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Vergleich ist sicherlich treffend, was die Freude der Betreffenden an reiner Destruktivität angeht, ihren pseudorevolutionären Anspruch und das Bedürfnis danach, furchtbar wichtig genommen zu werden, ohne etwas anderes dafür tun zu müssen, als aktuell empfundene Aggression rauszulassen. Und in beiden Fällen scheinen eigentlich schwache Menschen eine Pseudo-Stärke zu finden, indem sie anonym und in der Meute auftreten. Doch, ein guter Vergleich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Leserin mit muslimischem Hintergrund schreibt mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Lieber Herr Hoffmann,&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;gerade im vergangenen Jahr war es jeden Morgen eine Wohltat Ihre Blog-Einträge zu lesen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich war so enttäuscht von Eva Herman und so verletzt von den Auswirkungen des Sarrazinbuches. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich konnte es nicht so in Worte fassen, aber Sie schrieben, dass man sich in Deutschland nun in der Defensive befinde, wenn man kein glühender Islamkritiker ist (bzw. einfach alle Moslems verachtenswert findet). Genau das bringt es auf den Punkt was im letzten Sommer in Deutschland (meiner schönen Heimat, mein liebes Deutschland, mein Hamburg ...  ) geschehen ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das ist nicht das Land, in dem ich geboren und aufgewachsen bin.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich war so traurig über diese Ereignisse und schrieb Ihnen deswegen, Sie haben mir ausführlich geantwortet! Das war ein wirklicher Trost!!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich werde es sehr vermissen, jeden Morgen Ihren Blog anzuklicken und alle Freunde und Bekannte mit lesenswerten Einträgen zu versorgen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich habe mich dadurch nicht so hilflos gefühlt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;(Das gilt auch für Ihren anderen Themenschwerpunkt!)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Jetzt möchte ich gern noch etwas erzählen:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Als mein Vater (Tunesier) 1971 nach Hamburg kam, wurde er mit ca. 20 anderen arabischen jungen Männern in einer riesigen 8-Zimmer Wohnung in Hamburg-Eppendorf eingemietet. Ich weiss nicht, ob Ihnen Eppendorf etwas sagt, es ist das Mega-Schicki-Micki-Viertel in Hamburg. Damals noch eher künsterlisch/kreativ (halt 70er, z.B. Otto und Udo Lindenberg hingen da rum), aber dennoch sehr schick. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In der Wohnung über ihnen lebte eine alleinstehende Dame. Als sie mitbekam, dass unter ihr 20 junge, arabische Männer wohnten, war sie sehr besorgt. Sie fragte sich, wer sich denn um diese kümmern würde, da sie ja jetzt so allein, weit weg von zu Hause sind!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ohne Mütter oder ihre Frauen!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Diese Dame hat daraufhin mehr als drei Jahre lang jeden Freitag die Wäsche für meinen Vater und seine Mitbewohner gewaschen!!!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;(Können Sie sich DAS vorstellen??!!)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Als sie dann später alt wurde, war immer einer der "Jungs" für sie da, hat eingekauft, ist mit ihr spazieren gegangen etcetera.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das ist das Deutschland, in dem ich aufgewachsen bin!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Stellen Sie sich bitte vor, was heute geschehen würde, wenn in Eppendorf in der Wohnung unter Ihnen plötzlich 20 arabische Männer einziehen ...&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Gegensatz zu heute könnte nicht krasser sein.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Mein Vater und seine ehemaligen Kollegen erzählen so viele solcher Geschichten. Teilweise so rührende Erlebnisse wie dieses, aber auch andere, die zum Schreien komisch sind.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich finde, in dieser Geschichte zeigt sich so einfach, worüber Sie schreiben. Zu dieser Zeit wurden Männer nicht so verachtet, wie es heute der Fall ist. Und Araber (Moslems, was weiss ich) eben auch nicht. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Da hatte man anscheinend einfach Herz?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das vermisse ich jedenfalls sehr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Wochen nach dem Einstellen dieses Blogs erreichen mich dazu weiterhin Mails wie diese:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hallo Arne,&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;gerade habe ich mal wieder in Deinen Blog geschaut und dort zu meinem großen Bedauern gelesen, dass Du Dich nach „Genderama“ nun auch hiermit aus dem Internet zurückziehst. Da ich aus Zeitgründen selten im Internet unterwegs bin und wenn, dann nur auf gezielter Recherche, d.h. in puncto Männerbewegung außer Deinen Beiträgen bestenfalls noch hier und da mal im Infobereich von Manndat, bin ich von der Information überrascht und schockiert, dass die Männerbewegung derzeit offenbar durch extremistisches Gedankengut und rechte Radikale dominiert wird. Wenn ich eins bei meinen Recherchen für meine Kriminalromane aus der Weimarer Republik gelernt habe, dann wie fatal es ist, wenn Gesinnung wichtiger wird als Meinung.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dein Blog wird mir fehlen, insbesondere wegen der wohltuend fundierten und unaufgeregten Kritik, die ich immer auch als moralische Stütze empfunden habe. Ich kann natürlich gut verstehen, dass man auf dumpfe Angriffe keinen Nerv hat, ich finde es ohnehin bewundernswert, dass Du Dich in all der Zeit nie hast von Deiner differenzierten Haltung abbringen lassen. Ich äußere mich ja in meinem Umfeld auch zu männerrelevanten Themen, und, ehrlich gesagt, ich bin bei den Plattitüden, Unterstellungen und Projektionen, die einem gelegentlich entgegenschlagen, schneller erschöpft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auch am 6. September gab es noch Feedback:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Jetzt ist man mal ein paar Wochen nicht auf Ihrer Blogseite und dann schließen Sie auch diese letzte Bastion breit angelegter Meinungsschau – schade! Ihre Gründe kann ich allerdings verstehen – schön, dass Sie sich soviel Zeit genommen haben, Ihren Entschluß zu begründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es frustriert mich sehr zu lesen, wie die Männerbewegung, wenn schon nicht personell unterwandert, so doch im Internet diskreditiert wird durch rechte Schreiberlinge. Es wäre so wichtig, dass als „konservativ“ verschriene Positionen auf der linken Seite wahrgenommen werden, genau wie umgekehrt! Mein halber Freundeskreis ist sozusagen „weit links“ angesiedelt und ich weiß wie zerstörerisch die Nähe zu „von rechts“ mißbrauchten Positionen für die Wahrnehmung einer Bewegung dort sein kann und wird. Das müsste nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann perönlich nachfühlen wie anstrengend es für Sie gewesen sein muss, sich durch die Einnahme der mittleren Position, die alle Aspekte eines Themas im Blick behalten und diskutieren will, letzlich effektiv ins Kreuzfeuer zu platzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke Ihnen, dass Sie dieses unübersichtliche Thema für viele Mitleser, so wie wie mich, aufbereitet und im Ansatz verstehbar gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Gute für ihre nächsten Projekte, vielleicht ist ja mal wieder ein Blog dabei :-)&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt: Am 14. September 2011 informierte eine zeitgleich in der "Berliner Zeitung" und dem "Kölner Stadt-Anzeiger" veröffentlichte, umfassende &lt;a href= http://www.fr-online.de/die-neue-rechte/-politically-incorrect--im-netz-der-islamfeinde,10834438,10835026,item,0.html&gt;Titelgeschichte der Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; über die Volksverhetzung auf "Politically Incorrect", dem Lieblingsblog des Betreibers der "Söhne von Perseus" (IGAF). Auszüge aus diesem Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Unter den Dokumenten, die der Frankfurter Rundschau vorliegen, befinden sich mal mehr, mal weniger intensive Korrespondenzen mit etlichen Organisationen und Privatpersonen. Darunter hierzulande sattsam bekannte „Islamkritiker“ wie Ralph Giordano oder Henryk M. Broder – was seltsam ist: Bestreitet Broder doch eine Nähe zu „Politically Incorrect“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Gegen Islamversteher und alle so genannten Gutmenschen, so Mannheimer, sei „die Inkraftsetzung und schonungslose Anwendung des Widerstandsrechts“ legitim – inklusive des bewaffneten Kampfes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Herres damaliger Anwalt entwarf daher bereits im Frühjahr 2010 ein Gründungskonzept für einen PI-Verein, dessen Satzung jedes einzelne Mitglied abzeichnen müsste. Es sei von Vorteil, so der Jurist, wenn jede PI-Gruppe eigenverantwortlich handeln und lediglich die Namens- und Markenrechte von PI erhalten würde. Rockerbanden wie die Hell’s Angels und Bandidos machten das auch so: „Wird eine Ortsgruppe als kriminelle Vereinigung verboten, bleiben die anderen weiter erlaubt … Davon kann man lernen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Artikel führte endlich zu den lange Zeit überfälligen &lt;a href= http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/358751/358752.php&gt;Reaktionen deutscher Politiker&lt;/a&gt;. Auch über &lt;a href= http://www.ksta.de/html/artikel/1315910862393.shtml&gt;Henryk Broders Verstrickungen mit dieser Szene&lt;/a&gt; wird immer mehr bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verstrickung von Teilen der Männerbewegung mit dieser Szene dürfte ihr allerdings noch lange Zeit anhaften wie Scheiße am Schuh. Dieses Blog hier aber hat sein primäres Ziel erreicht: auf die grassierenden Auswüchse der Männerdiskriminierung ebenso aufmerksam zu machen wie auf die grassierenden Auswüchse der Islamophobie. Beide Problemfelder sind in den letzten Jahren vom Nicht-Thema zum Thema geworden. Da ich daran intensiv mitgewirkt habe, betrachte ich diese Entwicklung auch als persönlichen Erfolg.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-9096505625396671386?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9096505625396671386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9096505625396671386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/08/warum-ich-nicht-mehr-blogge.html' title='Warum ich nicht mehr blogge'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4791849532400499541</id><published>2011-08-03T22:48:00.000+02:00</published><updated>2011-08-03T22:49:35.329+02:00</updated><title type='text'>Die offene Gesellschaft und ihre Feinde</title><content type='html'>&lt;a href= http://www.edathy.de/pdf/105.pdf&gt;Großartiger Artikel.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4791849532400499541?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4791849532400499541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4791849532400499541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/08/die-offene-gesellschaft-und-ihre-feinde.html' title='Die offene Gesellschaft und ihre Feinde'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3236136373839883522</id><published>2011-07-30T09:34:00.003+02:00</published><updated>2011-07-30T15:03:21.303+02:00</updated><title type='text'>"Viele von Breiviks Gedanken sind gut, einige ausgezeichnet"</title><content type='html'>Noch gibt es neue Artikel zur Debatte um Islamkritik und Islamophobie, die ich zitierenswert finde, also wird auch die Presseschau zunächst fortgesetzt. Heute ist die Reaktion der Moslemhasser auf den Terror aus ihren Reihen ein Schwerpunktthema vieler Artikel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise erkennt das Blog &lt;a href= http://www.hintergrund.de/201107291663/globales/terrorismus/anders-behring-breiviks-stichwortgeber-und-vordenker-kommen-aus-der-mitte-der-gesellschaft.html&gt;Hintergrund&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„Islamkritiker“ beklagen – trotz aller Distanzierungen von Breiviks Taten – weniger die Opfer als vielmehr sich selbst, da Breivik ihrer Sache einen Bärendienst erwiesen habe. Überhaupt, so ein gängiges Argument, seien nicht sie für die Terror-Tat mitverantwortlich, sondern eben jene, die Breivik politisch ins Visier nahm. Denn die „Multikulti“-Fraktion habe erst durch die betriebene Masseneinwanderung die islamische Bedrohung auf die Tagesordnung gesetzt, gegen die sich schließlich gewehrt werden müsse.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/682137/Rechtspopulisten_Neuer-Ton-alter-Inhalt?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do&gt;Rechtspopulisten: Neuer Ton, alter Inhalt&lt;/a&gt; titelt dazu Österreichs "Die Presse" in einem insgesamt lesenswerten Artikel über den politischen Umgang der Aufwiegler mit dem blutigen Resultat ihrer Propaganda und wagt außerdem einige Vorhersagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dass Europas Rechtsparteien nach den Attentaten in Norwegen ihre Strategie grundlegend ändern werden, glaubt auch der Berliner Politologe Hans-Gerd Jaschke nicht: Nur die norwegische Fortschrittspartei sei unter enormen Druck geraten, sagt er der „Presse“. Andere rechtspopulistische oder rechtsextreme Parteien würden bei ihren Ideen und Inhalten bleiben. Empirische Daten über die Auswirkungen der Attentate und der Diskussionen über den rechten Nährboden gibt es noch nicht; ob sie den Rechtspopulisten schaden oder sogar nutzen, darüber kann vorerst nur spekuliert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Der Salzburger Politologe Herbert Dachs rechnet damit, dass die FPÖ nun versuchen werde, „einen schmalen Grat des Sowohl-als-auch zu gehen“: Die Partei werde also „einerseits entrüstete Distanzierung von den schrecklichen Ereignissen demonstrieren, andererseits aber doch den Kern ihrer Kritik erhalten“. Nach einigen Wochen der „totalen Vorsicht“ werde man also „durchaus zu alter emotionaler Frische zurückkehren, zu Pauschalurteilen, deftigen Sprüchen auch unter der Gürtellinie und zum Schüren von Ängsten“. Man wolle ja weiterhin die eigene Wählerklientel ansprechen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einem Artikel auf der Titelseite der aktuellen "Zeit" zufolge (nicht online) sind die Morddrohungen gegen Muslime in der letzten Woche sogar sprunghaft angestiegen. Broders "Achse des Guten" berichtet triumphierend über eine Flut von Zuschriften mit dem Tenor "Weiter so!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Berliner &lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/lob-der-horde/4447590.html&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; meldet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Während Europas Feuilletons diskutieren, welchen Anteil extremistische Islamkritik und Islamophobie am Massaker von Norwegen haben, sehen manche keinen Grund, auf Abstand zu gehen. In Frankreich gab der Regionalpolitiker der rechtsextremen Front National Jacques Coutela im Internet zum Besten, dass der Attentäter „ein Widerstandskämpfer, eine Ikone“ sei, der „gegen die muslimische Invasion“ kämpfe. In Italien ist Ähnliches sogar aus dem Regierungslager zu hören. Mario Borghezio, der für die rechtspopulistische und fremdenfeindliche Lega Nord im Europaparlament sitzt, spendete dem Mörder von Oslo und Utöya im Radio Beifall: „Viele seiner Gedanken sind gut, einige ausgezeichnet. Dass sie sich in Gewalt entladen haben, daran ist die Migrantenflut schuld.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich damit muss man fast schon Roger Köppel loben, der dasselbe in der SVP-nahen &lt;a href= http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-30/editorial-ohnmacht-die-weltwoche-ausgabe-302011.html &gt;Weltwoche&lt;/a&gt; sehr viel subtiler sagt, um einerseits die Rechtsextremen zu bedienen, andererseits aber auch seine lediglich konservativen Leser nicht zu verschrecken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Breivik ist die pervertierte Variante des europäischen «Wutbürgers». Damit ist die wachsende Zahl von Frustrierten und Alleingelassenen gemeint, die sich im normalen Politspektrum nicht mehr wiederfinden. (...) Am unheilvollsten aber war und ist die Weigerung der etablierten Parteien, die von ihren Wählern stark empfundenen Probleme im Zusammenhang mit der Migration – und hier besonders im Zusammenhang mit dem Islam – zur Kenntnis zu nehmen. Die Folgen einer jahrzehntelang fahrlässig-verantwortungslosen Zuwanderungspolitik sind spürbar und real.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Dank an Urs Bleiker für den Link! Ein anderer Leser weist mich darauf hin, wie die &lt;a href= http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10886&gt;Jüdische Allgemeine&lt;/a&gt; das Massaker behandelt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Doch Remes sprach das aus, was terrorerfahrene Israelis vielleicht mehr verunsichert als der sinnlose Tod friedlicher Jugendlicher: Die Identität des Täters passt nicht in ihr Weltbild. »Er hat das Gesicht eines Engels: kantiges Kinn, blonde Haare und blaue Augen.« Mit anderen Worten: Anders Behring Breivik sieht nicht arabisch aus. Wie konnte ein kultivierter Norweger einen Massenmord begehen? 60 Jahre nach dem Holocaust wollen sich Israelis einen blonden Teufel nur noch schwer vorstellen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href= http://www.islamische-zeitung.de/?id=14919&gt;Islamische Zeitung&lt;/a&gt; merkt an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bevor wir in Klagen ausbrechen (analog zur Verschwörungstheorie einer „Islamisierung“ Europas) und Theorien einer allgemeinen, anti-muslimischen Verschwörung entwerfen, müssen wir politische Unterschiede in europäischen Ländern betrachten. Bisher besteht – noch – ein deutlicher Unterschied zwischen Staaten wie Deutschland, in denen es sicherlich zu unappetitlichen Kampagnen kam, und jenen Ländern, in denen es konkrete Beschlüsse gibt, die sich gegen muslimische Bürger richten. So hat sich die Bundesregierung von den Thesen Sarrazins abgegrenzt und sich nicht zu rechtlichen Schnellschüssen verleiten lassen, während unsere niederländischen Nachbarn die offen anti-muslimische PVV an die Macht wählten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Thomas Hammarberg, Kommissar für Menschenrechte des Europarats, schätzte die politische Lage Europa im IZ-Gespräch ähnlich ein: „Ich denke wir müssen Islamfeindlichkeit als eine schwere Bedrohung der Menschenrechte und der grundlegenden europäischen Werte sehen. (…) Es besteht Grund zur Annahme, dass die gegenwärtige ökonomische Krise es für extremistische Gruppen einfacher macht, Zuspruch für ihre anti-islamische und anti-muslimische Propaganda zu gewinnen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href= http://www.sueddeutsche.de/kultur/das-dilemma-der-islam-kritiker-nach-oslo-das-haben-sie-nicht-gewollt-1.1125711&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/a&gt; sieht in der Art, wie der Terror in Norwegen die Islamdebatte kippte, eine gewisse Ironie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem islamischen Fundamentalismus und seinem ideologischen Gegner, der europäischen Anti-Islam-Bewegung, waren den hellsichtigeren Beobachtern immer schon aufgefallen. Gleichwohl dürfte niemand damit gerechnet haben, dass die Anti-Islam-Bewegung auch ein ähnliches Tatmuster, einen ähnlichen Brutalisierungsfaktor hervorbringen würde. (...) "Der Krieg in unseren Städten" lautete der Titel eines 2003 erschienenen Buchs, das für die paranoide Richtung der Islamkritik typisch ist. Udo Ulfkotte, der Autor, forderte darin unter anderem die Aufstockung der GSG 9 und anderer Antiterrorkommandos, damit wir gegen die zu erwartenden Angriffe von Muslimen aus dem Inneren unserer Gesellschaft gewappnet sind. Nun aber wollte den "Krieg in unseren Städten" ausgerechnet jemand auslösen, der derselben anti-islamischen Denkschule wie Ulfkotte angehört. Die Aufstockung der Anti-Terror-Einheiten zu fordern: Es klingt, von heute aus betrachtet, als habe uns Ulfkotte damit vor der Radikalisierung seiner eigenen Ideen schützen wollen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href= http://www.taz.de/Debatte-Islamkritiker/!75367/&gt;tageszeitung&lt;/a&gt; findet der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke, man müsse Broder und Sarrazin vor überbordender Kritik in Schutz nehmen und das Kind nicht gleich mit dem Bade ausschütten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Islamkritik ist das eine, und menschenverachtender wie -verhetzender Hass gegen die Muslime, wie er sich in PI austobt (wie übrigens an anderer Stelle gegen Juden oder Christen), etwas völlig anderes. Grundsätzliche, auch radikale Religionskritik, des Islam wie auch etwa des Christentums, muss unbedingt weiter zulässig sein – gerade angesichts weiter existierender fundamentalistischer Tendenzen in allen Religionen. Und natürlich bleibt es ein Problem, dass viele Muslime sich mit Kritik an ihrer Religion schwertun und einige sogar Kritiker des Islam mit allen Mitteln mundtot zu machen trachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So richtig es somit bleibt, den biologistischen Charakter der Sarrazin'schen Thesen und seinen teilweise menschenverachtenden Jargon zu kritisieren, es gibt eine liberale Notwendigkeit, sich im Zweifel sogar für Broder und Sarrazin und ihr Recht zur Islamkritik einzusetzen, so unerträglich man sie auch empfinden mag.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit ich interessante Leserpost ausführlicher auf meinem Blog veröffentliche, erhalte ich immer mehr davon. Aktuell schreibt mir einer derjenigen, die den Internetforen der Männerbewegung seit einiger Zeit den Rücken gekehrt haben und den es nervt, "dass dich im MANNdat-Forum jeder blöd anmacht" ("jeder" ist nun allerdings extrem übertrieben):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es hat sich bereits vor mehreren Jahren gezeigt, daß es – am Anfang wenige, dann immer mehr – Männer in der Männerbewegung gab, denen rechte Gedankengut und rechte Gesinnung um ein Vielfaches wichtiger war, als die Männerbewegung selbst. Aus diesem Grund war es für sie auch wesentlich, sich erstmal ab- und dann später auszugrenzen. Was links und später "Mitte" erschien, durfte nicht zur Männerbewegung gehören. Ob dies der Männerbewegung selbst nutzte oder gar schadete, war nebensächlich, da diese nur ein kleiner Teilbereich ihrer Interessen war. Rechte Gesinnung war die Hauptsache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass diese nun vor einem Scherbenhaufen stehen ist interessant, da es mir selbst nie in den Sinn gekommen wäre, die Ereignisse in Norwegen mit der Männerbewegung in Zusammenhang zu bringen. Sowas fällt doch erst mal nur schrägen Gemütern wie Alice Schwarzer ein. Schnell aber zeigte sich: Der Nerv der Pestschreier war getroffen, das Gewissen (offensichtlich doch noch rudimentär vorhanden) rührte sich, Pflichtbekundungen folgten. Schuldige mußten her, die eigene Gesinnung konnte es doch nicht sein. Das Verbrechen ist in seiner Entsetzlichkeit doch schlicht nicht zu ignorieren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Trotzdem muss es auch für diese ein Vehikel geben, ihr Gedankengut zu transportieren. Das Gedankengut selbst ist nicht schuld am Massaker. Welche Lösung für das Problem (egal welches, z.B. Islam) diskutiert wird, DAS kann schuld am Massaker sein. Wer Gegner entmenschlicht ("Pest"), sagt, dass das Problem ausgerottet gehört. Mit der Pest kann man nicht diskutieren. Demokratische Mechanismen funktionieren nicht gegen Krankheiten. Dies ist dann gesagt und andere können Schlüsse ziehen. Wie weit soll man hier tolerant sein? Meines Erachtens sehr weit. Die Botschaft: "Der Islam ist an allem schuld" kann schlicht nicht vernünftig begründet werden. Ohne Volksverhetzung ist das nicht transportierbar. Sollte es deswegen verboten sein? Wie setzt man dieses Verbot um? Sollten wir unsere Freiheit opfern, weil es dumme Menschen gibt?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Terrorismus der 70er Jahre hatte nicht das Ziel zu "siegen". Der Plan war, die Politik und die Polizei soweit zu provozieren, dass diese die Freiheit einschränkt und jeder sieht, wie totalitär der Staat ist. Das, was wir damals so bemängelt haben, dass nach einem Terroranschlag die Politiker große Reden schwingen, was alles getan werden muss – aber letztlich doch nichts tun – DAS hat uns damals vor dem Terrorismus gerettet. Der Staat lies sich nicht provozieren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Heute ist das anders: In Norwegen gibt es einen Anschlag. In Deutschland werden Gesetzesänderungen, Verschärfungen ... diskutiert. WIR haben jedoch ein anderes Problem. WIR müssen uns nicht gegen Terroristen schützen. WIR müssen uns vor Politikern schützen, die unter allen Umständen unsere Freiheit einschränken wollen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Daher müssen wir Dummköpfen erlauben dumm zu sein und dumme Sachen zu sagen, damit WIR nicht in unserer Freiheit gefährdet sind. Tolles Norwegen: Die norwegische Botschafterin (Vize-Botschafterin meines Wissens) hat bald nach dem Terroranschlag gesagt, sie glaube nicht, dass dies langfristig irgendwelche Folgen für ihr Land hat. Den Norwegern sei die Freiheit viel zu lieb, um sich diese um der Sicherheit willen einschränken zu lassen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Nicht erspart bleiben kann und soll den Dummköpfen aber die politische Diskussion und der Hinweis, dass sie dumm sind. Verantworten aber muss man sich ausschließlich für das, wozu man aufruft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war die Presseschau.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3236136373839883522?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3236136373839883522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3236136373839883522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/viele-von-breiviks-gedanken-sind-gut.html' title='&quot;Viele von Breiviks Gedanken sind gut, einige ausgezeichnet&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5157300973343705115</id><published>2011-07-29T20:08:00.001+02:00</published><updated>2011-07-29T20:10:11.726+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Der Kitschroman entdeckt häusliche Gewalt gegen Männer</title><content type='html'>&lt;a href= http://www.heise.de/tp/artikel/34/34705/1.html&gt;Telepolis&lt;/a&gt; berichtet darüber, dass die klassischste aller Frauenliteratur mit der Zeit erwachsen wird. So sah es vor elf Jahren aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Spätestens seit 2000 wich diese Konstellation dem "Macho nutzt Notlage aus"-Schema. Zynische, rachsüchtige, arrogante und sexbesessene Männer nutzen Notfallsituationen nicht nur aus, sie schufen sie auch oft genug erst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen dringt ein Kernthema der Männerbewegung aber sogar in den Liebesroman vor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Noch überraschender war allerdings, dass sich in der Romana-Reihe der Cora-Verlag an ein Thema herantraute, das bisher eher ein gesellschaftliches und mediales No-Go ist: häusliche Gewalt gegenüber Männern. Häusliche Gewalt wird ja zu 99% als Gewalt gegenüber Frauen und Kindern angesehen, aggressive, gewalttätige Frauen spielen in Berichterstattung und Fiktion kaum eine Rolle. "Randerscheinung, unwichtig" lautet die banale Erwiderung auf einen Satz wie "Es gibt auch Frauen, die zuschlagen.". Durch diese recht zynische Haltung wird das Thema auch weiter Randthema bleiben und insofern bleiben die Männer mit dem Problem doppelt allein gelassen da sie höchstens zum Amüsement taugen (die Frau mit dem Nudelholz etc.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "So heiß küsst nur ein Italiener" ist es die unzufriedene und eifersüchtige Ehefrau Marcella, die ihrem Mann das Leben zur Hölle macht. Von verbaler Gewalt bis hin zur körperlichen Gewalt ist es nicht weit. Für ihren Mann, einen stolzen Italiener, ist dies doppelt grausam. Zum einen hat er Angst vor seiner eigenen Frau, zum anderen schämt er sich dafür, will nicht zurückschlagen und wird dadurch immer stärker zum Opfer. Die blauen Flecken, die er davonträgt, entschuldigt er schamhaft mit kleinen Unfällen mit dem Motorrad, von seiner großen Liebe wendet er sich ab weil er Angst hat, auch sie würde durch Marcella bedroht werden. Scham und Stolz werden somit, wie er am Schluss selbst zugibt, zu einer Mixtur, die es der Frau einfach macht, weiter gewalttätig zu sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Männer im Geschlechterkonflikt auch als Opfer statt als Monster oder Unterdrücker – ein Einzelfall oder (man denke an die &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/lindenstrae-entdeckt-die-ausgegrenzten.html&gt;"Lindenstraße"&lt;/a&gt;) ein echtes Aufweichen des bisherigen Tabus?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5157300973343705115?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5157300973343705115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5157300973343705115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/der-kitschroman-entdeckt-hausliche.html' title='Der Kitschroman entdeckt häusliche Gewalt gegen Männer'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5208995483359307282</id><published>2011-07-29T09:09:00.004+02:00</published><updated>2011-08-01T00:08:25.561+02:00</updated><title type='text'>Massenmord in Norwegen als Chance für Sarrazin?</title><content type='html'>Auch heute wieder die aktuelle Presseschau zur Debatte über Islamophobie und ihre Folgen. Es scheint euch immer noch zu interessieren; die Zahl der Zugriffe ist fast unverändert hoch. Allzu lange werde ich das Thema aber nicht mehr weitertreiben, auch da in der Debatte die zitierenswerten Artikel allmählich weniger werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschiedene &lt;a href= http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=26297&amp;title=Experten%3A+Sarrazin+und+andere+bereiteten+ideologisches+Klima+f%FCr+Attentate+vor&amp;storyid=1311865454973&gt;Extremismusexperten&lt;/a&gt; befanden gestern, dass Thilo Sarrazin und andere ein ideologisches Klima vorbereitet hätten, in dem Taten von Extremisten wie Anders Behring Breivik möglich wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href= http://www.fr-online.de/kultur/kein-trost/-/1472786/8715590/-/&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; merkt an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In Deutschland warnen „Islamkritiker“ wie Henryk M. Broder, auf den im Manifest verwiesen wird, oder Necla Kelek in drastischen Worten vor der Kapitulation des Westens angesichts der islamischen Bedrohung. Doch eine entscheidende Frage lautete immer: Worauf wollen sie hinaus? Was folgt aus ihrer Kritik? Was soll aus den Muslimen in Europa und ihrem „nicht-reformierbaren Islam“ werden? Breivik hat mit seinem Massenmord eine sehr praktische Antwort gegeben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter der Überschrift &lt;a href= http://www.n24.de/news/newsitem_7103068.html&gt;Oslo-Attentate als Chance für Thilo Sarrazin&lt;/a&gt; schildert Christoph Giesa für den European und N24, dass in den einschlägig bekannten Kreisen nach dem Massaker von Oslo die Propaganda erst richtig hochgefahren wird, sich dem "bewaffneten Widerstand gegen den islamischen Kulturimperialismus" zu verschreiben. Giesa findet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Genau an dieser Stelle greift nun die Verantwortung derer, die, egal ob gewollt oder nicht, als Sprachrohr dieser Klientel gesehen werden. Diese sind nicht verantwortlich für die Anschläge in Oslo, keine Frage. Wohl aber tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, dass in Deutschland wieder Mäßigung an die Stelle von Hass tritt. Zu diesen besonders Verantwortlichen gehören neben Thilo Sarrazin auch prominente Vertreter der Euro- bzw. europakritischen Fraktion, aber auch Publizisten wie Hans-Olaf Henkel oder Henryk M. Broder, weil sie, ob gewollt oder ungewollt, zu Ikonen der neuen deutschen Rechten geworden sind.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Promis sind aber nicht die einzigen, die Giesa dazu auffordert, Stellung zu beziehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer sich in diesen Tagen nicht deutlich gegen jede, aber auch wirklich jede Art von Fundamentalismus stellt, macht sich zum Instrument eines primitiven Hasses, der unsere offene Gesellschaft bedroht und wird spätestens damit selbst zum Problem für diese Gesellschaftsform und in meiner Definition zum "Primitivbürger", der das Gegenteil von aufklärerischen Werten vertritt. Es ist Zeit, sich zu bekennen – unabhängig davon, ob sich das auf die Verkaufszahlen der eigenen Bücher oder die Besucherzahlen bei den eigenen Veranstaltungen auswirkt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Broders Mitstreiter Hannes Stein &lt;a href= http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/spass_am_toeten/&gt;kritisierte&lt;/a&gt; Broder inzwischen dafür, dass dieser keinen Zusammenhang zwischen Islamkritik und diesem Massenmord erkennen möchte. Im &lt;a href= http://www.taz.de/Journalist-Hannes-Stein-ueber-seine-Islamkritik-/!75264/&gt;Interview&lt;/a&gt; mit der "taz" betont Stein dem unbenommen den Wert der Meinungsfreiheit – bis zu einem bestimmten Punkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Flemming Rose von der dänischen Zeitung Jylland Posten hat dazu einmal gesagt: Er möchte, dass die Muslime in Europa integriert werden. Dazu gehört, dass man sich über ihre Religion genauso lustig machen kann wie über, sagen wir, den Katholizismus. Die Muslime haben, so komisch das klingt, ein Recht darauf. (...) Ideen sollen im öffentlichen Raum gegeneinander antreten, auch der Islam in all seinen Spielarten. Ideen brauchen keinen Schutz; Kritik an ihnen, auch erbarmungslose und irrtümliche, ist erlaubt. Mit Menschen ist es etwas anderes. Menschen müssen geschützt werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gibt es, wie sich in den letzten Tagen zeigte, auch Leute mit komplett unterschiedlicher Auffassung ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href= http://npd-blog.info/2011/07/27/breivik-debatte-300/&gt;NPD-Watchblog&lt;/a&gt; vertritt die Ansicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer nach den offenkundigen rechtsextremen Hintergründen des norwegischen Terroristen fragt, relativiert damit nicht islamistischen Terror. Gerade umgekehrt wird aber ein Schuh draus: Wem jetzt nichts einfällt als billige Polemik gegen „linke Gutmenschen“, ausgeprägtes Freund-Feind-Denken und die Darstellung von Breivik als unpolitischem, weil offenkundig verrücktem Einzeltäter mit einem individuellen „Spaß am Töten“ (Broder), der verharmlost rechtsextremen Terrorismus. (...) Vielleicht könnten einige Vertreter der „Islamkritik“ sich daher zu der Einsicht durchringen, dass es neben der islamistischen Bedrohung auch noch einen militanten Rechtsextremismus geben könnte, der durch öffentliche Debatten über „Überfremdung“, Gene und Gemüsehändler durchaus bestärkt wird?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der norwegische Publizist Flemming Nielsen bringt die Debatte in zwei Sätzen auf den Punkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Alle bekannten Historiker sind sich einig, dass die antisemitischen Strömungen vor Hitler – und egal für wie demokratisch sie sich hielten – keine Mitverantwortung für den Holocaust von sich weisen können. Wie können die antiislamischen Strömungen – egal für wie demokratisch sie sich halten – eine Mitverantwortung für die aktuelle Situation von sich weisen?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Herzlichen Dank für die Übersetzung an Arne List.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt die aktuellen Lesermails. Ein Leser schreibt mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Noch besser als Alan Poseners Satz "Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen. Wer das leugnet, verwirkt den Anspruch, ernst genommen zu werden." gefällt mir der folgende Satz aus dem &lt;a href= http://forum.fdp-bundesverband.de/read.php?4,1449591,1450708#msg-1450708&gt;FDP-Forum&lt;/a&gt;: "Breivik und die ultra-rechten violent Talker saßen im selben Boot. Breivik hat dieses Boot durch seine Wahnsinnstat zum Kentern gebracht. Nun versucht die schreibende Zunft, von dieser Tatsache abzulenken, indem sie laut 'Mann über Bord' ruft. Aber das Manöver schlägt fehl."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Zuschrift bezieht sich vor allem auf die gestern verlinkten Diskussionen, für deren Fortsetzung mir irgendwann Zeit und Lust komplett abgingen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Du stehst mit Deiner Position nicht alleine. Ich weiß nicht, wie vielen anderen es wie mir geht, die einfach keinen Nerv mehr haben, sich diese Diskussionen zuzumuten, und deswegen schweigend dem Elend zusehen (es hat durchaus was mit meinem Meiden der Männerforen und auch dem Rückzug von Manndat zu tun – zumindest für den Moment), aber wenn ich vergleiche, was für Debatten es früher gab, wie argumentiert wurde und wer sich nun alles zurückgezogen hat und nirgendwo mehr auftaucht, glaube ich, dass es einige Leute mehr geben muss, die so denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte mehr Leute geben, die dagegen die Stimme erheben (ich will mich da gar nicht mit dem anderen Stress herausreden), aber es ist gut, ein Blog wie Deines zu haben, auch wenn Du mehr und mehr zwischen alle Stühle zu rutschen scheinst - ich sehe das als Zeichen, dass Du Dich standhaft der Vereinnahmung durch die eine oder andere extreme Richtung verweigerst. Ich stimme mit Dir in einigen Punkten definitiv nicht überein, aber es gibt niemanden, den ich in dieser ganzen gegenwärtigen Lage für wichtiger halte als Dich (vielleicht gerade weil Du überall aneckst). Früher gab es mehr gemäßigte Leute, heute gibt es keine Scherze mehr in den Foren, nur noch verbissenen Sarkasmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Traurige ist, dass ich irgendwie in gewisserweise durch das Männerrechtsthema gebunden bin; aber gleichzeitig zeigen diese Foren, von ein paar wenigen Ausnahmen, mit wem und welchen Ansichten man dann arbeiten müsste. Das funktioniert für mich nicht mehr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mails wie diese von Leuten, die sich aus den Internetforen zunehmend zurückgezogen haben, erhalte ich verhältnismäßig oft. Und auch ich mag irgendwann nicht mehr darüber diskutieren, ob man den "Stürmer" wieder zulassen sollte, Sarrazin ein seriöser Wissenschaftler ist und Blogs, in denen Mordphantasien und ethnische Säuberungen propagiert werden, das Tollste überhaupt sind. &lt;font color=red&gt;Irgendwann ist Schluss.&lt;/font&gt; Allerdings ist es wohl kaum ein Zufall, wenn es gerade in dieser Woche so irre zugeht. Im Moment erleben viele Menschen, dass sie Leuten zugejubelt haben, deren Ideologie zu einem schrecklichen Massenmord geführt hat. Viele von ihnen versuchen daraufhin, ihre Weltanschauung mit sehr ... interessanten Argumentationen zu retten. Ist man gezwungen, sich darauf einzulassen, nur weil es irgendeiner ins Internet setzt? Ich glaube nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesamtpolitisch sehe ich, ähnlich wie nach der Sarrazin-Debatte im letzten Herbst, einen anhaltenden Höheflug der Grünen voraus. So unverhofft, wie jetzt viele Rechte tun, war das Massaker nicht – viele Linke, nicht nur ich, hatten vor genau so etwas gewarnt. Dementsprechend viele Wähler werden zu dem Eindruck gelangen, dass (so wie beim Thema Atomkraft) die Grünen mit ihrem entschiedenen Widerstand gegen die ausländerfeindliche Stimmungsmache schlussendlich Recht behalten haben. Die Mängel der Grünen in der Geschlechterpolitik dürften bei der politischen Bewertung stark ins Hintertreffen geraten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5208995483359307282?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5208995483359307282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5208995483359307282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/massenmord-in-norwegen-als-chance-fur.html' title='Massenmord in Norwegen als Chance für Sarrazin?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3743542293383043588</id><published>2011-07-28T09:05:00.004+02:00</published><updated>2011-07-28T10:02:15.980+02:00</updated><title type='text'>Norwegen: "Präventivschlag in vermeintlich letzter Sekunde"</title><content type='html'>Hier die heutige Presseschau zur aktuellen Islamophobiedebatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die &lt;a href= http://www.taz.de/Kolumne-Wortklauberei/!75221/&gt;tageszeitung&lt;/a&gt; ist Henryk Broders Menschenverachtung immer noch ein Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Noch mal kurz im Zusammenhang. Zwei Tage zuvor hat ein Mann 68 Jugendliche umgebracht, gejagt und erschossen wie Tiere, aus Hass auf den Islam und Linke. Henryk M. Broder wird gefragt, ob es ihn anfasst, dass dieser Mann sich in seinem Pamphlet, dem Buch zum Massenmord, auf Argumentationen von ihm, Broder, beruft. Es wäre eine Spitzengelegenheit für Henryk M. Broder wenn schon nicht Betroffenheit zu äußern, so doch irgendetwas Normales, Humanes, Gutes zu sagen oder aber einfach mal den Rand zu halten. Henryk M. Broder sagt: "Das Einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schärfer geht Robert Misik in seinem Artikel &lt;a href= http://de.qantara.de/Isoliert-die-geistigen-Brandstifter/16606c16862i1p8/index.html&gt;Isoliert die geistigen Brandstifter!&lt;/a&gt;  mit Broder &amp; Co. ins Gericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href= http://www.fr-online.de/politik/meinung/breivik-und-broder/-/1472602/8719080/-/&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; wundert sich über das Missverhältnis, dass Broder sich einerseits über antisemitische Werke wie "Tal der Wölfe" empört, es andererseits aber auf die leichte Schulter nimmt, wenn sich derartige Hasspropaganda statt gegen Juden gegen Muslime richtet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Henryk M. Broder ist – neben Thilo Sarrazin – die lauteste Stimme der Islamophobie in Deutschland, aber keineswegs die einzige. Der Antiislamismus als Ressentiment, wie er sich in der Mitte der deutschen Gesellschaft herausgebildet hat, ist nicht zum Geringsten Broders Verdienst. Sein Witz ist Demagogie, sein Argument Polemik. Was aber ist das Ziel eines Autors, der die Lage mit folgenden Worten beschreibt: „Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die expansive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent zu beschleunigen.“ Wer so etwas schreibt, der verteidigt nicht die von ihm angeblich verteidigte westliche Kultur, der verteidigt nicht die von ihm angeblich verteidigte Zivilgesellschaft, er verteidigt nichts und niemanden – er ruft zum Angriff, zum Präventivschlag in vermeintlich letzter Sekunde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/07/27/pi-news-der-hassblog-der-rechtspopulisten_6714&gt;Die Zeit&lt;/a&gt; widmet derweil Broders Fanblog "Politically Incorrect" einen ausführlichen Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es sind PI-Kommentare wie dieser, die angesichts der jüngsten Ereignisse in Norwegen aufhorchen lassen: „Multikulturalismus ist Völkermord wie der Holocaust, nur subtiler“. Ein anderer Leser ergänzt: „Wenn der Islam nicht bekämpft und ausgerottet wird, ist das der Untergang der Zivilisation“. (...) Auf dem Blog werden in hysterischer, pathologisch fragwürdiger Art und Weise, Angstszenarien propagiert, die auf den ersten Blick so lächerlich erscheinen, dass viele Menschen die Gefahr die von ihnen ausgeht, nicht ernst nehmen wollen. Doch diejenigen, die als Leser bleiben, radikalisieren sich, wiegeln sich gegenseitig auf, ergötzen sich an Gewaltphantasien und Kommentierungen, die man zu Recht anderswo nicht posten dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Stefan Herre, Gründer von Politically Incorrect und seit kurzem Pressesprecher der Partei „Die Freiheit“, sagte dem Katholischen Nachrichtendienst im Oktober 2007: „Ich möchte mir nicht, wie manche unserer Großeltern, die im Dritten Reich geschwiegen haben, von meinen Enkelkindern später vorwerfen lassen müssen: Ihr habt es doch gewusst, wieso habt ihr nichts dagegen getan.“ Die Frage aber, was getan werden muss, lassen die Autoren von Politically Incorrect bewusst offen. Das erledigen die Kommentatoren. Die Darstellung ihrer subjektiven Realität lässt ohnehin keine großen Spielräume offen: Die Handlungsvorschläge der User verlaufen irgendwo zwischen Mordphantasien, Massenabschiebungen nicht-weißer Bevölkerungsteile und Ethnischen Säuberungen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund fordert &lt;a href= http://brandenstein-blog.blogspot.com/2011/07/politically-incorrect-sollte-vom.html&gt;Philipp Freiherr von Brandenstein&lt;/a&gt; – ehemals Chief-of-Staff von Karl-Theodor zu Guttenberg und Mitglied der Landesleitung der CSU – ein Verbot des Hassblogs:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Toleranz der politischen Entscheidungsträger gegenüber Rassisten und antiislamischen Hasspredigern scheint auch nach dem Attentat ausgeprägt zu sein. Das kann kaum erstaunen, denn viele Passagen der von den Brandstiftern formulierten Pamphlete unterscheiden sich nicht maßgeblich von den Sprechzetteln einiger Politiker und Medienarbeiter. Doch muss nicht eben dieses Klima der Ausgrenzung und Islamophobie durchbrochen werden? Kann Oslo, können Tat und Täter ohne die Ausbreitung verhetzender und herabwürdigender Klischees in die Mitte der Gesellschaft überhaupt begriffen werden?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch beim &lt;a href= http://www.focus.de/politik/theeuropean/norwegen-trauert-zwischenruf_aid_649753.html&gt;FOCUS&lt;/a&gt; macht man sich wenig Illusionen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die kruden Thesen des Anders Behring Breivik sind keine Meinung eines Einzelnen, sondern Common Sense in einer sich vor allem im Netz organisierenden Minderheit. In zahlreichen Foren, auf Blogs und Boards treffen sich Menschen, die sich in einer gefährlichen Mischung aus Verschwörungstheorien, christlichem Fundamentalismus, Islamophobie und rassistischer Gesinnung ein eigenes Weltbild zeichnen, das in seiner radikalsten Form zu dieser Wahnsinnstat geführt hat. Aber auch im gesellschaftlichen Mainstream finden sich Seitenarme dieser Ideologien, die bis in die Tiefen unserer Gesellschaft greifen: Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ trägt im Titel, was Breivik in seinem 1516-seitigen Manifest des Wahnsinns extremistisch untermauert. Was bei Sarrazin unter den Labels „Das wird man doch noch sagen dürfen!?“ und „Endlich sagt es mal einer!“ verkauft wurde, trägt auch einen Teil Breivik in sich und Breivik ein Teil von dem.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href= http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15271322,00.html&gt;Deutsche Welle&lt;/a&gt; erinnert daran, dass Islamophobie nicht nur von Rechtsextremen gepflegt wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch im linken politischen Spektrum ist die aggressive Islamfeindschaft verbreitet, zum Beispiel bei den sogenannten Antideutschen, die aus den antifaschistischen Gruppierungen der 80er Jahre hervorgegangen sind. Sie speisen ihre Islamfeindlichkeit aus einer bedingungslosen Zustimmung zu Israel. (...) In der Tat eint die Begeisterung für Israel die linken und rechten Islamfeinde. In dem Land zwischen Mittelmeer und Jordan sehen sie den Brückenkopf des Westens im Nahen Osten und das Bollwerk gegen den Islamismus. Kritik an der Politik Jerusalems weisen sie als Antisemitismus zurück, die legitimen Ansprüche der Palästinenser gelten für sie nicht. (...) Den israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery schaudert es, wenn er daran denkt, dass dies die neuen Freunde seines Landes sind und dass sich auch der Attentäter von Norwegen selbst als Freund Israels bezeichnete. (...) Die europäischen Rechtsparteien hätten den Antisemitismus durch die Islamophobie ersetzt. Lasse man sie gewähren, dann beschreite man eine Entwicklung wie in Deutschland in der ausgehenden Weimarer Republik.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben jene Gefahr sieht &lt;a href= http://zurpolitik.com/2011/07/27/die-oslo-anschlage-als-problem-der-rechtspopulisten/&gt;Tom Schaffer&lt;/a&gt; aber nach dem Massaker erst einmal gebannt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Da die ideologischen Hintergründe Breiviks sich so offensichtlich mit denen rechtspopulistischer Parteien in Europa überschneiden, werden diese aber ganz automatisch Schaden davon tragen. Das Schlager-Thema der letzten Jahre, die Islamisierungshysterie, ist zum Beispiel für einen Wahlkampf vorerst gestorben. Wer nach diesen schrecklichen Auswüchsen des Hasses auf politische Gegner und kulturell unterschiedliche Menschen wieder in einem Comic ein Kind zum Zwuschelschießen auf Türken auffordert, “Daham statt Islam” oder Sprüche über die Bedrohung des “Wiener Bluts” durch “Fremdes” plakatiert, wird sich rechtfertigen müssen und darauf hingewiesen werden, dass diese politische Kultur die Brutstätte für den nächsten Breivik ist. Und in einem auf diese Weise sensibleren Klima, kann man damit nur noch bei Extremisten punkten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesermail gab es gestern zu meiner Verlinkung des Diskussionsforums wgvdl.com, das ich als "zentrales Diskussionsforum der Männerbewegung" bezeichnet hatte. "Ich meine: leider" schreibt mir dazu ein Männerrechtler, ein anderer meint, er sei "eher verstört, dort relativ viel dumpfes Verständnis für die Denke des Herrn Breivik zu finden. (Vom .net Forum reden wir lieber erst gar nicht.) Aber nur der Sohn des Perseus brachte es fertig, sein Geschwurbel derart zu verdichten, dass sich sein Pudding praktisch von selbst an die Wand genagelt hat." Die Kritik dieser Foren ist unter Männerrechtlern nichts Neues; genauso vehement werden sie von ihren Fans verteidigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Diskussionen, an denen ich mich gestern und heute selbst beteiligt habe: &lt;a href= http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?id=5824&gt;MANNdat&lt;/a&gt; verwahrt sich gegen die Instrumentalisierung des Massakers durch Alice Schwarzer; bei &lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/07/26/nach-oslo-von-rechts-und-links-gegen-burgerrechte/&gt;Scienefiles&lt;/a&gt; wird diskutiert, ob man bis hin zum "Stürmer" sämtliche Meinungsäußerungen erlauben sollte und ob es "verbale Gewalt" darstellt, wenn man z. B. die Mord- und Totschlagphantasien auf "Politically Incorrect" mit Worten wie "Hetze" bezeichnet. (Ausgerechnet bei den Befürwortern solcher Blogs besteht eine immense Empfindlichkeit, sobald sie sich das passende Echo einfangen.) Um mich an beiden Diskussionen weiterhin so ausführlich zu beteiligen, fehlt mir allerdings die Zeit (und im Falle eines einzelnen Gesprächspartners, der für "Politically Incorrect" unverdrossen Reklame macht und mich öffentlich anblafft, während er selbst wohlweislich anonym bleibt, auch schlicht die Lust).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Situation ist nicht ganz ohne Komik: Während mich diejenigen, die nach links aus der Kurve geflogen sind, als "klar rechtsextrem" verorten, unterstellen mir dieselben Ausbrecher nach rechts einen "Hass auf alles Konservative". Beiden Seiten wäre es angeraten, gründlicher lesen zu lernen. Wenn man allerdings von den Extremisten beider Ränder dermaßen widersprüchlich angegangen wird, weiß man, dass man offenbar etwas Zentrales richtig macht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3743542293383043588?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3743542293383043588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3743542293383043588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/norwegen-praventivschlag-in.html' title='Norwegen: &quot;Präventivschlag in vermeintlich letzter Sekunde&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3689955848280037568</id><published>2011-07-27T08:58:00.002+02:00</published><updated>2011-07-27T09:02:38.374+02:00</updated><title type='text'>Irrlichter und kluge Köpfe: Die Debatte über das Massaker geht weiter</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Kurz nach dem schrecklichen Attentat in Oslo fordern islamkritische Gruppierungen, die sonst jeden Moslem zum potentiellen Terroristen erklären, man solle in ihnen keine potentiellen Terroristen sehen. Das Verbrechen von Anders Behring Breivik, die rund 150 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 oder das Oktoberfestattentat 1980 seien das Resultat bedauerlicher Taten von Einzeltätern, die nichts mit ihnen zu tun haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So treffend fasst das Satireblog &lt;a href= http://www.der-postillon.com/2011/07/rassisten-die-moslems-wegen-der-taten.html&gt;Der Postillon&lt;/a&gt; inzwischen die aktuelle Rhetorik der Islamophoben zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten verblieb die Debatte in Blogs und Zeitungen weitgehend auf dem Stand, den ich hier schon vorgestern skizziert habe, und man muss schon etwas suchen, um Beiträge zu finden, die besonders herausstechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen originellen Ansatz bietet immerhin das Blog "Die Söhne von Perseus", das zum rechten Rand der Männerbewegung zählt. Dessen Verfasser zerfließt in einem auch insgesamt von viel Schwulst und Pathos getragenen &lt;a href= http://anonym.to/?http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/07/gedanken-zum-osloer-anschlag.html&gt;Beitrag&lt;/a&gt; regelrecht vor Mitleid mit Anders Breivik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wie erstickend muss das politisch korrekte Klima in Norwegen gewesen sein, dass ein anscheinend intelligenter Mann und Unternehmer &lt;font color=red&gt;keinen anderen Weg&lt;/font&gt; sah, als mit solch' einer verachtenswerten &lt;font color=red&gt;Verzweiflungstat&lt;/font&gt; seiner politischen Perspektive Gehör zu verschaffen? (...) Hätte Breivik nicht den Weg in die sinnlose Radikalität antreten &lt;font color=red&gt;müssen&lt;/font&gt;, wenn die politischen Eliten und Meinungsmacher ihm und den Klagen des Volkes zugehört hätten?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hm, ob das vielleicht ein Hauch zuviel an Identifikation ist? Allerdings bekommt der Verfasser, der einerseits Solidarität mit den Opfern fordert, andererseits aber Hetzblogs wie "Politically Incorrect" auch nach dem Massaker die Stange hält, im zentralen Diskussionsforum der Männerbewegung ordentlich &lt;a href= http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=193502&gt;den Kopf gewaschen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über den Inhalt von Politically Incorrect klärt inzwischen anhand aussagekräftiger Zitate aus diesem Blog inzwischen auch &lt;a href= http://www.politblogger.eu/report-mainz-uber-politically-incorrect-pi/&gt;REPORT MAINZ&lt;/a&gt; auf. Über die islamophobe Bloggerszene insgesamt berichtet die &lt;a href= http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/352488/352489.php&gt;Berliner Zeitung&lt;/a&gt;. Dort heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ein anonymes „Netzwerk demokratischer Widerstand“ listet auf der im Aufbau befindlichen Internetseite Wissenschaftler, Juristen, Politiker, Künstler und Journalisten, teils mit Anschrift, auf, die eine angebliche Islamisierung Deutschlands begünstigen und „durch linke Ideologie aktiv die Zerstörung unseres Heimatlandes betreiben“. Zu den bislang 27 dort aufgeführten Personen gehören Politiker wie Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Volker Beck (alle Grüne), Lale Akgün, Sebastian Edathy und Sigmar Gabriel (alle SPD), Spiegel-Autor Erich Follath und Regisseur Fatih Akin. Sie werden, so schreiben es die Betreiber, „zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich … zur Verantwortung gezogen“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href= http://www.stern.de/panorama/europas-rechte-und-anders-behring-breivik-der-verlassene-attentaeter-1710279.html&gt;STERN&lt;/a&gt; hat währenddessen Passagen ausfindig gemacht, die den Ausführungen im Artikel der "Söhne von Perseus" verblüffend ähneln:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Webseite "Politically Incorrect" (PI), zum Beispiel, eine Plattform weitgehend anonymer Blogger aus dem konservativen bis rechten Spektrum, die seit 2004 lautstark gegen Linke im Allgemeinen und den Islam im Besonderen wettern, findet einen ganz besonderen Umgang mit dem verheerenden Doppelattentat von Oslo und Utøya: In einem Satz beklagt sie wortreich das "teuflische Werk" des Anders Behring Breivik, um im gleichen Atemzug die angeblich "einseitige und nicht selten an Verklärung, Verleumdung und Diffamierung grenzende Berichterstattung" über die wahren Ursachen zu geißeln: "Nach dem furchtbaren, abstoßenden und aufs schärfste zu verurteilenden Verbrechen von Breivik wird immer deutlicher, dass eine schamlose, zynische und zutiefst menschenverachtende Fraktion innerhalb der internationalen Linken sich nicht einmal eine Atempause für ehrliche Trauer, tiefe Betroffenheit und echt empfundenen Schmerz genommen hat", heißt es in einem Beitrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch weiter rechts, bei der NPD, gibt man sich plötzlich staatstragend und weist den Vorwurf der geistigen Brandstiftung erbost zurück: "Die Politiker der BRD versuchen die Anschläge eines Ökobauern in Norwegen für ihre Zwecke auszunutzen. Die NPD hat an ihrem strikt rechtsstaatlichen Kurs in der Vergangenheit nie Zweifel aufkommen lassen", heißt es in einer Erklärung der Partei.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich krass treibt es in ihrem Kampf gegen alles Linke die rechtsextreme Website Altermedia, wie &lt;a href= http://www.welt.de/politik/deutschland/article13506762/Neonazis-verhoehnen-die-norwegischen-Attentat-Opfer.html&gt;Die Welt&lt;/a&gt; berichtet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„Abt. Schlimmer Finger: Gewalttätiger Anti-Sozialdemokratenprotest in Norwegen“ ist auf der Seite „Altermedia“ zu lesen, eines der populärsten Internetportale der rechtsextremen Szene in Deutschland. Was dann folgt, soll offenbar witzig sein. „Sozialdemokraten scheinen auch in Norwegen nicht beliebt zu sein, woran das nur liegen kann?“ 76 Jugendliche hat der Attentäter Andre Breivik auf der Insel Utøya erschossen. „Altermedia“ hat nur blanken Hohn für sie übrig. Die Opfer, so der Tenor des Blog-Eintrags, seien selber Schuld. Man müsse, schreibt der Verfasser weiter, dem Attentäter eine Handlung im Affekt zubilligen, „die angesichts der sozialdemokratischen Politik in Norwegen und Europa nachvollziehbar ist“. Die Freude der rechtsextremen Blogger über den Anschlag scheint deutlich durch.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://starke-meinungen.de/blog/2011/07/25/anders-breivik-als-theoretiker-und-propagandist-der-neuen-rechten/&gt;Alan Posener&lt;/a&gt; befindet zur Debatte darum, ob reale Gewalt durch verbale Gewalt vorbereitet werde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen. Wer diesen Zusammenhang nicht sehen will, gilt heute nicht einmal in linken Kreisen als wirklich ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso bezeichnender ist es, dass die neurechten Maulhelden, aus deren Dunstkreis Anders B. hervorging, und die ihn zu den Ihren zählten, bevor er das Maulheldentum satt hatte und zur Propaganda der Tat schritt, nun gar nichts mit ihm zu tun haben wollen, keinen Gedanken auf Selbstkritik verwenden, sich vielmehr in bekannter Manier wehleidig schon jetzt als Opfer des linken „Mainstreams“ und jener „Kulturmarxisten“ hinstellen, die Anders B. absolut folgerichtig seinerseits als Opfer heraussuchte. (Mit seinen Mentoren hatte er nämlich auch gemeinsam, dass „der Islam“ als Feind eine abstrakte Chiffre bleibt, während der eigentliche Hass denjenigen gilt, die verdächtigt werden, den Islamisten den Weg zu bereiten. Eine Haltung, die wir vom Stalinismus und vom McCarthyismus her kennen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei waren sie – die Kritiker linken „Gutmenschentums“ – immer schnell dabei, wenn es darum ging, „den 68ern“ vorzuwerfen, ihre Ideen hätten zum Terror geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Muslimfeinde, deren Ideen Anders B. zu seiner Tat bewegten, sind auch bei jeder islamistischen Terrortat immer schnell mit der Forderung zur Hand, „die Muslime“ müssten sich davon eindeutig und glaubhaft distanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich geht ihnen keine Distanzierung je weit genug. Die Forderung, auch sie müssten sich nun glaubhaft von der Tat des Anders B. distanzieren, weisen sie hingegen weit von sich.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man darf sich allerdings dennoch fragen, ob es wirklich eine sinnvolle Reaktion der Politik darstellt, wenn etwa der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nun "Interneteinträge noch aufmerksamer verfolgen" lassen will. &lt;a href= http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-07/norwegen-attentat-politik-deutschland&gt;Die Zeit&lt;/a&gt; kommentiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nach was will er dort eigentlich suchen? Nach islamophober Hetze, wie sie der Attentäter von sich gab? Ob er weiß, dass er recht schnell bei den Postings von Henryk M. Broder landen wird? Oder bei den Populisten von Pro Deutschland?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich sieht es der &lt;a href= http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2011/07/und-jetzt-alle-das-internet-ist-bose.html&gt;Oeffinger Freidenker&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Für den Dreck, den Behring sich als Ideologie reingezogen hat, braucht es kein Internet. (...) Ganz ohne Internet kann man die Bücher von Henryk M. Broder und Thilo Sarrazin lesen. Man muss den Hasspredigern überall entgegentreten, aber die schlimmsten Hassprediger der Ideologie, der Behring ein blutiges Fanal gesetzt hat, finden sich in den Talkshows von Anne Will bis Maybritt Illner, werden in Auszügen auf Spiegel-Online veröffentlicht und genießen den Status von "Provokateuren". Das sind die Hassprediger, auf die Behring gehört hat, und sie sind nicht im Internet, sondern in unserer Mitte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Politikwissenschaftler &lt;a href= http://derstandard.at/1310512215205/Der-Wahnsinn-aus-der-Mitte-der-Gesellschaft&gt;Farid Hafez&lt;/a&gt; stellt sich das Problem ähnlich dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Rechte Politiker/innen vereinen sich unter dem Banner des Kampfes gegen die "schleichende Islamisierung Europas". Diese Vernetzung bleibt aber nicht auf rechts-rechte Kräfte beschränkt. Seit einigen Jahren wirken einzelne Akteure der "Islamkritik" in die Mitte der Gesellschaft hinein. Ein Hans-Peter Raddatz, der die "Existenzformel des Islam" als "Recht auf Unrecht [...] in der Vernichtung des Unglaubens und des individuellen Denkens zum Schutz der Scharia" beschreibt, wurde in Österreich im April 2010 von einem konservativen Staatssekretär a.D. als Islam-Experte am Podium begrüßt und Henryk Broder ("Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist wie jener zwischen Terror und Terrorismus") von einem konservativen Bundesminister drei Jahre nacheinander für ein Referat zum Multikulturalismus und zum Islam eingeladen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen das Denken in Kollektiven, das für die islamophobe Klientel zentral ist, spricht sich das liberale Blog &lt;a href= http://freiheitundoptimismus.wordpress.com/2011/07/25/uber-die-anschlage-in-norwegen/&gt;Freiheit und Optimismus&lt;/a&gt; aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Art, in der die Nationalkonservativen den Islam diskutieren, verwischt die Individuelle Verantwortlichkeit und ist geeignet, kollektives Mistrauen und Hass zu schüren. So werden zum Beispiel Vergewaltigungen als eine Strategie des Islams betrachtet. Daher kommt es in der Denkweise der Nationalkonservativen nicht darauf an, welchen Lebenswandel ein einzelner Moslem führt, er sei schon deshalb gefährlich, weil er den Islam verbreitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war nur eine Frage der Zeit bis ein durch nationalkonservatives Gedankengut motiviertes Verbrechen verübt wurde. Ich habe eher Gewalt gegen Einwanderer befürchtet – was  Wirklichkeit wurde, ist der Versuch, Europa mit Terror zu überziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein oft anzutreffendes Erklärungsmuster für den Anschlag ist die These, dass es sich um einen Psychopathen handle. Diese These übt unter den Nationalkonservativen ein gewisse Entlastungsfunktion aus: „Morden wollte der Täter sowieso es sei nur Zufall das er sich aus unserer Ideologie ein Rechtfertigung  dazu zimmerte“. Damit wird verdunkelt, dass es einen direkten Zusammenhang von Nationalkonservativer Ideologie mit den verübten Verbrechen gibt. Auch sonst ist von der Psychopathenthese nicht viel zu halten: Es ist denkbar das der Täter von Anfang an völlig empathielos war, aber genauso gut dass seine politische Motivation so groß war, dass er sich seine Menschlichkeit selbst abtrainiert hat. Wer eine Ideologie aufbaut, die seine Gegner entmenschlicht und ihnen die größten Verbrechen andichtet, wird damit auch seine Hemmungen verlieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Kollektivschuldthese, die die Islamophoben den Muslimen überstülpen möchten, stößt sich auch der libertäre "eigentümlich-frei"-Verleger André Lichtschlag. Aus geschlechterpolitischer Sicht zitierenswerter ist aber ein &lt;a href= http://www.ef-magazin.de/2011/07/26/3106-verwehrte-liebe-verehrter-hass-kindheit-in-kaputten-familien&gt;weiterer Beitrag&lt;/a&gt; Lichtschlags, in dem er auf das vaterlose Aufwachsen nicht nur Breiviks, sondern vieler anderer Terroristen hinweist. Das ist sicher nicht "entlastend" gemeint, kann aber gut und gerne ein weiterer Faktor in der Genese dieses Charakters sein. Zumal man Lichtschlags Beispiele leicht erweitern kann: Napoleon war fünfzehn, als sein Vater starb, Hitler vierzehn, Stalin zehn. Die Väter von Napoleon und Hitler waren manchmal über Jahre hinweg abwesend. Stalins Vater verließ Stalins Mutter, als das Kind fünf Jahre alt war. Ein kurioses Muster an Einzelfällen? In meinem Buch &lt;a href= http://genderama.blogspot.com/2011/05/sind-frauen-bessere-menschen-wieder.html&gt;Sind Frauen bessere Menschen?&lt;/a&gt; hatte ich zum Thema Vaterlosigkeit verschiedene Experten zitiert (dort jeweils mit Quellenangabe):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bereits 1987 erklärte die Jugendrichterin Elisabeth Schröder-Jenner vor dem Jugendwohlfahrtsausschuss in Hannover, dass nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland zwei Drittel aller Vergewaltiger, drei Viertel aller jugendlichen Mörder und Drogenabhängigen, sowie drei Viertel aller Räuber und Einbrecher, die in Strafanstalten und Erziehungsheimen einsitzen, aus vaterlosen Familien stammen (...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Michael Lamb vom Nationalen Institut für Kindergesundheit und menschliche Entwicklung in den USA sieht in Vaterlosigkeit die Ursache für eine große Zahl von Verhaltensstörungen, darunter Gewalt gegen Frauen und Kinder, Probleme mit der geistigen Gesundheit sowie Schwächen beim Lesen und beim Bestehen von Tests. Lamb bestätigt die Zahlen Schröder-Jenners: 72 Prozent der jugendlichen Mörder und 60 Prozent der Vergewaltiger stammen aus Familien ohne Vater (...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Erkenntnisse decken sich mit denen, die in einer deutschen Langzeitstudie gewonnen wurden: Demnach haben, wenn nach einer Scheidung ein Elternteil ausgegrenzt wird, 75 Prozent der Kinder noch Jahre später "große Probleme, den Alltag zu bewältigen und längerfristige Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln. Knapp die Hälfte hat Probleme mit Alkohol und Drogen, einige haben wegen Beschaffungskriminalität vor dem Richter gestanden." (...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland wurde die Bedeutung des Vaters für das weitere Leben der Kinder vor allem von Matthias Matussek bekannt gemacht. Weil seine Behauptungen dem Trend der Zeit extrem zuwiderliefen, warfen ihm Feministinnen unseriösen Zahlenzauber vor. Man könne zum Beispiel, so argumentierten sie, nicht einfach danach sehen, wie viele Verbrecher ohne Vater aufgewachsen seien und daraus mir nichts, dir nichts eine Verknüpfung basteln, wobei man sämtliche anderen Faktoren außer Acht lässt. Dieser Einwand hört sich sehr vernünftig an: Es ist etwa durchaus denkbar, dass in denselben Schichten und Milieus, in denen Kinder ohne Vater aufwachsen, auch die Kriminalitätsrare höher ist. Aber die neueste Forschung weist in eine andere Richtung. Die beiden Soziologinnen Cynthia Harper und Sara McLanahan verfolgten zum Beispiel den Lebensweg von 6000 Männern von 1979 bis 1993. Sie stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, im Gefängnis zu landen, für Jungen, die ohne Vater aufgewachsen waren, doppelt so hoch war wie für die anderen. Das galt selbst dann, wenn man andere Faktoren wie Rassenzugehörigkeit, Familieneinkommen, Ausbildung der Eltern und die Art des Wohnorts mit berücksichtigte. Das Risiko stieg sogar noch für Jungen mit einem Stiefvater (...). Auch William Galston und Elaine Carmock, zwei Soziologen, die für Clinton gearbeitet haben, kamen zu dem Schluss, dass die Beziehung zwischen einem fehlenden Vater und Verbrechen so stark sei, dass sie die Beziehung zwischen Rasse und Verbrechen oder niedrigem Einkommen und Verbrechen auslösche.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings dürfte das Problem der Vaterlosigkeit im Zusammenhang mit Terroristen wie Breivik kaum diskutiert werden, da dies dem aktuellen Trend leichtfertiger Scheidungen, der Ausgrenzung von Vätern, der Verehrung von Alleinerziehenden sowie der Ideologie "Familie ist, wo ein Kühlschrank steht" sehr entgegenlaufen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dieses Blogbeitrags möchte ich wie zu seinem Anfang eine satirische Passage verlinken. Ihr Autor macht ganz eigene Vorschläge, um dem rechten Terror zu begegnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Um so zu reagieren wie in der Vergangenheit könnte man zum Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Seiten wie Politically Incorrect überwachen, vielleicht sogar einige Blogs und Foren schliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- nordische Typen an Flughäfen etwas genauer untersuchen (und auf jeden Fall mit mit Skepsis beobachten, wenn sie ein Kreuz um den Hals tragen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bei jedem versuchten Bombenanschlag wollen wir eine klare und deutliche Distanzierung hören von Parteien und Organisationen wie der Schweizerischen Volkspartei, dem Front National, der Tea Party und der English Defense League. Ist dies nicht der Fall (oder wird diese Entschuldigung medial nicht verbreitet), stehen sie im Verdacht, den Anschlag eigentlich gutzuheissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Man sollte sich spezielle Verwahrungsmethoden ausdenken für Rechtsextreme, für die die Beweislast für eine Verurteilung nicht ausreicht, wir aber verdächtigen, dass sie der Gesellschaft gefährlich werden könnten. Das existierende Rechtssystem reicht nicht aus, um uns vor ihnen zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Da der mutmassliche Täter heute noch von weiteren Zellen gesprochen hat, sollte er mit "verbesserten Verhörmethoden" befragt werden ("enhanced interrogation techniques" auch bekannt als Folter). Es könnte ein klassischer Fall einer "tickenden Zeitbombe" sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade die Islamophoben, mit oder ohne unterschwelligen Überlegenheitsgefühlen, werden nun aufschreien "sicher nicht, das ist was ganz anderes" (viele von ihnen würden sowieso bestreiten islamophob zu sein). Für einmal bin ich mit ihnen einig. Andere werden eine gewisse Bestätigung verspüren, schmunzeln und die Satire natürlich verstehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Passage findet sich auf &lt;a href= http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2011/07/terroranschlage-und-doppelstandards-in-alle-richtungen.php&gt;Scienceblogs&lt;/a&gt; – und ihr Verfasser Ali Arbia erklärt kurz darauf ganz unironisch zum vernünftigsten Umgang mit der islamophoben Liga:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer nicht zur Gewalt aufruft kann nicht direkt für diese verantwortlich gemacht werden. Wenn sich die Hetzer in Europa von der Schweizerischen Volkspartei bis zum Front National nun ihre Hände in Unschuld waschen wollen, um so weiter zu machen wie bisher, muss ich sie jedoch enttäuschen. Erstens müssen sie nämlich auch damit leben, dass dies zum Beispiel für islamistische Prediger gilt, die gegen die Ungläubigen wettern (wie gesagt, eine Ausnahme sind für mich direkte Aufrufe zur Gewalt). (...) Zweitens findet dieser "Freispruch" mit einem weiteren Vorbehalt statt: Nur weil es keine direkte Verantwortung gibt, heisst das nicht, dass alles durchgeht. Die oft systematisch betriebene Dehumanisierung und Ausgrenzung schafft ein Klima, welches solche Täter in ihren wirren Weltsichten bestätigt und legitimiert. Dafür müssen diese Organisationen geradestehen. Sie müssen und sollen zwar das Recht haben, ihren ausgrenzenden Diskurs zu führen, sie müssen aber auch mit den Konsequenzen konfrontiert werden und dem Klima, das sie damit schaffen. Verbieten soll und kann man es nicht. Sie sollen dafür kritisiert werden und sich rechtfertigen müssen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist eigentlich die beste Quintessenz aus der bisherigen Debatte: Es gibt einen vernünftigen Mittelweg zwischen "Rechtspopulisten zensieren" und "Rechtspopulisten in jede Talkshow einladen, auf die Titelseiten bringen und sie mit Ehrungen überhäufen". Dieser Mittelweg besteht darin, solchen Leuten entgegenzuhalten: Ihr habt herzlich gerne all die Vorteile angenommen, die mit eurem menschenverachtenden (neudeutsch: provokativen) Mist verbunden war. Dann übernehmt jetzt gefälligst auch die Verantwortung für die Konsequenzen eurer Hetze – statt euch zu allem Übel auch noch als arme, missverstandene Opfer zu inszenieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3689955848280037568?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3689955848280037568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3689955848280037568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/irrlichter-und-kluge-kopfe-die-debatte.html' title='Irrlichter und kluge Köpfe: Die Debatte über das Massaker geht weiter'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8967489278386808327</id><published>2011-07-25T18:00:00.003+02:00</published><updated>2011-07-25T18:05:00.335+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Lindenstraße" entdeckt die ausgegrenzten Väter</title><content type='html'>Die "Lindenstraße" gilt unter den deutschen TV-Serien als Speerspitze der volkspädagogischen politischen Korrektheit. Deshalb dauerte es vermutlich 22 Jahre nach der Gründung des "Väteraufbruchs für Kinder", bis sie sich des Themas der von raffinierten Müttern skrupellos ausgegrenzten Vätern annahm – neben der Jungenkrise dem wohl bekanntesten Problemfeld der Männerbewegung. Der ausgegrenzte Vater der "Lindenstraße" ist mit Klaus Beimer Hauptfigur und Sympathieträger der Serie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt dass ich beispielhaft die gestrige Folge selbst nacherzähle, greife ich am besten auf ihre Inhaltsangabe auf der &lt;a href= http://www.lindenstrasse.de/Folgen/2011/Folge_1338.jsp?ft=lf&gt;"Lindenstraßen"-Website&lt;/a&gt; zurück (dort kann man sich auch die gestrige Folge anschauen):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Klaus hat eine schlaflose Nacht. Die Sorge um seine Tochter Mila hält ihn wach. Seit mittlerweile zwei Wochen hat Klaus die Kleine nicht mehr gesehen. Nastya und ihr neuer Ehemann Tobias sind in einer Sekte und entziehen ihm systematisch seine Tochter. Klaus hat sich an das zuständige Jugendamt gewendet, aber das ist zurzeit auch machtlos. Und auf Klaus wartet schon der nächste Schock: In einem formellen Schreiben wird ihm durch Nastyas Anwalt vorgeworfen, er würde Mila misshandeln. Als Klaus direkt danach Nastya auf der Straße zufällig über den Weg läuft, verliert er jegliche Contenance und attackiert seine Ex sogar körperlich. Auf diese Provokation war Nastya aus. Jetzt hat Klaus die Mutter seines Kindes vor Zeugen angegriffen. Sarah erklärt Klaus, dass er es aus juristischer Sicht akzeptieren muss, Mila in Nastyas Obhut zu lassen. Sie und ihre Anwälte spielen auf Zeit. Bis ein Gericht über eine Klage gegen Nastya entscheidet, können Monate vergehen. Sarah rät Klaus, sich schleunigst professionellen juristischen Beistand zu suchen. Klaus ist verzweifelt und glaubt, dass er etwas ganz anderes als anwaltliche Ratschläge braucht. Er fasst einen riskanten Entschluss.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Männerrechtler hat man beim Sehen der Folge ein wenig den Eindruck, einer Katastrophe zuzuschauen, die man bei den unterschiedlichsten Bekannten schon selbst miterleben musste. Und es ist einem nur allzu klar, dass Klaus in der realen Welt nicht den Hauch einer Chance hätte, den Kontakt zu seiner Tochter wiederherzustellen, solange die gesellschaftlichen Verhältnisse so bleiben, wie sie derzeit sind. Man darf gespannt sein, ob sich die "Lindenstraße" für ein realitätsfernes Happy End entscheiden wird oder nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8967489278386808327?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8967489278386808327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8967489278386808327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/lindenstrae-entdeckt-die-ausgegrenzten.html' title='&quot;Lindenstraße&quot; entdeckt die ausgegrenzten Väter'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5025941265662374650</id><published>2011-07-25T14:24:00.000+02:00</published><updated>2011-07-25T14:25:19.796+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>FOCUS: "Stoppt endlich die Geschlechterapartheid"</title><content type='html'>Wir wollen beim Engagement gegen Rassismus das Engagement gegen Sexismus nicht vergessen. Deshalb hier ein Hinweis auf den &lt;a href= http://www.focus.de/magazin/&gt;aktuellen FOCUS&lt;/a&gt;: Dort fordert ab Seite 52 Monika Ebeling in einem eigenen Artikel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Solidarität mit den Männern: Die geschasste Gleichstellungsbeauftragte von Goslar ruft die Frauen auf, dem radikalen Feminismus Einhalt zu gebieten&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel liegt leider noch nicht online vor, aber irgendjemand scannt ihn bestimmt gerade ein. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(So, nach diesem Blogbeitrag bekomme ich garantiert wieder Hassmails von den Durchgeknallten beider Seiten, die sich gegenseitig an Lautstärke zu übertönen versuchen. Von rechtsaußen: "Wir Islamophoben sind keine Rassisten! Scheiß Muselpack!" Und von linksaußen: "Wir Feministinnen sind keine Sexisten! Scheiß Männer!" Herrlich. Beide in ein Zimmer sperren und die nächsten 24 Stunden nicht mehr rauslassen, das wäre vielleicht eine Lösung.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5025941265662374650?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5025941265662374650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5025941265662374650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/focus-stoppt-endlich-die.html' title='FOCUS: &quot;Stoppt endlich die Geschlechterapartheid&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7756126922599912610</id><published>2011-07-25T10:11:00.000+02:00</published><updated>2011-07-25T10:12:32.630+02:00</updated><title type='text'>Die Rechtspopulisten und ihre Reaktion auf den Massenmord</title><content type='html'>Hier die gestern angekündigte Presseschau zu dem Massaker in Norwegen, das sich alles andere als aus heiterem Himmel ereignet hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href= http://derstandard.at/1310512032813/Rechtsextremismus-Forscher-So-kann-man-ein-Klima-versauen&gt;Interview mit dem Standard&lt;/a&gt; berichtet der Rechtsextremismusforscher Hajo Funke über ein Milieu, das die Hemmschwelle entsprechend veranlagter Menschen herabsetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.welt.de/politik/deutschland/article13505100/Die-Anti-Islam-Szene-in-Deutschland-waechst.html&gt;Die Welt&lt;/a&gt; interviewt den Extremismus-Forscher Florian Hartleb über den Einfluss der islamophoben Szene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/henryk-m-broder-alt-grau-und-eiskalt/&gt;Dietmar Näher&lt;/a&gt; ist fassungslos über die Reaktion Henryk Broders auf das Massaker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich geht es &lt;a href= http://www.nachdenkseiten.de/?p=10216&gt;Jens Berger&lt;/a&gt;, den Betreiber des Blogs "Spiegelfechter". Seine treffende Analyse muss man ausführlicher zitieren, weil wirklich jeder Absatz sitzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Als der damalige RTL-Star Thomas Gottschalk im Jahre 1992 den Republikaner-Vorsitzenden Franz Schönhuber in seine Late-Night-Show eingeladen hatte, war dies noch ein handfester Skandal. Auch Erich Böhmes Versuch, den österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider in seiner Talkshow zu demontieren, erregte acht Jahre später immer noch öffentliche und mediale Kritik. Die Zeiten, in denen zumindest der mediale Kompass noch halbwegs funktionierte sind vorbei. Heute werden Rechtspopulisten ohne Berührungsängste hofiert. Thilo Sarrazin darf sein verquastes Gedankengut per Vorabdruck in BILD und SPIEGEL unter das Volk bringen und ist gerngesehener Gast in den Talkshows der Republik. Der Rechtspopulist Henryk M. Broder darf seine undifferenzierte Hetze im SPIEGEL, der WELT oder dem Tagesspiegel verbreiten. Rechtspopulistisches Gedankengut ist heute gesellschaftsfähig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wissen will, wie die Botschaft von sich als Biedermännern aufspielenden Brandstiftern wie Broder und Sarrazin von Teilen des Volkes aufgenommen wird, sollte einmal einen Blick in die Online-Kommentare von Springers Flaggschiff werfen oder sich besser gleich eines der stark frequentierten rechtspopulistischen Blogs anschauen. Wer glaubt, dass der Hass, der dort aus jeder Zeile trieft, nicht irgendwann in irgendwelchen Köpfen zu Gewaltausbrüchen führt, muss schon ziemlich naiv sein. Diese „neue Rechte“ hasst nicht nur Muslime, sie hasst auch Linke und Liberale, die in ihrem Jargon „Gutmenschen“ sind – ein Begriff, der auch von ihren Vorbildern Broder und Sarrazin gerne benutzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 1.500 Seiten starke „Manifest“, mit dem der Terrorist Anders Behring Breivik seine Verbrechen erklären wollte, liest sich wie ein Potpourri aus Artikeln und Kommentaren rechtspopulistischer Blogs wie „Politically Incorrect“. Die Namen Geert Wilders, Theo van Gogh und Henryk M. Broder tauchen an jeweils mehr als einem Dutzend Stellen im Text auf. Unter der Überschrift „Die Vergewaltigung Europas“ bekommt Broder sogar ein ganzes Kapitel, in dem Breivik seiner Argumentation, dass die Westeuropäer sich lieber dem Islam unterwerfen würden, als gegen ihn zu kämpfen, als Mosaikstein in sein Hassgebilde einpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Wer glaubt, dass die als Biedermänner getarnten Brandstifter nun in sich gehen und endlich einmal über die möglichen Folgen ihrer Worte ins Grübeln kämen, hat sich jedoch getäuscht. „Ich würde es heute wieder genau so sagen [...] Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp“, ließ Henryk M. Broder gestern die Öffentlichkeit wissen. Als Gipfel des Zynismus publizierte er sogar eine der Stellen des „Manifests“, in der er namentlich genannt wird, unkommentiert unter dem Titel „Me and The Manifesto“ auf seinem Blog. Anstatt zumindest einen Augenblick betroffen innezuhalten, gefällt sich Broder einmal mehr in der Rolle des zynischen Provokateurs . Natürlich dauerte es nicht lange, bis seine Dreistigkeit in rechtspopulistischen Blogs als „gesunde Einstellung“ gefeiert wurde. Was muss eigentlich noch passieren, dass die geistigen Brandstifter ein wenig Empathie zeigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist leider auch unwahrscheinlich, dass bei den einschlägigen Medien ein Lern- oder Umdenkungsprozess einsetzen wird. In unserer schnelllebigen Aufmerksamkeitsökonomie wird es nach einer kurzen „Pietätspause“ weiter gehen mit der Hetze gegen Muslime und gegen die „Gutmenschen“. Die geistigen Brandstifter werden nicht etwa geächtet, sondern sogar mit Medienpreisen überhäuft. Politik und Medien sind auf dem rechten Auge blind.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.taz.de/Die-Woche/!75033/&gt;Friedrich Küppersbusch&lt;/a&gt; befindet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Als der Täter bereits verhaftet war, musste man sich auch bei Spiegel Online noch durch sieben Absätze Paranoia pflügen, um danach schlanke Hinweise auf Anders B. zu finden. Man berichtet, bevor man etwas weiß, das ist schlechtes Handwerk. Man hängt Schuldige vor der Beweisaufnahme, das ist Propaganda. Egal welches Problem - wahrscheinlich liegts am Islam. Das ist keine andere Denke als die des Täters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Ist Anders B. im Kern seiner Religion von Thilo Sarrazin zu unterscheiden? "Europa wird arabisiert" - "Deutschland schafft sich ab"? Wenn es je "Salonbolschewiken" gegeben hat, haben wir es längst mit Salonnazis zu tun. Für diese todschicken Hassprediger brauchen wir nicht auf Skandinavien zu zeigen. Die Islam-Schmähungen gehen nie ohne den diffusen Begriff "Netzwerk" ab, während die Welt und Innenminister Friedrich den Täter sogleich zum "verrückten Einzeltäter" erklärten, zum "einsamen Sonderling voller hasserfüllter Gedanken". In Schweden und Dänemark regieren die vereinzelten Sonderlinge bereits mit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href= http://www.migazin.de/2011/07/25/europas-rechtspopulisten-unter-stress/&gt;MiGAZIN&lt;/a&gt; sieht nach den Terroranschlägen Europas Rechtspopulisten allerdings "unter Stress":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bereits jetzt geht in rechtspopulistischen Kreisen online die Angst um, nicht mehr ganz oben mitsurfen zu dürfen, nachdem sich ihre „Hoffnung“ auf einen islamistischen Attentäter binnen Stunden in Luft aufgelöst hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon wird versucht, in dem abscheulichen Verbrechen eine Art „Verzweiflungstat“ hinein zu halluzinieren, wobei der Täter schnell zum Opfer „der bösen multikulturalistischen Gesellschaft“ gemacht wird, während die fiesen Migranten angeblich vom Staat bevorzugt würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche oder ähnliche Leserkommentare tauchten kürzlich in den Online-Foren der großen Zeitungen, aber auch auf einschlägigen Rechtspopulismus-Portalen zu Hunderten auf, wobei führende Zeitungen sie schnell wieder gelöscht haben. Die Einträge zeigen auch, wie krank es in den Köpfen solcher Leute zugehen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines ist ganz klar, die Tat von Oslo hat nicht nur weltweit schockiert, sie wird künftig auch die politische Diskussion um den vorlauten und menschenverachtenden Rechtspopulismus, der in der Mitte der Gesellschaften Europas angekommen ist, neu bestimmen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href= http://www.migazin.de/2011/07/25/der-rechtspopulist-als-terrorist-anders-behring-breivik/&gt;einem weiteren lesenswerten Artikel&lt;/a&gt; untersucht das MiGAZIN, wie die Islamophoben gerade psychisch zu verarbeiten versuchen, dass ihre Hassideologie zu einem Massenmord geführt hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich werde hier nicht zu rechtspopulistischen Webseiten oder Texten verlinken, ich fasse nur kurz zusammen, was mir alles untergekommen ist. Die letzten fünf Punkte sind nur eine Auswahl unter den vielen Verrücktheiten, die im Moment umlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Der Täter ist einfach nur ein psychopathischer, ein kranker Einzelgänger und hat mit dem politischen Anliegen der „Islamkritiker“ oder sonst einer politischen Richtung nichts zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die Tat ist natürlich unbedingt zu missbilligen, aber man kann die Gründe Breivigs verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Ein Nationalist wäre niemals fähig, Landsleute zu ermorden. Breivik ist weder rechts noch national noch Christ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Jetzt überdeckt leider der Schrecken des Massakers in Norwegen die eigentliche Gefahr, die Gefahr der Islamisierung Europas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Die Linke instrumentalisiert den Amoklauf eines Wahnsinnigen für ihre Zwecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Im Grunde sind doch die Muslime und die Einwanderer und ihre Wegbereiter schuld – sie haben Breivik zu seinem Anschlag getrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Der Sprengstoffanschlag in Oslo sei eine Insider-Aktion gewesen, das ganze ein False-Flag-Unternehmen, um die Rechte zu desavouieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Daraus, dass Breivik mit den Freimaurern zu tun hatte, müsse man schließen, der Auftrag zum Terrorakt komme aus dem Vatikan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Michael Mannheimer, der schon mal öffentlich zum bewaffneten Aufstand gegen diese Republik aufgerufen hat, begrüßt die terroristische Tat Breiviks als Beginn des europäischen Bürgerkriegs gegen die Muslime und ihre Dhimmis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Jemand beweist, akribisch ins Detail gehend, dass das Massaker auf der Insel überhaupt nicht stattgefunden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir grenzen an ein Irrenhaus, und über die Blogs haben die Insassen permanent Freigang.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7756126922599912610?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7756126922599912610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7756126922599912610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/die-rechtspopulisten-und-ihre-reaktion.html' title='Die Rechtspopulisten und ihre Reaktion auf den Massenmord'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4361599310022770919</id><published>2011-07-24T15:40:00.004+02:00</published><updated>2011-07-24T15:44:12.475+02:00</updated><title type='text'>Das Massaker und die Hassblogger</title><content type='html'>Es gibt jetzt bereits neue lesenswerte Beiträge über den islamophoben Massenmörder, seine mutmaßlichen Anstifter und die allmählich einsetzende Debatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,776275,00.html&gt;Der Mörder und die Hassblogger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/pi-autor-bejubelt-beginn-des-burgerkriegs-gegen-die-islamisierung/&gt;PI-Autor bejubelt "Beginn des Bürgerkriegs gegen die Islamisierung"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/680493/Terror_Verdaechtiger-plante-Buergerkrieg-in-Europa&gt;Verdächtiger plante "Bürgerkrieg" in Europa&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://redblog.twoday.net/stories/34639389/&gt;Springers "Welt" löscht Broder&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/vorschnell-islamistisch/4425042.html&gt;Medienkritik im Internet&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4361599310022770919?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4361599310022770919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4361599310022770919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/das-massaker-und-die-hassblogger.html' title='Das Massaker und die Hassblogger'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6128073142894278465</id><published>2011-07-24T11:09:00.005+02:00</published><updated>2011-07-24T11:36:19.700+02:00</updated><title type='text'>"Warum bombt der Islam ausgerechnet in Oslo?"</title><content type='html'>Nachdem inzwischen verschiedenen Zeitungsberichten zufolge Geständnisse des Täters vorliegen sollen, kann man wohl ohne ein größeres Risiko einer Vorverurteilung festhalten: Mit dem Massaker in Norwegen ist offenbar genau das wahr geworden, was ich seit Jahren befürchtet und wozu ich ebenfalls jahrelang warnend gebloggt habe – und wofür ich von den rechtsextremen Irrlichtern inner- und außerhalb der Männerbewegung immer wieder aufs Übelste angegriffen worden bin. (Bizarrerweise versuchten exakt im selben Zeitraum ähnlich durchgeknallte Irrlichter am linken Rand ausgerechnet mich als "Rechten" zu verleumden – an Wahnhaftigkeit nehmen sich die beiden Extrempositionen des politischen Spektrums wenig.) Ein endloses Dauerfeuer an Hetze, was Muslime angeht, scheint zu vorhersagbaren Resultaten geführt zu haben. Ich bin momentan allerdings dermaßen angefressen über diesen Horror, dass ich keine Lust habe, selbst einen längeren Beitrag darüber zu schreiben (es würde vermutlich ohnehin nur eine Schimpftirade werden). Stattdessen verweise ich auf einige lesenswerte Beiträge in anderen Blogs:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Standard:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://derstandard.at/1310511975907/Terror-in-Norwegen-Der-Moslem-wars&gt;Terror in Norwegen – Der Moslem war's!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eine Überraschung sollte das nicht sein: von 249 Terroranschlägen in der EU im Jahr 2010 wurden lediglich drei von Islamisten begangen. Dass alle diejenigen, die bei jeder Gelegenheit Muslime als Schuldige für alles Schlechte in der Welt zur Hand haben, nun für einen Moment innehalten und ihre Vorurteile überdenken, das darf freilich bezweifelt werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berliner Morgenpost:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1711007/Attentaeter-gesteht-und-hinterlaesst-ein-Manifest.html&gt;Attentäter gesteht und hinterlässt ein Manifest&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch Kolumnist Henryk Broder findet Erwähnung in dem Manifest des norwegischen Attentäters. Anders B. zitiert ein Interview, das Broder einer niederländischen Zeitung gab, und in dem der Autor Europäer aufforderte auszuwandern, sollten sie ihre Freiheit weiter behalten wollen. "Broder ist überzeugt, dass die Europäer sich der Islamisierung nicht widersetzen werden", so B. "Viele Deutsche haben nicht auf Broders Rat gewartet. Die Zahl der Migranten aus Deutschland hat längst die Zahl der Immigranten übertroffen."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.welt.de/politik/article13503704/Der-Rechtspopulismus-senkt-die-Hemmschwelle.html&gt;Der Rechtspopulismus senkt die Hemmschwelle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F!xmbr:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.fixmbr.de/oslo-anders-behring-breivik-und-das-versagen-der-medien/&gt;Oslo, Anders Behring Breivik und das Versagen der Medien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Niggemeier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.stefan-niggemeier.de/blog/feiges-journalistenpack/&gt;Feiges Journalistenpack&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.faz.net/artikel/C30280/fernsehkommentare-zum-terror-wer-solche-experten-kennt-braucht-keine-laien-30472105.html&gt;Fernsehkommentare zum Terror: Wer solche Experten kennt, braucht keine Laien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politblogger:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/islamophober-rechtsextremist-richtet-in-oslo-mindestens-91-menschen-hin/&gt;Islamophober Rechtsextremist richtet in Oslo mindestens 91 Menschen hin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/wie-politically-incorrect-pi-den-terror-von-oslo-sieht/&gt;Wie Politically Incorrect den Terror von Oslo sieht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/wer-wars-der-islamist-naturlich/&gt;Tagesthemen: Wer war's? Der Islamist natürlich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.politblogger.eu/norwegen-ist-uberall/&gt;Norwegen ist überall&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich werde ich in den nächsten Tagen einige weitere Links auf gelungene Beiträge zu diesem Thema bloggen. Der fremdenfeindliche Rechtspopulismus kotzt mich nicht weniger an als der männerfeindliche Sexismus unserer Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte nicht wissen, was hierzulande los wäre, wenn es sich bei dem Täter statt um einen extremen Christen, wie es derzeit aussieht, tatsächlich um einen ein extremen Islamisten handeln würde. Vermutlich wären Broder, Ulfkotte, Sarrazin und Co. auf sämtlichen Titelseiten und würden durch zahllose Talkshows vagabundieren. Ich bin gespannt, ob unsere Medien wenigstens jetzt allmählich zur Besinnung kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6128073142894278465?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6128073142894278465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6128073142894278465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/warum-bombt-der-islam-ausgerechnet-in.html' title='&quot;Warum bombt der Islam ausgerechnet in Oslo?&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1149815092464482751</id><published>2011-07-23T10:03:00.000+02:00</published><updated>2011-07-23T10:05:56.023+02:00</updated><title type='text'>Warum ist Genitalverstümmelung lustig, wenn sie Männer trifft?</title><content type='html'>Das zweierlei Maß in der Geschlechterdebatte ist jedem Kundigen längst offensichtlich: Während beispielsweise die Frauenbewegung von Politik und Medien hofiert wird, stößt die Männerbewegung vor allem auf Anfeindungen und wird ansonsten weitgehend ignoriert. Noch deutlicher wird der geringere Wert von Männern in unserer Gesellschaft jedoch, wenn es um brutale Gewalt geht. Um das zu zeigen, muss man gar nicht erst auf das Thema &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/guardian-berichtet-uber.html&gt;Massenvergewaltigungen&lt;/a&gt; zu verweisen. Ein aktuelles Verbrechen in den USA reicht zur Veranschaulichung vollkommen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um den Fall von Catherine Kieu, die ihrem Mann den Penis abhackte und diesen Körperteil danach in den Müllhäcksler warf. Mehrere Medien berichteten, darunter der &lt;a href= http://www.focus.de/panorama/welt/ehedrama-in-kalifornien-frau-schneidet-ehemann-penis-ab_aid_645323.html&gt;FOCUS&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Notarzt fand den schwer blutenden 51-jährigen Mann ans Bett gefesselt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag (Ortszeit) in der südkalifornischen Stadt Garden Grove. Das Opfer sei ins Krankenhaus gebracht worden und befinde sich nach einer Operation in ernstem Zustand. Die 48-jährige Frau wurde verhaftet. Sie habe ihrem Mann am Montagabend ein Essen zubereitet, in das sie Betäubungsmittel gegeben habe, sagte der Polizeisprecher. Als ihr Mann schläfrig wurde, habe er sich ins Bett gelegt. Die Frau habe ihn an Armen und Beinen gefesselt und ausgezogen. Als er wieder zu sich gekommen war, habe sie ihm das Glied mit einem 25 Zentimeter langen Küchenmesser abgeschnitten. „Er war bei Bewusstsein, als der Penis entfernt wurde“, sagte der Ermittler.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hatte der Mann die Tat provoziert – er hatte die Scheidung eingereicht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezeichnenderweise sorgte dieses Verbrechen bei so mancher Frau nicht für Entsetzen, sondern für enorme Belustigung. So hat heute Morgen Christian in &lt;a href= http://allesevolution.wordpress.com/2011/07/23/penis-abschneiden-ist-lustig/&gt;seinem Blog&lt;/a&gt; den Ausschnitt einer CBS-Talkshow online gestellt, in dem unter anderem Sharon Osbourne ihre Schadenfreude kaum beherrschen konnte. Wir alle wissen, dass das kein Einzelfall ist. Nicht nur Alice Schwarzer verwendete das Wort "entwaffnet", nachdem einem anderen Mann der Penis abgesäbelt worden war, und kommentierte hämisch: "Da muss ja Frauenfreude aufkommen." Für diese Form der Berichterstattung bekam Schwarzer von der "Männergesellschaft" zahlreiche Journalistenpreise und zwei Bundesverdienstkreuze verliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entgleisungen wie die geschilderten sind offensichtlich nur in einer feministisch ideologisierten Gesellschaft vorstellbar, in der Männer und männliche Sexualität ohnehin als Abfall gelten, lediglich eine überschaubare Gruppe von Männerrechtlern dagegen protestiert und gegen diese Männerrechtler ihrerseits bis hin zur Unterstellung von Rechtsextremismus eine massive Breitseite verbaler Gewalt gefahren wird. Dass diese Gewalt unter anderem von Mitgliedern eines sogenannten "Bundesforums Männer" ausgeht, das sich zur Problematik "Männerfeindlichkeit" selbst mit keiner Silbe äußert, macht diese Zustände nur noch unerträglicher. Wenn infolgedessen im Internet die Stimmung gegen den Feminismus und seine Protagonisten immer feindseliger wird, verwundert das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Situation ist bizarr: Würden sich Männerrechtler über die Genitalverstümmelung bei Frauen lustig machen, begänne ohne jeden Zweifel augenblicklich ein nicht enden wollendes Gebrüll, solche Äußerungen belegten, wie barbarisch, frauenfeindlich, böse und gemeingefährlich Männerrechtler seien. Belustigen sich aber Frauen über die Genitalverstümmelung von Männern, erhalten sie eine Talkshow als Podium für ihre Heiterkeit. Warum gilt das Recht auf körperliche Unversehrtheit bei Männern so viel weniger als bei Frauen? Christian &lt;a href= http://allesevolution.wordpress.com/2011/07/23/penis-abschneiden-ist-lustig/&gt;lädt ein zur Diskussion&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1149815092464482751?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1149815092464482751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1149815092464482751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/warum-ist-genitalverstummelung-lustig.html' title='Warum ist Genitalverstümmelung lustig, wenn sie Männer trifft?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-615289841025571529</id><published>2011-07-22T14:39:00.003+02:00</published><updated>2011-07-22T17:00:58.238+02:00</updated><title type='text'>Lion Edler: "Europäische Dekadenz gegen islamischen und US-amerikansichen Überlebenskampf"</title><content type='html'>Auf ef-online setzt sich Lion Edler in einem langen Essay mit "Feminismus, Selbstaufgabe und Geschichtsneurose" auseinander. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Möglicherweise sog Schwarzer bereits bei der Aufklärung über die Naziverbrechen ein Geschichtsbild auf, das die französische Publizistin Elisabeth Badinter beklagt und vom Feminismus-Kritiker Arne Hoffmann in seinem Buch „Männerbeben“ zitiert wurde. Badinter führte aus, bei der Beschäftigung mit dem Dritten Reich hätten deutsche Feministinnen und Historikerinnen weibliche Täterschaft „fast 40 Jahre lang nahezu vollständig gemieden“ und sich stattdessen „auf die Aktivitäten von Widerstandskämpferinnen oder die weiblichen Opfer des Nationalsozialismus“ beschränkt. So entstand ein Geschichtsbild, welches die Historikerin Claudia Koonz wie folgt beschreibt: „Die Männer waren Nazis und die Frauen unschuldig.“ Dieses Männerbild halte sich bis heute, wie sich im Umgang mit dem Völkermord in Ruanda zeige. Unter den Personen, die für diesen Völkermord angeklagt waren, befanden sich auch 3.564 Frauen. Badinter fragt: „Aber ist das Schweigen der Medien, das sich um diese Frauen hüllt, nicht verblüffend?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Schwarzer indessen überträgt ihre halb-religiös übersteigerte antifaschistische und ihre feministische Weltsicht auf die Islam-Debatte. Das Kopftuch etwa bezeichnet sie als Brandzeichen, „vergleichbar mit dem Judenstern“. Es kommt bei der Islamkritik öfters vor, dass nicht-feministische Ansätze des Islam, die aber noch lange nicht frauenfeindlich sind, bereits als Beweis für seinen angeblich totalitären beziehungsweise Nazi-ähnlichen Charakter herangezogen werden. Für Nekla Kelek etwa ist in den Moscheen bereits die übliche Sitzordnung mit der Trennung nach Geschlechtern ein Zeichen für Demokratiefeindlichkeit. Damit wären das freilich auch Studentenverbindungen. Zwei vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studien führten im letzten Jahr zu der Aussage von der  Ministerin Kristina Schröder (CDU), „dass eine erhöhte islamische Religiosität korreliert mit einer erhöhten Zustimmung zu Männlichkeitsnormen, die Gewalt legitimieren“. Jedoch: Belastbare Zahlen zur Kriminalitäts-Rate von muslimischen Einwanderern gegenüber Einheimischen konnte keine der beiden Studien vorzeigen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/07/22/3099-kulturkampf-europaeische-dekadenz-gegen-islamischen-und-us-amerikanischen-ueberlebenskampf&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Beitrag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-615289841025571529?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/615289841025571529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/615289841025571529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/lion-edler-europaische-dekadenz-gegen.html' title='Lion Edler: &quot;Europäische Dekadenz gegen islamischen und US-amerikansichen Überlebenskampf&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2010713790399470014</id><published>2011-07-19T08:18:00.001+02:00</published><updated>2011-07-19T08:20:49.837+02:00</updated><title type='text'>Warum haben wir Angst vor männlicher Sexualität?</title><content type='html'>Die politisch eher links stehende britische Zeitung "Guardian" behandelt in ihrer Ausgabe von gestern ein Problem, das ich auch im Vorwort meines Buches &lt;a href= http://www.amazon.de/einfache-Dinge-M%C3%A4nner-wissen-sollten/dp/3938060654/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1298353256&amp;sr=1-2&gt;"50 einfache Dinge ..."&lt;/a&gt; gestreift habe: Die sexuelle Revolution scheint vorwiegend Frauen zugute gekommen zu sein – denn während weibliche Sexualität in vielfacher Form befreit wurde, gilt männliche Sexualität bis heute vor allem als Problem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Since the era of the permissive society and the mainstreaming of modern feminism, western society has gone a long way towards liberating women's sexuality. Younger women have, to an unprecedented extent, been encouraged to believe they can be as sexual as they like and to experience and express their desires as they wish. Even the age-old proscriptions on female promiscuity have been largely broken down, exemplified by the glorious flowering of the SlutWalk movement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simultaneously, and perhaps not coincidentally, male sexuality has been increasingly seen as a problem. You can hear it in the gentle, dismissive mockery that says men are simple creatures who "only want one thing" or, at the extreme, outright vilification. The male gaze threatens, male desire is aggressive. Our primal instincts are pathologised with the jargon of gender studies. Righteous and necessary efforts to reduce sexual crimes have had the unwelcome effect of teaching generations of men that our sexuality can be dangerous and frightening.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Perhaps the greatest concern for men and women alike should be the way male sexuality and sexual expressiveness balances on a narrow tightrope of acceptability. One step off the wire and you tumble into the realm of perversion. As feminist blogger Clarisse Thorn noted last year, any man who hits on a woman and gets it wrong risks being branded a "creep" – sometimes deservedly so, of course, but often for no greater sin than being insufficiently attractive or socially skilled, or having misread a perceived signal of invitation. I've never heard of a woman being stigmatised or disparaged for expressing an attraction to big men, rough men, geeky men or whatever. A man who expresses similar desires for women who don't conform to standard norms of beauty is a perv, a fetishist, a weirdo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Women have been entirely justified in asking that we blokes respect their rights, autonomy and wishes, that we respect them as sexual beings. It shouldn't be too much to ask for a little of the same in return.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/jul/18/male-sexuality-desire&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2010713790399470014?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2010713790399470014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2010713790399470014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/warum-haben-wir-angst-vor-mannlicher.html' title='Warum haben wir Angst vor männlicher Sexualität?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7077242681408730601</id><published>2011-07-18T18:26:00.000+02:00</published><updated>2011-07-18T18:28:00.371+02:00</updated><title type='text'>Soziologen: "Die deutsche Frau hat ein Imageproblem"</title><content type='html'>Ursula von der Leyen, diktierte, als sie noch Familienministerin war, einmal der "Welt" die folgenden Sätze ins Blatt: "In Deutschland ist eine Veränderung in der Väter- und Männerrolle, hin zu einem tatsächlich gleichberechtigten Partner, überfällig. Männer, die dazu nicht bereit sind, werden keine Partnerin mehr finden." So manipulativ, wie man das von der Ministerin gewohnt ist, übergeht von der Leyen, dass zu einer Partnerschaft immer zwei gehören, und ein Mann, der keine Partnerin findet, auch eine Frau ohne Partner zurücklässt. Warum sich die Männer unbedingt den Rollenvorstellungen von der Leyens beugen sollen, bleibt unklar. Erst recht, wenn man sich einen aktuellen &lt;a href= http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35993&gt;Artikel im Magazin der "Süddeutschen Zeitung"&lt;/a&gt; über deutsche Männer anschaut, die zunehmend Ausländerinnen heiraten. In dem Artikel heißt es unter anderem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Inzwischen hat nicht mehr die Osteuropäerin oder Asiatin ein Imageproblem, sondern die deutsche Frau. Sie gilt häufig als hart, unnachgiebig, uncharmant. Das bestätigen auch die Untersuchungen David Glowskys, des Soziologen aus Berlin: Deutsche Frauen sind emanzipiert, ihr Beruf ist ihnen wichtig. Männer dagegen bevorzugen die traditionelle Rollenverteilung: Die Frau darf klüger und schöner sein als sie, jedoch nicht gern selbstständiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Viele deutsche Männer sind enttäuscht – von den deutschen Frauen: zu anspruchsvoll, zu schlecht gelaunt, zu kompliziert, zu schlampig angezogen, zu viele Bedingungen, zu wenig Sex.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Auf Frauen aus Osteuropa trifft noch etwas zu, was es in Deutschland so gut wie nicht gibt: Es macht ihnen nichts aus, von oben nach unten zu heiraten. Viele von ihnen haben in ihrem Heimatland studiert, heiraten hier Männer, die keinen Hochschulabschluss haben, und sind bereit, einen Job anzunehmen, der ihrer Ausbildung nicht entspricht. Das imponiert deutschen Männern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich: Nach mehreren Jahrzehnten feministischen Männer-Niedermachens und Frauen-Lobhudelns in Politik und Medien hat nicht der deutsche Mann ein Imageproblem, sondern die deutsche Frau. Vieleicht war es doch ein geschlechterpolitischer Fehler, die Wünsche und Bedürfnisse einer Hälfte der Bevölkerung so komplett zu ignorieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7077242681408730601?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7077242681408730601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7077242681408730601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/soziologen-die-deutsche-frau-hat-ein.html' title='Soziologen: &quot;Die deutsche Frau hat ein Imageproblem&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3462761639904392963</id><published>2011-07-18T17:35:00.000+02:00</published><updated>2011-07-18T17:36:03.524+02:00</updated><title type='text'>Gender-Fußball: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungentreffer nicht</title><content type='html'>Die Mannheimer "Straßenfußball-WM" wird die Jungs bestimmt lehren, Mädchen als gleichberechtigte Mitspieler ernstzunehmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die durchweg robust aufgestellte Truppe hält sich nicht nur an die Fair-Play-Regeln wie gegenseitiges Händeschütteln oder das Beklatschen gegnerischer Tore. Sie spielen einen ausgezeichneten Fußball und setzen auch die wichtigste Regel-Neuerung perfekt um: Jede Mannschaft muss mindestens ein Mädchen aufbieten. Wenn dieses innerhalb der sieben Spielminuten keinen Treffer landet, waren alle Jungs-Tore umsonst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist der Grundgedanke von Gender-Mainstreaming und Frauenquoten auch bei unseren Kleinsten angekommen: Man muss nur ausreichend schiefe Bedingungen schaffen, dann gleichen sich die Leistungen der beiden Geschlechter schnell einander an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20110718_mmm0000001941901.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3462761639904392963?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3462761639904392963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3462761639904392963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/gender-fuball-ohne-madchen-tore-zahlen.html' title='Gender-Fußball: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungentreffer nicht'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4486923617123856943</id><published>2011-07-18T15:04:00.001+02:00</published><updated>2011-07-18T15:04:40.677+02:00</updated><title type='text'>Warum wir die Adressen von Frauenhäusern öffentlich machen sollten</title><content type='html'>Die ehemalige Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling erklärt in einem &lt;a href= http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2011/07/frauenhausadresse-verc3b6ffentlichen.pdf&gt;aktuellen Artikel&lt;/a&gt;, warum sie es für eine gute Idee hält, die bislang weitgehend geheimgehaltenen Adressen von Frauenhäusern zu veröffentlichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4486923617123856943?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4486923617123856943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4486923617123856943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/warum-wir-die-adressen-von.html' title='Warum wir die Adressen von Frauenhäusern öffentlich machen sollten'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-900767968520133331</id><published>2011-07-17T17:14:00.002+02:00</published><updated>2011-07-17T17:50:05.317+02:00</updated><title type='text'>Guardian berichtet über Massenvergewaltigungen von Männern</title><content type='html'>Über Männer als Opfer zu sprechen unterliegt in unserer Geschlechterdebatte ohnehin schon einem massiven Tabu. Das Thema muss selbst mit massiver verbaler Gewalt abgewehrt werden – sei es durch die Parole, Männer sollten nicht in "Opferkonkurrenz" zu Frauen treten, sei es durch von mancher Feministin vorgebrachte Herabsetzungen wie "Jammermännchen", sei es durch verstiegene Theorien a la: Rechtsradikale sehen sich als Opfer, wenn sich Männer also als Opfer sehen, sei das ein Beleg für eine rechtsradikale Gesinnung. Tatsächlich ist es das Ausblenden männlicher Opferschaft selbst, die nach reaktionärstem Sexismus mieft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders dominant herrscht dieses Tabu jedoch, wenn es um Männer geht, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Der britische Guardian wagt den Tabubruch heute mit einem &lt;a href= http://www.guardian.co.uk/society/2011/jul/17/the-rape-of-men&gt;ausführlichen Artikel&lt;/a&gt;. Einige Auszüge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Of all the secrets of war, there is one that is so well kept that it exists mostly as a rumour. It is usually denied by the perpetrator and his victim. Governments, aid agencies and human rights defenders at the UN barely acknowledge its possibility. (...) One of the few academics to have looked into the issue in any detail is Lara Stemple, of the University of California's Health and Human Rights Law Project. Her study Male Rape and Human Rights notes incidents of male sexual violence as a weapon of wartime or political aggression in countries such as Chile, Greece, Croatia, Iran, Kuwait, the former Soviet Union and the former Yugoslavia. Twenty-one per cent of Sri Lankan males who were seen at a London torture treatment centre reported sexual abuse while in detention. In El Salvador, 76% of male political prisoners surveyed in the 1980s described at least one incidence of sexual torture. A study of 6,000 concentration-camp inmates in Sarajevo found that 80% of men reported having been raped.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Because there has been so little research into the rape of men during war, it's not possible to say with any certainty why it happens or even how common it is – although a rare 2010 survey, published in the Journal of the American Medical Association, found that 22% of men and 30% of women in Eastern Congo reported conflict-related sexual violence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) The research by Lara Stemple at the University of California doesn't only show that male sexual violence is a component of wars all over the world, it also suggests that international aid organisations are failing male victims. Her study cites a review of 4,076 NGOs that have addressed wartime sexual violence. Only 3% of them mentioned the experience of men in their literature. "Typically," Stemple says, "as a passing reference."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Stemple's findings on the failure of aid agencies is no surprise to Dolan. "The organisations working on sexual and gender-based violence don't talk about it," he says. "It's systematically silenced. If you're very, very lucky they'll give it a tangential mention at the end of a report. You might get five seconds of: 'Oh and men can also be the victims of sexual violence.' But there's no data, no discussion."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As part of an attempt to correct this, the RLP produced a documentary in 2010 called Gender Against Men. When it was screened, Dolan says that attempts were made to stop him. "Were these attempts by people in well-known, international aid agencies?" I ask.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Yes," he replies. "There's a fear among them that this is a zero-sum game; that there's a pre-defined cake and if you start talking about men, you're going to somehow eat a chunk of this cake that's taken them a long time to bake." Dolan points to a November 2006 UN report that followed an international conference on sexual violence in this area of East Africa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"I know for a fact that the people behind the report insisted the definition of rape be restricted to women," he says, adding that one of the RLP's donors, Dutch Oxfam, refused to provide any more funding unless he'd promise that 70% of his client base was female. He also recalls a man whose case was "particularly bad" and was referred to the UN's refugee agency, the UNHCR. "They told him: 'We have a programme for vulnerable women, but not men.'"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Margot Wallström, the UN special representative of the secretary-general for sexual violence in conflict, insists in a statement that the UNHCR extends its services to refugees of both genders. But she concedes that the "great stigma" men face suggests that the real number of survivors is higher than that reported. Wallström says the focus remains on women because they are "overwhelmingly" the victims. Nevertheless, she adds, "we do know of many cases of men and boys being raped."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But when I contact Stemple by email, she describes a "constant drum beat that women are THE rape victims" and a milieu in which men are treated as a "monolithic perpetrator class".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"International human rights law leaves out men in nearly all instruments designed to address sexual violence," she continues. "The UN Security Council Resolution 1325 in 2000 treats wartime sexual violence as something that only impacts on women and girls… Secretary of State Hillary Clinton recently announced $44m to implement this resolution. Because of its entirely exclusive focus on female victims, it seems unlikely that any of these new funds will reach the thousands of men and boys who suffer from this kind of abuse. Ignoring male rape not only neglects men, it also harms women by reinforcing a viewpoint that equates 'female' with 'victim', thus hampering our ability to see women as strong and empowered. In the same way, silence about male victims reinforces unhealthy expectations about men and their supposed invulnerability."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für alle, die des Englischen nicht ganz so mächtig sind, fasse ich die wesentlichen Punkte der zitierten Passagen zusammen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Sexuelle Gewalt gegen Männer kommt vor allem in Diktaturen und (Bürger-)Kriegen in zahlreichen Ländern der Erde häufig vor. Genau wird darüber nicht nachgeforscht, aber wenn man einmal forscht, stößt man immer wieder auf erschreckend hohe Zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Für Regierungen, Hilfsorganisationen, Menschenrechtler und Gruppen, die sexuelle oder geschlechtsbezogene Gewalt untersuchen, sind männliche Opfer solcher Gewalttaten kein Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Auch in der umfangreichen Literatur über sexuelle Gewalt bei militärischen Konflikten werden männliche Opfer höchstens einmal in einem Nebensatz erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Wenn überhaupt einmal ausnahmsweise eine Dokumentation über männliche Opfer erstellt wird, gibt es Versuche, deren Aufführung zu unterbinden, weil das Establishment in den genannten Bereichen befürchtet, dass "der Kuchen (an Hilfsgeldern und sonstiger Unterstützung) nur einmal verteilt werden kann" und man stillschweigend davon ausgeht, dass davon Männer nichts abbekommen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Es gibt von jenen Gruppen, die Männer als "universelle Täterklasse" zeichnen wollen, massive Lobbyarbeit dahingehend, ausschließlich über Frauen als Vergewaltigungsopfer zu sprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Da offenbar als Folge dieser jahrzehntelangen politischen Lobbyarbeit selbst die Vereinten Nationen "sexuelle Gewalt" inzwischen ähnlich mit "Gewalt gegen Frauen" gleichsetzt, wie sie es auch bei "häuslicher Gewalt" tun, werden die Hilfsgelder für Vergewaltigungsopfer betroffene Männer und Jungen vermutlich niemals erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während all das geschieht, füllen verkrachte Soziologiestudenten im 42. Semester gesund und zufrieden die Kommentarspalten von Zeitungen wie dem "Freitag" mit ihren lustigen Erörterungen darüber, dass eine Männerrechtsbewegung keine Befreiungsbewegung sein könne, weil Männer doch nie und nirgends unterdrückt würden. Und noch im selben Atemzug verleumden sie Männer, die sich diesen Luxus nicht gönnen, sondern über Entsetzlichkeiten wie die geschilderten berichten, als rechtsextremen Klüngel. Vielleicht wäre es vernünftiger, stattdessen einmal darüber nachzudenken, wie massiv sie mit ihrer Ideologie von vorgestern und ihren Diffamierungskampagnen selbst am Aufrechterhalten der geschilderten sexuellen Gewalt mitwirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Form der Geschlechterdebatte ist nach vier Jahrzehnten Feminismus mit seiner Schwarzweiß-Malerei von allein Frauen als Opfern und Männern allein als Tätern einfach nur ekelerregend geworden. Offenbar braucht es eine Männerlobby, die ähnlich stark ist wie die feministische, bevor sich an den geschilderten Schrecken etwas ändert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-900767968520133331?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/900767968520133331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/900767968520133331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/guardian-berichtet-uber.html' title='Guardian berichtet über Massenvergewaltigungen von Männern'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8603276816632043049</id><published>2011-07-17T12:28:00.001+02:00</published><updated>2011-07-17T12:32:30.079+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>FOCUS weist auf heutige AGENS-Veranstaltung hin</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Zugegeben, es dürfte ein wenig plakativ werden. Am symbolischsten Ort Deutschlands, dem Brandenburger Tor, werden Männer, Kinder und ein paar Frauen am Sonntag um 14 Uhr eine Mauer aus Pappkartons bauen, um sie zu den Klängen von Pink Floyd wieder einzureißen. Anschließend steigen heliumgefüllte Luftballons in den Hauptstadthimmel. Nur – anders als mit dieser XXL-Symbolik, meint der Organisator Eckard Kuhla von der Organisation &lt;a href= http://agensev.de/&gt;agens&lt;/a&gt;, lässt sich nun mal keine Aufmerksamkeit für sein Thema erzeugen: Die seelischen Verwüstungen, die Ehescheidungen nach sich ziehen, bei Kindern und Eltern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kuhla kann die Zahlen herunterrattern: Täglich gibt es durch Gerichtsurteile 400 neue Scheidungskinder in Deutschland – weswegen die Berliner Demo auch „Aktion 400“ heißt. Pro Jahr erleben 150 000 Kinder in Deutschland die Trennung ihrer Eltern. Zwei Drittel aller Kinder, die wegen psychischer Störungen behandelt werden müssten, so Kuhla, litten eigentlich unter einem Scheidungstrauma. Und 80 Prozent der kriminellen Kinder stammten aus einem vaterlosen Zuhause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei „agens“ handelt es sich um einen kleinen Verein, der „ein neues Miteinander zwischen Mann und Frau“ fördern will. Und ja, am Sonntag werden auch einige Frauen in Berlin mitdemonstrieren. Allerdings lassen die Veranstalter kaum einen Zweifel daran, dass sie mit ihrer Pappkartonmauer und ihren Luftballons vor allem auf die Folgen der vaterlosen Gesellschaft und die Diskriminierung von Scheidungsvätern aufmerksam machen möchten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-22966/entrechtete-vaeter-der-aufstand-der-entsorgten-papas_aid_646536.html&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer in Berlin lebt, die Veranstaltung unterstützen möchte und diesen Beitrag noch rechtzeitig liest, kann natürlich gerne vorbeischauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8603276816632043049?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8603276816632043049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8603276816632043049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/focus-weist-auf-heutige-agens.html' title='FOCUS weist auf heutige AGENS-Veranstaltung hin'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7876888994103288271</id><published>2011-07-17T12:26:00.000+02:00</published><updated>2011-07-17T12:28:28.754+02:00</updated><title type='text'>Neuer Service des Femokratieblogs</title><content type='html'>Nachdem er sich in den letzten Tagen eingespielt hat und vermutlich dauerhaft besteht, möchte ich hier auf einen neuen Service hinweisen, den Christine Luka in ihrem Femokratieblog anbietet: die News des Tages. In dieser Rubrik stellt Christine Meldungen zur Geschlechterdebatte zusammen, die brandaktuell in diversen Blogs, Foren etc. online gegangen sind. Auch ich stoße dort immer wieder auf Beiträge, die ich sonst womöglich übersehen hätte. Zwei Beispiele &lt;a href= http://femokratie.com/femokratie-news-198-2011/07-2011/&gt;von heute&lt;/a&gt;: Hannes Stein wird &lt;a href= http://www.vonhaeftens-blog.de/index.php?q=node/422&gt;vorgeworfen&lt;/a&gt;, auf der "Achse des Guten" die Genitalverstümmelung von Jungen zu preisen und Kritiker in den Ruch des Antisemitismus zu stellen. Und im linken "Freitag" beginnt nach Sidney Davenport jetzt ein weiterer Feminismuskritiker mit dem Nick "Schwarzbart" damit, die bislang eher inzestuös geführte Debatte mit einer &lt;a href= http://www.freitag.de/community/blogs/schwarzbart/gegenwartsunfaehig-rechtsstaatsfeindlich-der-feminismus-hat-fertig&gt;Gegenansicht&lt;/a&gt; zu beleben. Die ersten Feministinnen äußern sich über diese Entwicklung entsetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7876888994103288271?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7876888994103288271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7876888994103288271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/neuer-service-des-femokratieblogs.html' title='Neuer Service des Femokratieblogs'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5538146935553446629</id><published>2011-07-15T09:37:00.003+02:00</published><updated>2011-07-15T09:45:30.507+02:00</updated><title type='text'>Vorwürfe nach Feminismuskritik: Unterwandern Nazis den "Spiegelfechter"?</title><content type='html'>Der "Spiegelfechter", eines der bekanntesten deutschen Politblogs, veröffentlicht heute den Gastbeitrag "Leitkultur Feminismus". Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn man sämtliche, in den Medien diskutierte Themen, die direkt oder indirekt etwas mit Emanzipierung oder Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu tun haben, Revue passieren lässt, dann bleibt ein fader Beigeschmack, der einer angeblich so aufgeklärten Gesellschaft nicht gut steht. Der erwähnte Kampf um die Befreiung des weiblichen Geschlechts aus gesellschaftlichen Beschränkungen und Vorurteilen scheint immer öfter über das Ziel hinaus zu schießen, ja gar in grotesker Weise zu einem fundamentalistischen Eifer zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man wird des öfteren den Eindruck nicht los, dass die heutige Generation von Frauen (und auch Männern) ein gefühltes Jahrtausend selbst erlebter weiblicher Unterdrückung nun mit einem Schlag wieder gut machen will. Gefördert wird dieser Zwang zu Gleichmacherei durch eine Medienschlacht, die auf fast allen relevanten Feldern beruflicher, kultureller und sportlicher Tätigkeiten ausgetragen wird. Zweifel an der Sinnhaftigkeit solcher Debatten einerseits, oder an der Nützlichkeit bzw. Notwendigkeit weiblicher Profilierung und Frauenquoten in traditionell männlichen Domänen andererseits, sind mittlerweile nicht mehr ganz gefahrlos zu äußern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6454/leitkultur-feminismus?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DerSpiegelfechter+%28Der+Spiegelfechter%29&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Text. Der ist zwar grundharmlos, wird von einigen Knallköpfen im Kommentarbereich aber sofort in die rechtsextreme Ecke gerückt: Es fallen allen Ernstes Worte wie "faschistisch" und Phrasen wie "Nazis unterwandern kritische Foren wie den Spiegelfechter". Damit bestätigen diese Kommentatoren natürlich die Grundthesen des Textes aufs Schönste. (Wie dressierte Seelöwen: Man wirft ihnen einen Ball zu, und sie machen "Örk! Örk!" ...) Der "Sommer der Männerbewegung" führt bei den ersten zu einem Sonnenstich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5538146935553446629?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5538146935553446629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5538146935553446629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/vorwurfe-nach-feminismuskritik.html' title='Vorwürfe nach Feminismuskritik: Unterwandern Nazis den &quot;Spiegelfechter&quot;?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3757809900663970686</id><published>2011-07-14T10:11:00.001+02:00</published><updated>2011-07-14T10:12:56.359+02:00</updated><title type='text'>Gründerin der Frauenhausbewegung veröffentlicht erschütternde Biographie</title><content type='html'>Ihr wisst ja, dass ich hier manchmal auf Artikel verlinke, die ich so wichtig finde, dass ich daraus erst gar nicht einzelne Absätze zitiere, sondern empfehle, den kompletten Beitrag zu lesen. Heute zum Beispiel ist das wieder der Fall. Auf den Online-Seiten der linken Wochenzeitung "Freitag" bespricht Sidney Davenport Erin Pizzeys Autobiographie &lt;a href= http://www.amazon.co.uk/This-Way-Revolution-Erin-Pizzey/dp/0720613604/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1310575541&amp;sr=8-1&gt;This Way to the Revolution&lt;/a&gt;. Darin schildert Pizzey, wie sie einerseits zur Begründerin der Frauenhausbewegung, andererseits aber zu einer der Frauen wurde, die viele Feministinnen am meisten hassten. Davenports Artikel &lt;a href= http://www.freitag.de/community/blogs/sidney-davenport/gruenderin-der-frauenhausbewegung-schreibt-erschuetternde-biographie&gt;findet man hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier sei wieder daran erinnert, dass viele Kommentare zu einem Blogbeitrag ihn auch auf der &lt;a href= http://www.freitag.de/&gt;Titelseite&lt;/a&gt; des Freitag-Onlineauftritts sichtbar machen. Diesen Erfolg hatte inzwischen Davenports Artikel vom Wochenende ("'Frauenrechtsbewegung' als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit") dank der Unterstützung zahlreicher Diskutanten. An dieser Stelle kann ich durchaus anerkennen, dass der "Freitag" auf diese Weise immerhin eine kontroverse Debatte ermöglicht, in der seine Stammleser nicht nur jene Informationen und Argumente zu sehen bekommen, die sie ohnehin schon kennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3757809900663970686?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3757809900663970686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3757809900663970686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/grunderin-der-frauenhausbewegung.html' title='Gründerin der Frauenhausbewegung veröffentlicht erschütternde Biographie'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2503157376706695513</id><published>2011-07-14T10:09:00.000+02:00</published><updated>2011-07-14T10:10:54.648+02:00</updated><title type='text'>"So ein Scheiß fällt uns jetzt auf die Füße"</title><content type='html'>Die "taz" hat den Fußballtrainer Bernd Schröder im Interview über das WM-Aus der Frauen und den Medienhype davor. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn man mediale Aufmerksamkeit provoziert, dann muss man auch wissen, dass es passieren kann wie im Männerfußball - dass man auch mal einen Knüppel auf den Kopf kriegt. Darauf waren einige nicht vorbereitet. Wenn man sich aus dem Fenster lehnt, muss man auch wissen, was man macht, wenn es nicht so rund läuft. Der Grat zwischen "Hosianna!" und "Kreuzigt ihn!", der ist bei uns sehr schmal. Aber diese mediale Situation ist ja eine Blase, die jetzt geplatzt ist. Plakataktionen wie "Dritte Plätze sind was für Männer" - so ein Scheiß fällt uns jetzt auf die Füße.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.taz.de/1/sport/wm-2011-mixed-zone/artikel/1/der-scheiss-faellt-uns-jetzt-auf-die-fuesse/&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man das vollständige Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://femokratie.com/femokratie-news-194-2011-1/07-2011/&gt;via&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2503157376706695513?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2503157376706695513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2503157376706695513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/so-ein-schei-fallt-uns-jetzt-auf-die.html' title='&quot;So ein Scheiß fällt uns jetzt auf die Füße&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8668676209457076058</id><published>2011-07-13T16:31:00.000+02:00</published><updated>2011-07-13T16:32:46.518+02:00</updated><title type='text'>Apartheid in Pinneberg: Bürgermeisterin macht Hallenbad zur männerfreien Zone</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Elke Fasshauer hat in ihrem Leben schon viel gesehen. So schnell kann sie nichts schocken. Das sagt die 69-Jährige Pinnebergerin zumindest. Am vergangenen Sonntag war es vorbei mit der Besonnenheit. Die Seniorin war stinksauer. Am städtischen Pinnberger Schwimmbad hatte sie ein Schild entdeckt. Die Aufschrift: "NEU NEU NEU: Ab jetzt Frauenbaden". Immer sonntags, von 8.30 bis 11 Uhr. Männer müssen draußen bleiben. Fasshauer kommt seit 30 Jahren ins Schwimmbad, mit ihrem Freundeskreis, davon die Hälfte Männer. Den Herren wird der Zutritt künftig verwehrt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das berichtet das &lt;a href= http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1953909/Maenner-unerwuenscht-Aufregung-um-Badestunden.html&gt;Hamburger Abendblatt&lt;/a&gt;. Genaueres erfährt man aus der Regionalzeitung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Was in anderen Kommunen bereits als spezielles Angebot vor allem für muslimische Frauen besteht, wird in Pinneberg nicht auf eine spezielle weibliche Zielgruppe eingeschränkt. Die Kritik nach der Ankündigung ließ nicht lange auf sich warten. Vor allem männliche Schwimmer beschwerten sich über die geplante „Frauen-Zeit“ und sehen in der Tatsache, dass Männer zu dieser Zeit aus dem Hallenbad ausgesperrt werden sollen, eine Diskriminierung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.uena.de/lokales/uetersen/3170085/Frauenbaden_im_Hallenbad_-_M%C3%A4nner_machen_mobil&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin überrascht über die Proteste. An unseren Universitäten sind männerfreie Frauenbibliotheken seit Jahrzehnten gang und gäbe – und da geht es nicht nur um zweieinhalb Stunden. Ist der Aufruhr in Pinneberg ein erstes Zeichen dafür, dass sich immer weniger Menschen so einen Mumpitz bieten lassen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8668676209457076058?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8668676209457076058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8668676209457076058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/apartheid-in-pinneberg-burgermeisterin.html' title='Apartheid in Pinneberg: Bürgermeisterin macht Hallenbad zur männerfreien Zone'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1575326144912190560</id><published>2011-07-13T09:18:00.000+02:00</published><updated>2011-07-13T09:19:27.521+02:00</updated><title type='text'>Starker Zulauf für AGENS sorgt Gleichstellungsbeauftragte</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Dass Vereine wie agens vor allem im Internet großen Zulauf haben, sorgt Gleichstellungsbeauftragte wie Christine Borchers. Ohne die Gleichstellungsbeauftragten gebe es zum Beispiel das neue Gewaltschutzgesetz nicht, meint Borchers. Gleichwohl müsse dieses weiter mit Leben gefüllt werden. "Polizisten dürfen einen gewalttätigen Ehemann vor die Tür setzen. Die Frage ist, ob sie es auch tun und für wie lange", sagt Borchers.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href= http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/409975/Der-Kampf-um-die-Gleichstellung.html&gt;Weser-Kurier&lt;/a&gt; berichtet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1575326144912190560?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1575326144912190560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1575326144912190560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/starker-zulauf-fur-agens-sorgt.html' title='Starker Zulauf für AGENS sorgt Gleichstellungsbeauftragte'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-776194304775284750</id><published>2011-07-13T07:46:00.002+02:00</published><updated>2011-07-13T07:47:01.756+02:00</updated><title type='text'>Huffington Post: "Sind Männer die Sündenböcke unserer Gesellschaft?"</title><content type='html'>In einem der bekanntesten linken US-amerikanischen Blogs beschäftigt sich &lt;a href= http://www.huffingtonpost.com/vicki-larson/men-accused-of-abuse_b_884660.html&gt;Vicki Larson&lt;/a&gt; mit der Voreingenommenheit unserer Gesellschaft gegen Männer, wenn es z. B. um häusliche und sexuelle Gewalt geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-776194304775284750?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/776194304775284750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/776194304775284750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/huffington-post-sind-manner-die.html' title='Huffington Post: &quot;Sind Männer die Sündenböcke unserer Gesellschaft?&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-537967958795286214</id><published>2011-07-12T15:40:00.000+02:00</published><updated>2011-07-12T15:41:11.467+02:00</updated><title type='text'>Pornographie: "Die Zeit" warnt vor "Rapunzelkomplex"</title><content type='html'>Die Filmwissenschaftlerin Nathalie Weidenfeld beschäftigt sich in der "Zeit" mit der Panikmache, die nicht nur beim Thema Pornographie von den alt gewordenen Frauenrechtlerinnen ausgeht, und verwendet hierzu den aktuellen Kinofilm "Rapunzel, neu verföhnt" als Metapher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wie Rapunzels Mami möchten auch Alice Schwarzer und Iris Radisch die jungen Frauen von heute vor der bösen patriarchalischen Männerwelt warnen und sie im feministisch gefestigten Turm einsperren. (...) »Du sagtest, ich müsse mich vor der Welt schützen, doch die Einzige, vor der ich mich hätte schützen müssen, bist du«, sagt Rapunzel am Ende des Films. Auch ich rate uns jungen Frauen, sich nicht ideologische Scheuklappen eines überholten Altfeminismus anzuziehen, hinter dem sich zuletzt nur eine körperfeindliche und bildungsbürgerliche Ideologie verbirgt, die völlig an der Komplexität der Wirklichkeit vorbeigeht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den paar Brocken, die mir das Urheberrecht zu zitieren erlaubt, können Sie vermutlich nichts anfangen. Lesen Sie lieber &lt;a href= http://www.zeit.de/2011/28/Erwiderung-Softporno&gt;hier&lt;/a&gt; den vollständigen Artikel. Vermutlich werden Sie sich dann Nathalie Weidenfelds Warnung anschließen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-537967958795286214?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/537967958795286214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/537967958795286214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/pornographie-die-zeit-warnt-vor.html' title='Pornographie: &quot;Die Zeit&quot; warnt vor &quot;Rapunzelkomplex&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5135693039512690220</id><published>2011-07-12T11:01:00.002+02:00</published><updated>2011-07-12T11:02:15.882+02:00</updated><title type='text'>Lesermail (Falschbeschuldigungen)</title><content type='html'>Zum aktuellen Schwerpunktthema dieses Blogs schreibt mir heute der Diplompsychologe und Statistik-Berater &lt;a href= http://www.statistik-berater.de/ueberuns.html&gt;Christoph Droß&lt;/a&gt; eine ausführliche Mail:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Herr Hoffmann,&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;ich bin regelmäßiger Leser Ihres Blogs "Hinter meinem Schreibtisch" und ich schreibe Ihnen heute, weil das Thema "Falschbeschuldigungen" bei Vergewaltigungsanzeigen hier ja in letzter Zeit häufiger aufgetaucht ist. Bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang auch für den sehr fundierten und abgewogenen &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/05/31/3014-freispruch-sind-sie-der-naechste-joerg-kachelmann&gt;Artikel von Ihnen&lt;/a&gt; bei "Eigentümlich frei".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In der Tat ist es ja auch ein etwas "heikles" Thema. Unstrittig sollte sein, dass es leider Vergewaltigungen gibt wie es auch leider Falschbeschuldigungen bezüglich dieses Delikts gibt. In der öffentlichen Debatte kommt es dann oft zu einem Gezerre um die Zahlen. Und naturgemäß leidet diese Diskussion immer darunter, dass es sehr schwer ist, wirklich belastbare Zahlen zu haben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang auf eine Argumentation aufmerksam machen, die man unter dem Titel &lt;a href= http://www.youtube.com/watch?v=RliMu2JxVr0&amp;feature=player_embedded&gt;"Understanding Feminist Rape Statistics"&lt;/a&gt; auf Youtube finden kann - nur für den Fall, dass Sie diese noch nicht kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird sehr logisch argumentiert, dass selbst wenn es so sein sollte, dass tatsächliche Vergewaltigungen sehr viel häufiger vorkommen als Falschbeschuldigungen, dies dann trotzdem zu einem sehr hohen prozentualen Anteil an Falschbeschuldigungen BEI DEN TATSÄCHLICH GETÄTIGTEN ANZEIGEN führt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die zentrale - und wie ich finde sehr wichtige - Schlussfolgerung dieser Argumentation ist: Selbst wenn die immer wieder kolportierte Zahl von 3% Falschbeschuldigungen richtig wäre (was sie wahrscheinlich nicht ist, sie stammt aus der sog. "Daphne-Studie", die arg kritikwürdig ist, um es einmal vorsichtig zu sagen), selbst dann also käme man zu sehr viel höheren Anteilen an Falschbeschuldigungen bei den konkreten Anzeigen, mit denen die Justiz zu tun hat.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das Rechenbeispiel geht kurz gefasst so:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Nehmen wir an, in es gibt 10 Frauen, die tatsächlich vergewaltigt wurden. Nun sagen ja gerade die Feministinnen immer wieder, dass eine Vergewaltigung nur sehr selten überhaupt angezeigt wird. Nehmen wir also wieder an, nur jede 10. Vergewaltigung wird angezeigt. Also eine von den 10 vergewaltigten Frauen erstattet Anzeige und in diesem Fall läge dann &lt;br /&gt;eben auch tatsächlich eine Vergewaltigung vor.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Nehmen wir weiter an: Da Frauen ja das moralisch bessere Geschlecht sind ;-) ist es 10 mal wahrscheinlicher, dass ein Mann eine Frau vergewaltigt als das eine Frau eine Falschbeschuldigung erhebt. Dann kommt also auf 10 tatsächliche Vergewaltigungen 1 Falschbeschuldigung.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Da aber nur einer der 10 tatsächlich vergewaltigten Frauen Anzeige erstattet, die eine Falschbeschuldigerin aber auch (hier ist die Rate der Anzeigeerstattung naturgemäß 100%) sieht das Verhältnis für den aufnehmenden Polizeibeamten so aus: Ihm werden 2 Vorwürfe einer Vergewaltigung präsentiert. Einer davon ist berechtigt, weil tatsächlich eine Vergewaltigung vorliegt. Und eine Anzeige ist eine Falschbeschuldigung. Also ein Anteil von 50% an Falschbeschuldigungen am Ort der Anzeigeerstattung, nämlich bei den Polizeidienststellen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Schlüssel ist: Wie immer bei Prozentangaben muss man beachten, was die Basis ist. xx% von was genau?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Nun dient ja die feministische Argumentation mit den einerseits - wie ich finde - absurd aufgeblähten Annahmen über die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen und dem Kleinrechnen der Falschbeschuldigungen dazu, zu sagen: "Falschbeschuldigung finde so gut wie nie statt. Deswegen sollte man das als Arbeitshypothese bei der Aufnahme einer Anzeige vernachlässigen".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Und in diesem Sinne sind ja Menschen im Polizeidienst auch in der Vergangenheit "geschult" und "sensibilisiert" worden. Es wird das Bild in die Köpfe gepflanzt: Wenn eine Frau sich schon traut, eine Anzeige zu erstatten, dann muss mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit etwas dran sein!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Simple Logik kommt aber zu dem gegenteiligen Ergebnis. Selbst wenn man die Annahmen der Feministinnen - die durchaus sehr fragwürdig sind - als richtig unterstellt, kommt man zu einer sehr hohen Quote an Falschbeschuldigerinnen BEI DEN WIRKLICH GETÄTIGTEN ANZEIGEN. Und die aufnehmenden Polizeidienststellen täten sachlich gesehen gut daran, hier auch immer die "Nullhypothese" einer möglichen Falschbeschuldigung mit im Kopf zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn tatsächliche Vergewaltigungen sehr viel häufiger vorkämen als Falschbeschuldigungen wäre dies im praktischen Geschehen der eingehenden Anzeigen dieser Straftat EBEN NICHT der Fall. Und Anlass zu einer gewissen "Grundskepsis" auch aus statistischer Sicht durchaus angemessen.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5135693039512690220?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5135693039512690220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5135693039512690220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/lesermail-falschbeschuldigungen.html' title='Lesermail (Falschbeschuldigungen)'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8538539808183082564</id><published>2011-07-12T10:59:00.001+02:00</published><updated>2011-07-12T11:07:56.656+02:00</updated><title type='text'>"Wie Schultheater mit Ball und Brüsten"</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wohlmeinend, gönnerhaft, unkritisch: Das ZDF berichtet über Frauenfußball, als spielten Gehandicapte, deren Leistungen man nicht kritisieren dürfe. Das hat mit Gleichbehandlung nichts zu tun.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carsten Heidböhmer zieht eine &lt;a href= http://www.stern.de/sport/fussball-wm/frauenfussball-wm/teams/frauenfussball-wm-im-zdf-wie-schultheater-mit-ball-und-bruesten-1704830.html&gt;Bilanz&lt;/a&gt; über die mediale Berichterstattung bei der Frauenfußball-WM, von der sich nicht nur das ZDF angesprochen fühlen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der "taz" hätte er für solche klaren Worte &lt;a href= http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6425/fremdschamen-mit-den-taz-leserinnen&gt;Klassenkeile&lt;/a&gt; bezogen und hätte zur Strafe einen neuen, diesmal lobhudelnden Artikel schreiben müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8538539808183082564?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8538539808183082564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8538539808183082564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/wie-schultheater-mit-ball-und-brusten.html' title='&quot;Wie Schultheater mit Ball und Brüsten&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7051326032757193904</id><published>2011-07-12T07:57:00.002+02:00</published><updated>2011-07-12T07:58:39.174+02:00</updated><title type='text'>"Die Zeit" informiert über "Lügen, die man gerne glaubt"</title><content type='html'>Ich hatte eigentlich die Befürchtung, dass ihr das Thema Falschbeschuldigungen inzwischen etwas über haben könntet. Stattdessen werde ich aber immer wieder auf neue Artikel über die hohe Rate in diesem Bereich hingewiesen. Aktuell berichtet "Die Zeit" darüber. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Falschbeschuldigungen kommen weitaus öfter vor, als die Öffentlichkeit ahnt. Die in den Medien kolportierte Schätzung von drei Prozent wird von der forensischen Realität weit übertroffen. (...) »Die in Statistiken meist verfälschte, tatsächlich aber relativ hohe Falschaussagenquote gerade in Sexualstrafverfahren«, schreibt der Richter am Bundesgerichtshof, Ralf Eschelbach, in seinem Kommentar, »wird nicht ausreichend beachtet.« Stattdessen werde den zumeist weiblichen Opferzeugen ein unangebrachter moralischer Kredit eingeräumt. Dabei ist die Problematik in Staatsanwaltschaften, bei Rechtsmedizinern und Aussagepsychologen durchaus bekannt. Der Kieler Psychologieprofessor Günter Köhnken, einer der gefragtesten Glaubwürdigkeitssachverständigen Deutschlands, schätzt die Quote der Falschbeschuldiger unter den von ihm Untersuchten auf 30 bis 40 Prozent.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.zeit.de/2011/28/DOS-Justiz/seite-1&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem "Zeit"-Artikel geht auch hervor, dass solche Falschbeschuldigungen zu einer Rate von bis zu einem Viertel an Justizirrtümern führen, bei denen Männer also zum Beispiel für eine Vergewaltigung in den Knast kommen, die sie nie begangen haben. Vor diesem Hintergrund weiß ich nicht, wie Ilse Lenz &amp; Co. es verantworten können, durch &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html&gt;manipulative Artikel&lt;/a&gt; die Öffentlichkeit (und damit auch Justizbeamte) massiv irrezuführen, was die tatsächliche Rate an Verleumdungen in diesem Bereich angeht. Letzten Endes wird so etwas zum Rohrkrepierer: Wenn man sieht, wie übel die "taz" in Artikeln die Wahrheit zurechtbiegt, bei denen diese Verzerrung (hier durch hochselektives Zitieren meines eigenen Artikels) nachweisbar ist, liegt die Vermutung nahe, dass Artikel zu weniger leicht nachprüfbaren Themen die Wirklichkeit nicht weniger verzerrend darstellen. Was soll man davon halten, wenn es einer Zeitung nur noch darum geht, die ideologischen Bedürfnisse ihrer Stammleser_Innen und "taz-Gesellschaftler" zu befriedigen, und sie dabei sämtliche Kriterien journalistischer Moral über Bord werfen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7051326032757193904?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7051326032757193904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7051326032757193904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/die-zeit-informiert-uber-lugen-die-man.html' title='&quot;Die Zeit&quot; informiert über &quot;Lügen, die man gerne glaubt&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5863505492000514853</id><published>2011-07-11T09:31:00.000+02:00</published><updated>2011-07-11T09:32:12.930+02:00</updated><title type='text'>Interview: "Wir sind heute die Avantgarde"</title><content type='html'>Ulrike Janovsky ist eine megasüße Journalistin aus München mit einem erfrischenden Wesen, einer angenehm liberalen Haltung und einem wachen Verstand. (Ich hatte sie schon einmal kurz in meinem Blog &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/04/vom-allgemeinen-penisneid-zur.html&gt;erwähnt&lt;/a&gt;.) Gleich in ihrem ersten Interview hatte sie Henryk Broder vor dem Mikro, und sie hat dabei tatsächlich ein vergnüglich zu lesendes &lt;a href= http://30years.com/hallo-hier-ist-die-therapiestunde/&gt;Gespräch&lt;/a&gt; zustandegebracht, in dem Broder so kluge Dinge sagt wie dieses:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Alice Schwarzer zum Beispiel glaubt, sie habe wesentlich zur Befreiung der Frau beigetragen. Das ist völliger Quatsch, zur Befreiung der Frau haben entscheidend die amerikanischen Forscher beigetragen, die die Pille erfunden haben. Damit haben sich die objektiven Lebensumstände geändert. Das ist so, als würde vorneweg die Titanic fahren und hinterher fährt eine kleine Barkasse. Und der Barkassenkapitän zuckt zurück und sagt: „Boah, ich schlag’ aber große Wellen!“ Willkommen, Frau Schwarzer!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist nur: Wenn eine junge Journalistin gleich in ihrem allerersten Interview mit einer Schnodderschnauze wie Broder zu tun hat, wen befragt sie dann in ihrem zweiten? Was kann man da noch draufsatteln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://30years.com/wir-sind-heute-die-avantgarde/&gt;Naja klar ... :-)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5863505492000514853?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5863505492000514853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5863505492000514853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/interview-wir-sind-heute-die-avantgarde.html' title='Interview: &quot;Wir sind heute die Avantgarde&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4673532414328281157</id><published>2011-07-11T09:30:00.000+02:00</published><updated>2011-07-11T09:31:15.896+02:00</updated><title type='text'>Wissenschaftler fordern: "Schluss mit ideologisch motivierten Pseudo-Studien!"</title><content type='html'>In diesem Blog waren sie immer wieder Thema: Pamphlete, deren Inhalt sichtlich von der feministischen Ideologie und nicht den Grundregeln der Wissenschaft geprägt war, die aber trotzdem als "Studien" oder "Expertisen" verkauft wurden. Vom unseligen Thomas Gesterkamp angefangen war die Antwort auf fundierte Kritik bislang immer dieselbe. Die Verfasser solcher Absonderlichkeiten schlossen die Augen, hielten sich fest die Ohren zu und sangen: "Lalala. Ich sehe und höre keine Kritik. Natürlich ist das eine wissenschaftliche Studie, steht doch obendrü-hüber. Niemand kann mich zu ernsthaftem wissenschaftlichen Arbeiten zwingen. Wes Brot ich fress, des Lied ich sing! Lalalala."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sie diesem Trauerspiel eine Zeitlang mitangesehen hatte, fühlten sich viele Beobachter, als ob sie es mit all jenen Politikern zu tun hatten, die ihre Doktorgrade durch Hunderte von Plagiaten in ein- und derselben Arbeit ergaunert hatten. Auch in diesen Fällen kehrten männliche wie weibliche Übeltäter ihre volle Chuzpe nach außen und taten so, als seien sie sich keiner Schuld bewusst. Damit schienen sie zunächst auch durchzukommen – zumindest solange, bis die seriösen Vertreter des wissenschaftlichen und akademischen Betriebs sich lautstark zu Wort meldeten und gegen eine derartige Verhöhnung sämtlicher wissenschaftlichen Werte protestierten. Erst danach mussten die Schwindler klein beigeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ähnlichen Protest, wenn es um Pseudostudien im Morast "Feminismus und Gender" geht, tritt gerade Michael Klein in seinem Blog "Kritische Wissenschaft" los. Ihm geht es dabei um eine von Thomas Viola Rieske, Ulf Rödde und Anne Jenter verantwortete "Studie" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit dem Titel "Bildung von Geschlecht. Zur Diskussion um Jungenbenachteiligung und Feminisierung in deutschen Bildungsinstitutionen". Ziel dieses Textes ist es, die Benachteiligung von Jungen in unserem Schulsystem kleinzureden. Das allerdings gelingt nur, indem diese Veröffentlichung, wie Fachleute beklagen, den einfachsten Grundvoraussetzungen an eine wissenschaftliche Arbeit in keiner Weise standhält. Da die GEW zunächst versuchte, diesen Skandal in jener Weise zu ignorieren, wie wir es schon von Barbara Stiegler und der Friedrich-Ebert-Stiftung kennen, hat Michael Klein nun einen weiteren Offenen Brief an den Vorstand der GEW erstellt – und diesen von renommierten Akademikern im fraglichen Bereich unterzeichnen lassen: darunter Professor Klaus Hurrelmann, Professor Walter Hollstein, Dr. Heike Diefenbach, Dr. Matthias Stiehler, Dr. Alexander Ulfig und einige andere mehr. Weitere Akademiker, die dem Missbrauch von Wissenschaft nicht mehr tatenlos zusehen wollen, sind ebenfalls zu ihrer Unterschrift eingeladen. Denn über das Leugnen der Jungendiskriminierung hinaus geht es um die Verhöhnung wissenschaftlicher Standards, um stattdessen vor allem ideologisch bestimmte Traktate der Öffentlichkeit als "Studien" unterzujubeln. In einer Zeit, in der die meisten Journalisten den Gehalt solcher Pseudostudien längst nicht mehr kritisch nachprüfen, sondern nur noch verlautbaren, "Untersuchung XY hat ergeben", ist ein solcher Protest überfällig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/07/09/wider-das-expertisenunwesen-wissenschaftler-fordern-gew-in-einem-offenen-brief-zu-richtigstellung-auf/&gt;Hier findet man den offenen Brief und die Unterzeichnerliste dazu.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4673532414328281157?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4673532414328281157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4673532414328281157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/wissenschaftler-fordern-schluss-mit.html' title='Wissenschaftler fordern: &quot;Schluss mit ideologisch motivierten Pseudo-Studien!&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7181478816755169429</id><published>2011-07-09T23:21:00.001+02:00</published><updated>2011-07-09T23:21:25.370+02:00</updated><title type='text'>"3. Plätze sind was für Männer"</title><content type='html'>&lt;a href= http://agensev.de/meldungen/fifa-werbung-witz-oder-mannerverachtung/&gt;Hochmut kommt vor dem Fall.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7181478816755169429?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7181478816755169429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7181478816755169429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/3-platze-sind-was-fur-manner.html' title='&quot;3. Plätze sind was für Männer&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8931410711515429154</id><published>2011-07-09T19:37:00.001+02:00</published><updated>2011-07-09T19:39:29.407+02:00</updated><title type='text'>Sidney Davenport: " 'Frauenrechtsbewegung' als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"</title><content type='html'>Ein weiteres Fundstück aus den Foren: Im Blog der linken Wochenzeitung "Freitag" schießt man seit einigen Wochen gegen die neue Bürgerrechtsbewegung der Männer. Als aktuellster dieser Artikel ging vor einigen Tagen der Beitrag &lt;a href= http://www.freitag.de/community/blogs/danielw/maennerrechtsbewegung-als-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit&gt;"Männerrechtsbewegung" als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&lt;/a&gt; online.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat ein(e) Sidney Davenport quasi als Replik darauf ebenfalls im "Freitag" den Artikel &lt;a href= http://www.freitag.de/community/blogs/sidney-davenport/frauenrechtsbewegung-als-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit&gt;"Frauenrechtsbewegung" als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&lt;/a&gt; veröffentlicht und dabei frecherweise Struktur und zentrale Originalpassagen des Ursprungsartikels beibehalten. (Ebenso frecherweise scheint er/sie sich ausgiebig an einigen meiner eigenen Texte bedient zu haben. Zwar habe ich sie genau dafür als &lt;a href= http://genderama.blogspot.com/2011/05/sind-frauen-bessere-menschen-wieder.html&gt;E-Book&lt;/a&gt; neu herausgegeben; allerdings wäre ich in Zukunft für eine Nennung der Originalquellen dankbar, Sidney. Geht aber diesmal okay so, ist ja für einen guten Zweck.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Artikel können kommentiert werden. Beiträge, unter denen sich besonders viele Kommentare finden, werden auf der Freitag-Online-Plattform prominent hervorgehoben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8931410711515429154?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8931410711515429154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8931410711515429154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/sidney-davenport-frauenrechtsbewegung.html' title='Sidney Davenport: &quot; &apos;Frauenrechtsbewegung&apos; als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-628833330125692804</id><published>2011-07-09T09:23:00.001+02:00</published><updated>2011-07-09T09:25:28.021+02:00</updated><title type='text'>"Vergewaltigung": Falschbeschuldigerin zu mindestens 16 Jahren Knast verurteilt</title><content type='html'>Es geht weiter mit dem momentanen Schwerpunktthema dieses Blogs – und einem weiteren aktuellen Fall von Falschbeschuldigung, der diesmal allerdings zwei Menschen das Leben kostete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;A woman whose false rape allegation led to the shooting deaths of two men was sentenced today to 16 years to life in prison. Priscilla Ramirez, 21, could have been sentenced to as much as 32 years to life for her convictions on two counts of second-degree murder. Sacramento Superior Court Judge Steve White instead set the 16-year minimum term and said he would leave it up to the state Board of Parole Hearings to determine how long she may serve beyond then, based on her performance in prison.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezeichnend ist, dass der Richter die mildeste Bestrafung wählte, die im vorliegenden Fall überhaupt möglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://blogs.sacbee.com/crime/archives/2011/07/woman-who-lied.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-628833330125692804?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/628833330125692804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/628833330125692804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/vergewaltigung-falschbeschuldigerin-zu.html' title='&quot;Vergewaltigung&quot;: Falschbeschuldigerin zu mindestens 16 Jahren Knast verurteilt'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5792180453060193945</id><published>2011-07-08T14:20:00.003+02:00</published><updated>2011-07-08T14:29:27.611+02:00</updated><title type='text'>"Was der Fall Dominique Strauss-Kahn über unsere Gesellschaft verrät"</title><content type='html'>Eine meiner Leserinnen weist mich auf einen langen, aber durchaus bemerkenswerten &lt;a href= http://knol.google.com/k/peter-mersch/dsk-und-die-mutter-aller/6u2bxygsjec7/148#&gt;Text zum Fall Strauss-Kahn&lt;/a&gt; hin. Nachdem dessen Verfasser, Peter Mersch, mit enormem kriminalistischen Fleiß erarbeitete, was vermutlich überhaupt zwischen Strauss-Kahn und seiner Beschuldigerin vorgefallen war und was nicht, kommt er auf die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Falles zu sprechen. Hier nennt Mersch folgende vier Grundannahmen aller aktuellen Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;- Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Weibliche Tränen lügen nicht. Dies bedeutet auch: Wenn Frauen Vergewaltigungen zur Anzeige bringen, dann verfolgen sie keine anderweitigen Ziele. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Männer missbrauchen ihre Macht für Gewalt gegen Frauen. Auch bilden sie gerne Netzwerke, die Frauen an der Erlangung machtvoller Positionen hindern, damit sie weiterhin ungehemmt über Frauen verfügen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Männer kennen keine Gefühle. Konkret: Wenn ein Mann einer Frau ohne deren Einverständnis an die Brust fasst, dann ist sie für den Rest ihres Lebens traumatisiert, wenn ein Mann hingegen mehrere Jahre für eine nicht von ihm begangene Vergewaltigung unschuldig im Gefängnis sitzt und dadurch Familie, Arbeit und soziale Stellung verliert, dann macht das im Grunde nichts, denn er ist ja nur ein Mann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit dürfte beispielsweise das Weltbild der Berliner "taz" treffend umrissen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Mersch erklärt hat, inwiefern diese feministische Verschwörungstheorie auch Frauen schadet, die wirklich Opfer sexueller Gewalt geworden sind, wendet er sich der nächsten Frau zu, die Strauss-Kahn einen Übergriff vorwirft. Bei ihr fasst er sich kürzer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Anzeige der französischen Autorin Tristane Banon gegen Dominque Strauss-Kahn wegen einer angeblich versuchten Vergewaltigung vor mehr als acht Jahren ist deshalb auch kein medial zu feierndes Ereignis, an dem sich der zunehmende Mut gepeinigter Frauen ausmachen ließe, sondern sie schadet den wirklichen Vergewaltigungsopfern, da allzu offensichtlich Geld, Aufmerksamkeit, Bücherwerbung und politische Einflussnahme als Hauptmotive im Vordergrund stehen könnten. Anders gesagt: Es ist allein schon aufgrund des Zeitpunkts der Klage, des Berufs der Klägerin und des politischen Kontextes (sie arbeitet angeblich für das regierungsnahe Online-Magazin Atlantico) in höchstem Maße wahrscheinlich, dass dadurch nicht primär ein Verbrechen gesühnt, sondern ein anderweitiger Vorteil erlangt werden soll. Und genau das stört so ungemein an der Sache. Denn aufgrund der breiten Akzeptanz der feministischen Verschwörungstheorie, bei der ein männlicher Beschuldigter a priori bereits als schuldig angenommen wird, können Vergewaltigungsvorwürfe auf geradezu ideale Weise für politische Machenschaften missbraucht werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend gibt Mersch einige Empfehlungen, wie man angesichts der gegenwärtigen Situation mit Vergewaltigungsvorwürfen umgehen sollte. Sie sind weitgehend vernünftig, wodurch sichergestellt sein dürfte, dass sie in der weiteren Mediendiskussion über dieses Thema keine Rolle spielen werden. Stattdessen werden wir mit dem massiv ideologisierten (oder wie Mersch sagen würde: verschwörungstheoretisch geprägten) Gequake von Alice Schwarzer, Ilse Lenz und Barbara Dickmann beschallt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt: Wer über ausreichend Zeit verfügt, für den könnte es sich durchaus lohnen, den &lt;a href= http://knol.google.com/k/peter-mersch/dsk-und-die-mutter-aller/6u2bxygsjec7/148#&gt;kompletten Text&lt;/a&gt; zu lesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5792180453060193945?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5792180453060193945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5792180453060193945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/was-der-fall-dominique-strauss-kahn.html' title='&quot;Was der Fall Dominique Strauss-Kahn über unsere Gesellschaft verrät&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1243553182117032731</id><published>2011-07-08T09:42:00.001+02:00</published><updated>2011-07-08T09:43:42.158+02:00</updated><title type='text'>"27 Prozent simulieren falsche Spuren"</title><content type='html'>Ja, es ist wieder ein neuer Beitrag aus unserer beliebten Reihe "Worüber &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html&gt;Ilse Lenz&lt;/a&gt; und Co. lieber nicht berichten". Die zentrale Textpassage lautet diesmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ab Minute 25 berichtet Gerichtsreporterin Sabine Rückert über die Einrichtung des Rechtsmediziners Prof. Püschel, der in Hamburg eine Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt leitet. Dorthin können sich Opfer begeben, um unabhängig von der Erstattung einer Strafanzeige die medizinischen Beweise zu sichern und Beratung zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen großen Teil seiner Fälle ordnet Püschel tatsächlichen Vergewaltigungen zu, bei einem anderen Teil kann er sich keine eindeutige Meinung bilden, aber bei 27 % der Fälle gelangt Püschel zu dem Schluss, dass entsprechende Spuren simuliert wurden. In einem Vier-Augen-Gespräch pflegen die vermeintlichen Opfer dies sogar häufig einzugestehen und die Einrichtung zu verlassen, als sei nichts gewesen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den vollständigen Beitrag findet man im Blog von &lt;a href= http://www.kanzleikompa.de/2011/07/04/gerichtsreportin-sabine-ruckert-uber-die-kachelmann-berichterstattung/&gt;Rechtsanwalt Markus Kompa&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1243553182117032731?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1243553182117032731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1243553182117032731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/27-prozent-simulieren-falsche-spuren.html' title='&quot;27 Prozent simulieren falsche Spuren&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4658316582442515787</id><published>2011-07-07T15:41:00.002+02:00</published><updated>2011-07-07T15:47:11.581+02:00</updated><title type='text'>Martenstein: "Es gibt kein "gutes" und kein "böses" Geschlecht</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Das Kasseler Landgericht hat vor einigen Tagen einen Lehrer freigesprochen, der zuvor fünf Jahre lang als vermeintlicher Vergewaltiger im Gefängnis gesessen hatte. Weil er ein Geständnis verweigert hatte, war der Mann außerdem zwangsweise einer psychiatrischen Behandlung unterzogen worden. Das vermeintliche Opfer hatte, wie das Gericht jetzt feststellte, bereits in anderen Fällen Lügengeschichten erfunden, um sich Vorteile zu verschaffen. Nach der angeblichen Tat war die Frau Tennis spielen gegangen, anschließend besuchte sie einen Frauenstammtisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Schuld muss bewiesen werden, alles andere wäre das Ende des Rechtsstaats. Ein Sonderrecht für das Delikt „Vergewaltigung“ kann es nicht geben. In der Diskussion über die Fälle Jörg Kachelmann und Dominique Strauss-Kahn hatte man manchmal den Eindruck, als ob einige Kommentatorinnen am liebsten ein Sonderrecht für Männer schaffen würden, in dem die Beweislast zu Ungunsten des Angeklagten umgekehrt wird. Sind Männer etwa nicht sowieso und grundsätzlich Täter? Die ehemalige „taz“-Chefredakteurin Bascha Mika zum Beispiel macht sich in einem Kommentar lustig über die Angst von Männern, als „Sextäter angeschwärzt und gejagt zu werden“. Sie scheint das gut zu finden. Frau Mika würde das Lachen sicher vergehen, wenn man sie unschuldig fünf Jahre lang einsperren und zwangspsychiatrisieren würde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem sind natürlich nicht nur Frauen wie Mika, sondern zum Beispiel auch männliche Journalisten, die solchen Tussen in Talkshows und andernorts immer wieder ein Podium für ihren Sexismus bieten. Auch die vielen Männer, die in der etablierten Genderszene tätig sind – vom Bundesforum über die Männer der Grünen bis zur Humboldt-Universität und dem WZB – versagen komplett, wenn es um den Schutz ihrer Geschlechtsgenossen geht. All diese Kerle machen um das Thema Falschbeschuldigungen einen großen Bogen der feministischen Korrektheit. Martenstein stellt unter den Meinungsbildnern unserer Gesellschaft insofern eine der lobenswerten Ausnahmen dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/meinung/schuld-muss-bewiesen-werden-auch-bei-vergewaltigung/4365768.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4658316582442515787?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4658316582442515787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4658316582442515787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/martenstein-es-gibt-kein-gutes-und-kein.html' title='Martenstein: &quot;Es gibt kein &quot;gutes&quot; und kein &quot;böses&quot; Geschlecht'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-941646282290735313</id><published>2011-07-06T12:24:00.000+02:00</published><updated>2011-07-06T12:26:18.968+02:00</updated><title type='text'>Strafrechtler: Freisprüche angeblicher Vergewaltiger lehrreich für die Justiz</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wichtig sei in diesen Fällen vor allem der psychologische Einfluss auf ein Urteil: "Der Richter hört sich die oft detailgenauen Vorwürfe des möglichen Opfers an, kann sich nicht denken, warum sich eine Frau so etwas ausdenken sollte und wird sich auch ihres Leidens bewusst", sagte Vetter, der auch Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf ist. "Und auf der anderen Seite sitzt der Angeklagte und sagt lediglich, er sei es nicht gewesen." Richter und Öffentlichkeit müssten sich stärker bewusst sein, dass Beschuldigte nicht immer automatisch auch schuldig seien.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre allerdings schön, wenn diese Freisprüche nicht nur für die Justiz, sondern auch die Ideologinnen des Geschlechterkampfes lehrreich wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/strafrechtler-freispruch-von-kassel-ist-lehrreiches-beispiel_rmn01.c.9035260.de.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-941646282290735313?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/941646282290735313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/941646282290735313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/strafrechtler-freispruche-angeblicher.html' title='Strafrechtler: Freisprüche angeblicher Vergewaltiger lehrreich für die Justiz'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1365349350834222896</id><published>2011-07-06T09:41:00.000+02:00</published><updated>2011-07-06T09:42:12.546+02:00</updated><title type='text'>Frauenfußball-Hype: Auch "Spiegelfechter" genervt</title><content type='html'>Nicht nur wir Männerrechtler finden die Dauerpropaganda schwer erträglich, die unsere einmal mehr wie gleichgeschaltet wirkenden Medien zur Frauenfußball-WM veranstalten. Auch Jens Berger, einer von Deutschlands führenden Politbloggern, ist es langsam leid:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Aber wer interessiert sich schon für Boxen, wo doch momentan eine internationale Meisterschaft im Fußball stattfindet, bei der „unsere“ Kicker nicht nur Titelverteidiger sind, sondern auch aktuell bereits vorzeitig das Viertelfinale erreicht haben. Sportbegeisterte Leser werden es erahnen – es geht um die Europameisterschaft der Gehörslosen, die momentan in Dänemark stattfindet. In den Medien hörte, sah und las man jedoch erstaunlicherweise nichts über dieses Turnier. Stattdessen säuft sich die deutsche Journaille in einen kollektiven Frauen-Fußball-Rausch. Von BILD bis taz phantasiert man von der Wiederauflage des „Sommermärchens“ und angeblich fiebert das ganze Land mit „unseren Mädchen“. Ist das so? Ich kenne niemanden, der dieses Spartenvergnügen der ansonsten beliebten Sportart auch nur im Ansatz interessant findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Doch Frauenfußball ist mehr als „nur Sport” – er ist fleischgewordene Emanzipation. Dabei grenzt der kollektive Genderwahnsinn bereits an positive Diskriminierung. Kritische Artikel sind absolute Mangelware, es scheint eher, als habe sich die gesamte Branche einen Maulkorb auferlegt. Frauenfußball ist toll und wer anderer Meinung ist, ist ein olles Chauvi-Schwein. Und wenn ein Journalist die Unverfrorenheit besitzt und nur im Ansatz Kritik äußert, kriegt er den Zorn der Frauenfreunde zu spüren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berger ahnt schon, wie die Sache ausgeht, und vermutlich hat er Recht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wahrscheinlich wird das deutsche Damenteam mit bestem Klitschko-Bürokraten-Fußball Weltmeister werden, zwei begeisterte Gleichstellungsbeauftragte werden einen Autokorso starten und die Journaille wird kollektiv vor lauter Begeisterung ausflippen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6387/und-nun-zum-sport&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1365349350834222896?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1365349350834222896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1365349350834222896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/frauenfuball-hype-auch-spiegelfechter.html' title='Frauenfußball-Hype: Auch &quot;Spiegelfechter&quot; genervt'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-9142082846895341373</id><published>2011-07-06T09:02:00.001+02:00</published><updated>2011-07-06T09:06:13.228+02:00</updated><title type='text'>Telekom-Angestellte verbittert über Frauen im Vorstand</title><content type='html'>&lt;a href= http://www.welt.de/wirtschaft/article13469473/Frauen-Duo-im-Telekom-Vorstand-sorgt-fuer-Aerger.html&gt;Die Welt&lt;/a&gt; berichtet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Konzernchef strahlt, die Mitarbeiter sind vergrätzt. Ein ziemlich diffuses Bild gab die Deutsche Telekom ab, nachdem der Aufsichtsrat den Wunsch des Vorstandschefs nach zwei Frauen in der Führungsspitze abnickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer außerordentlichen Sitzung hatte das Gremium die Unternehmensberaterin und Partnerin bei McKinsey, Claudia Nemat, zur künftigen Europa-Chefin ernannt. Neuer Personalvorstand soll die einstige Bildungsministerin von Baden-Württemberg, Marion Schick, werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau diese Entscheidung sorgte für einigen Ärger: Aus Protest gegen die Ernennung der CDU-Politikerin hatten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat den Saal verlassen, und noch am Tag danach wirkten sie geradezu verbittert über Obermanns Entscheidung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und &lt;a href= http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,772554,00.html&gt;Spiegel-Online&lt;/a&gt; ergänzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Laut "Handelsblatt" hatte sich die Arbeitnehmerseite allerdings skeptisch gegenüber der designierten Personalchefin gezeigt: Man befürchte, dass die CDU-Politikerin die Interessen der Mitarbeiter nicht ausreichend beachten werde. Außerdem gebe es Zweifel an Schicks Qualifikation, sie habe keine Erfahrung im Management von Unternehmen. Telekom-Chef René Obermann verteidigte seine Personalpolitik. Frauen in der Führungsmannschaft seien (...) "pure betriebliche Notwendigkeit", sagte Obermann. Sie würden für neue Perspektiven, Herangehensweisen und bessere Entscheidungen stehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seht es ein, Leute: Nebensächlichkeiten wie Berufserfahrung und Qualifikation sind bei der Inthronisierung neuer Führungskräfte längst unwichtig geworden. "Hauptsache Frau!" lautet das Dogma des Jahres 2011.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-9142082846895341373?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9142082846895341373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9142082846895341373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/telekom-angestellte-verbittert-uber.html' title='Telekom-Angestellte verbittert über Frauen im Vorstand'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3881703163273830865</id><published>2011-07-05T17:18:00.001+02:00</published><updated>2011-07-05T17:18:59.063+02:00</updated><title type='text'>Eindeutiges Urteil: "Vergewaltiger" fünf Jahre unschuldig im Knast</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Freispruch nach fünf Jahren Haft für einen Lehrer: Eine Kollegin hatte ihn mit einer "Falschaussage" der Vergewaltigung beschuldigt. Offenbar wollte sie seinen Job.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da man dem vermeintlichen "Opfer" eine Falschaussage oft nicht nachweisen kann, erfolgt in vielen Vergewaltigungsfällen der Freispruch oft nur aus "Mangel an Beweisen". Nicht nur für radikale Feministinnen bedeutet das oft: Wird wohl doch etwas dran gewesen sein. Erfrischend deutlich sprach sich hingegen heute das Landgericht Kassel aus – nachdem ein Mann lange Jahre seines Lebens unschuldig hinter Gittern verbrachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrere Zeitungen berichten: Kurz und knapp zum Beispiel &lt;a href= http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13469342/Lehrer-sass-fuenf-Jahre-unschuldig-im-Gefaengnis.html&gt;Die Welt&lt;/a&gt;, ausführlicher die &lt;a href= http://www.faz.net/artikel/C30857/vergewaltigungsprozess-fuenf-jahre-unschuldig-hinter-gittern-30456627.html&gt;FAZ&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3881703163273830865?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3881703163273830865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3881703163273830865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/eindeutiges-urteil-vergewaltiger-funf.html' title='Eindeutiges Urteil: &quot;Vergewaltiger&quot; fünf Jahre unschuldig im Knast'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-124422445017695286</id><published>2011-07-04T21:32:00.013+02:00</published><updated>2011-07-04T22:02:01.293+02:00</updated><title type='text'>Ideologisches Onanieren in Graz: Einfalt statt Vielfalt</title><content type='html'>Wie es aussieht, wenn sich Feministinnen mit Männern befassen: &lt;a href= http://dadila.blogspot.com/2011/07/feministische-mannertage.html&gt;Hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen der Vortragenden muss man unbedingt vorstellen: den Sozialforscher Robert Connell. Er beschäftigte sich so intensiv mit der feministischen Lehre, dass er sich zum Schluss selbst kastrierte und seinen Penis (das Instrument der Unterdrückung, das er so sehr zu hassen begonnen hatte) schlicht abschnitt. Seitdem fühlt er sich als Frau und nennt sich mit Vornamen Raewyn. Das ist NICHT Monty Python - sondern &lt;a href= http://www.freerepublic.com/focus/f-bloggers/2499075/posts&gt;Realität&lt;/a&gt;. Dass dieser Typ direkt neben Thomas Gesterkamp auftritt wird niemanden überraschen. Die beiden passen gut zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich gehört jemand, der so emotional ausgeglichen und mit seinem Geschlecht im Reinen ist wie Connell, zu den international führenden Protagonisten der von Feministinnen und ihren Pudeln betriebenen &lt;a href= http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_M%C3%A4nnerforschung#Kritische_M.C3.A4nnerforschung&gt;"kritischen Männerforschung"&lt;/a&gt;. Das von ihm geprägte Schlagwort "hegemoniale Männlichkeit" beispielsweise wird in zahllosen Aufsätzen zitiert. (Das Wort "Hegemonie" übernahm Connell von dem Marxisten Antonio Gramsci.) Und jetzt lassen sich die Feministinnen in Graz anhand solcher Typen über Männlichkeit aufklären ... Professor Gerhard Amendt und andere Fachleute, die noch alle Tassen im Schrank haben, sind wohl nicht feministisch korrekt genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-124422445017695286?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/124422445017695286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/124422445017695286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/ideologisches-onanieren-in-graz.html' title='Ideologisches Onanieren in Graz: Einfalt statt Vielfalt'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6386286625663039246</id><published>2011-07-04T13:51:00.005+02:00</published><updated>2011-07-04T17:20:06.644+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Compact"-Titelgeschichte: "Raubtier-Feminismus – Nein danke!"</title><content type='html'>Von Jürgen Elsässer halte ich schon &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2006/08/2-august-2006.html&gt;seit mehreren Jahren&lt;/a&gt; viel. Dies gilt um so mehr, seit er als Herausgeber des Monatsmagazins "Compact" auch die Notwendigkeit von Feminismuskritik entdeckt hat. In der aktuellsten Ausgabe, die heute an die Abonnenten rausgeht und am 7. Juli im Handel erscheint, ist &lt;a href= http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/07/04/compact-juli-ausgabe-der-gedemutigte-mann/&gt;"Der gedemütigte Mann"&lt;/a&gt; Titelgeschichte und Schwerpunktthema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürgen Elsässer gehört ähnlich wie ich zum Lager der undogmatischen Linken. In seinem Magazin "Compact" möchte er die politische Debatte frischer und lebendiger machen, indem er rechte und linke Autoren mit ihren Standpunkten aufeinandertreffen lässt. Für die aktuelle Ausgabe bedeutet das: Michael A. Xenos wird als eher konservativer Maskulist Alice Schwarzer porträtieren. Zu diesem Essay kann ich nur wenig sagen, weil ich es noch nicht gelesen habe; ich bin mir aber sicher, dass es den gewohnten Spitzenstandard von Michaels Texten halten können wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst als eher links stehender Männerrechtler werde hingegen an meinen viel verlinkten und diskutierten &lt;a href= http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/07/04/compact-juli-ausgabe-der-gedemutigte-mann/#more-3376&gt;"eigentümlich-frei"-Artikel über Falschbeschuldigungen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt&lt;/a&gt; anknüpfen. Derzeit gibt es von Ilse Lenz in der "taz" über die Schauspielerin Hildegard Krekel in der BILD bis zur ehemaligen "Mona-Lisa"-Redakteurin Barbara Dickmann auf Spiegel-Online massive Versuche, die Ergebnisse zahlreicher tatsächlich vorliegender Studien unter den Teppich zu kehren und "drei Prozent" als offizielles Diktum für die Häufigkeit von Falschbeschuldigungen durchzusetzen. Mit dieser Nummer werden sie nicht durchkommen. Mein neuer Artikel geht allerdings über das nochmalige Aufführen der Forschungserkenntnisse, was die Häufigkeit solcher Untaten angeht, hinaus. Er behandelt auch um die damit verbundenen feministischen Angriffe auf unser Rechtssystem, die Folgen für die unschuldig Angeklagten und den Zusammenhang zwischen solchen falschen Anschuldigungen und Rassismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell bin ich mit der aktuell um sich greifenden Aufklärung zu diesem Thema ganz zufrieden. Die Initialzündung für meinen "eigentümlich-frei"-Artikel lieferte mir vor schon mehreren Monaten das Blog einer gerne polemisierenden, in der Sache aber offenbar kenntnisfreien Anarcho-Feministin, in dem diese die Behauptung aufstellte, Studien, die hohe Raten von Falschbeschuldigungen in diesem Bereich aufzeigten, gebe es überhaupt nicht. "Dazu könnte man eigentlich mal etwas schreiben", dachte ich mir, "aber warten wir mal besser noch ein paar Monate, bis Kachelmann freigesprochen wird, dann knallt das mehr." Ich lag richtig: Wegen meines "eigentümlich-frei"-Artikels schrieb mich Jürgen Elsässer an und bat um einen vertiefenden Beitrag für sein Magazin, das mit dem ebenfalls linken Kai-Homilius-Verlag über einen starken Vertriebspartner verfügt, weshalb ich es beispielsweise auch in dem Zeitschriftenladen finde, in dem ich bei einer Shopping-Tour in Wiesbaden als erstes einkaufe. Fakten kann man mit viel Mühe einige Zeit lang unterdrücken, aber nicht ewig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beiträge "Sexfalle Wallstreet – Über das Komplott gegen Dominique Strauss-Kahn" von Raphael-Maria Grünwald und "Schwul in Kabul. Über die Blüten des Gender Mainstreaming in der deutschen Außenpolitik" von Andrea Ricci runden das Schwerpunktthema der aktuellen "Compact"Ausgabe ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/07/04/compact-juli-ausgabe-der-gedemutigte-mann/&gt;Hier&lt;/a&gt; stellt Jürgen Elsässer das Titelthema in seinem Editorial vor. Darin gelangt er zu dem Fazit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Männer als Vergewaltiger, Kinderficker, Kriegsverursacher – das Fernsehgericht von Anne Will und Alice Schwarzer tagt in Permanenz. Das Bild der Frau als unterdrücktes Geschlecht – das ist die mediale Luftspiegelung einer untergegangenen Welt. Im Hier und Jetzt stellen Männer das Gros der Arbeitslosen, sie sterben fünf Jahre früher als Frauen und bringen sich drei mal so häufig um. An den Schulen wird den Jungen ihre Männlichkeit abtrainiert – mit zerstörerischen Folgen für ihre Charaktere, ihre Seelen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines sei klar gesagt: „Die“ Frauen sind nicht an dieser Entwicklung schuld. Erinnert sei an die beliebte Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, die wegen konstruierter Nazi-Vorwürfe kaltgestellt wurde, weil sie die traditionelle Familie verteidigte. Sie verband Stärke, Weiblichkeit und Mutterschaft – ein Vorbild, das von den Meinungsmachern zerstört werden musste, da es für die Mehrheit ihrer Geschlechtsgenossinnen attraktiv war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum die Feministinnen, obwohl in der krassen Minderheit, trotzdem immer weiter marschieren, ist schnell erklärt: Sie genießen die Unterstützung des Großkapitals. Die Zerschlagung der Familie und die Entwertung der Väter bringt die Frauen in die Fabrik – als deren Konkurrentinnen drücken sie das Lohnniveau. Am Ende malochen beide für ein Geld, das früher er allein nach Hause brachte. Was als Befreiung der Frau firmiert, ist in Wahrheit mehr Schufterei und Unfreiheit für beide Geschlechter. Sollte man den Feminismus also nicht als Vehikel des Raubtierkapitalismus beschreiben?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht: Auch die Linken kommen allmählich in die Pötte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6386286625663039246?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6386286625663039246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6386286625663039246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/compact-titelgeschichte-raubtier.html' title='&quot;Compact&quot;-Titelgeschichte: &quot;Raubtier-Feminismus – Nein danke!&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-679413286199034365</id><published>2011-07-04T10:14:00.001+02:00</published><updated>2011-07-04T10:23:14.534+02:00</updated><title type='text'>Barbara Vinken: "Opferfeminismus sollte aufhören"</title><content type='html'>Das Magazin "kulturzeit" auf 3sat &lt;a href= http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=26059&gt;interviewt&lt;/a&gt; die feministische Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken zu den Vorverurteilungen von Kachelmann und Strauss-Kahn und die unheilvolle Rolle, die der Feminismus dabei spielte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweil kommentiert Stefan Niggemeier die Vorverurteilungen Strauss-Kahns von &lt;a href= http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dsk-spiegel-beklagt-vorverurteilung/&gt;Spiegel&lt;/a&gt; und &lt;a href= http://www.stefan-niggemeier.de/blog/es-sei-denn-es-kommt-noch-etwas-hoch/&gt;Stern&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-679413286199034365?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/679413286199034365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/679413286199034365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/barbara-vinken-opferfeminismus-sollte.html' title='Barbara Vinken: &quot;Opferfeminismus sollte aufhören&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2468899220078788000</id><published>2011-07-04T09:13:00.001+02:00</published><updated>2011-07-04T09:13:51.106+02:00</updated><title type='text'>Wie die IG-Metall ihre Mitglieder fehlinformiert</title><content type='html'>Das Blog "Kritische Wissenschaft" behandelt heute den populären Irrtum über die angebliche Lohndiskriminierung von Frauen so knapp und gleichzetig so kundig und erschöpfend, wie ich es selten anderswo gelesen habe. Dieser Beitrag müsste eigentlich Standardlektüre zu diesem Thema sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wird eine Falschaussage dadurch richtig, dass man sie regelmäßig wiederholt? Nein, die Falschaussage bleibt falsch, aber denen, die Falsches regelmäßig im Brustton der Überzeugung wiederholen, geht es auch nicht darum, eine Falschaussage richtig „zu machen“. Vielmehr geht es darum, andere glauben zu machen, die Falschaussage sei wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glauben sollen die Mitglieder der IG-Metall, dass Frauen in deutschen Unternehmen benachteiligt werden. „… obwohl sie bei gleicher Ausbildung die gleiche Arbeit machen“ verdienen sie weniger, „informiert“ die metallzeitung, Ausgabe Juli 2011 auf Seite 13. „Die Lohnlücke“, so weiß dasselbe Blatt, „beträgt immer noch 23 Prozent“. Und: „Studien ergeben, dass etwa ein Drittel dieser Lücke dadurch ensteht, dass Frauen benachteiligt werden“. Wie üblich, wenn vollmundig behauptet wird, was nachweislich falsch ist, fehlen die Quellenangaben. Die „Studien“, die die Benachteiligung von Frauen in deutschen Unternehmen belegen, bleiben unbenannt und den Beleg dafür, dass diese Benachteiligung aktiv durch Unternehmen erfolgt, sucht man ebenfalls vergeblich.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/07/03/gender-pay-claptrap-wie-die-ig-metall-ihre-mitglieder-fehlinformiert/&gt;Hier&lt;/a&gt; berichtet "Kritische Wissenschaft", welche Fakten tatsächlich vorliegen, und verlinkt auch gleich die entsprechenden Quellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2468899220078788000?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2468899220078788000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2468899220078788000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/wie-die-ig-metall-ihre-mitglieder.html' title='Wie die IG-Metall ihre Mitglieder fehlinformiert'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-624309934419428970</id><published>2011-07-02T21:14:00.000+02:00</published><updated>2011-07-02T21:15:13.517+02:00</updated><title type='text'>Neue Zwangsdienste für Männer kündigen sich an</title><content type='html'>Die Männerrechtsgruppe MANNdat berichtet über die sich aus Mangel an freiwilligem Personal offenbar bereits anbahnenden neuen Zwangsdienste für Männer und die unheilvolle Rolle, die das Bundesforum gegen Männer dabei spielt. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es verwundert deshalb ebenso wenig, dass es eine der Hauptaufgaben des vom Frauenministerium mitfinanzierten “Bundesforum Männer” ist, möglichst viele Männer zur freiwilligen Mitarbeit im sozialen Bereich zu „motivieren“. Dabei besteht durchaus auch die Gefahr, dass aus Mangel an billigen männlichen Zwangsdienstarbeitskräften neue reine Männerzwangsdienste eingeführt werden. So wurde im Frauenministerium ein Referat „Gleichstellung für Jungen und Männer“ eingerichtet, das der Öffentlichkeit gegenüber als zuständig für „Jungenförderung“ dargestellt wird. Tatsächlich wird dort im Schwerpunkt jedoch die effektivere Nutzung junger Männer als Zivildienstleistende weiter betrieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem forderte die frauenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Dorothee Bär, die Einführung einer neuen Zwangsdienstregelung – selbstverständlich nur für Männer – auch im zivilen Bereich. Sie sieht in der schwarz-gelben Regierung die Chance, den Zwangsdiensteinsatz „in Bereichen wie Soziales, Ökologie, Kultur (z.B. Film, Musik), Denkmalpflege, Politik oder Sport…in der allgemeinen … Dienstpflicht für junge Männer zu bündeln“ (Quelle). Mehrere Anfragen von MANNdat an die von CDU/CSU und FDP genannten Ansprechpartnerinnen zum Thema „Zwangsdienste für Männer“ blieben durchweg unbeantwortet, gleichermaßen Anfragen an die SPD und die Linken. Tatsächlich ist die Einführung neuer Zwangsdienste für Männer schon bis hin zu konkreten politischen Vorschlägen gediehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://manndat.de/geschlechterpolitik/parteien-und-organisationen/ehrenamtlicher-zwangsdienst-fuer-maenner.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen, lesenswerten Text.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-624309934419428970?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/624309934419428970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/624309934419428970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/neue-zwangsdienste-fur-manner-kundigen.html' title='Neue Zwangsdienste für Männer kündigen sich an'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8439600881856568780</id><published>2011-07-02T19:30:00.002+02:00</published><updated>2011-07-02T19:32:54.674+02:00</updated><title type='text'>Frauenfußball: eine frauenverachtende Demütigung?</title><content type='html'>&lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/06/30/3064-frauenfussball-weltmeisterschaft-die-entdeckung-der-langsamkeit&gt;Naomi Braun-Ferenczi&lt;/a&gt; kommentiert für "eigentümlich frei" – ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ist es das, was die moderne Frau sehen möchte oder sehen soll? Ist es nicht extrem sexistisch und frauenverachtend, wenn einem auf so drastische Weise die weibliche Unterlegenheit in einem bestimmten Bereich vor Augen geführt wird? Frauen können sich nun mal im Sport nicht auf gleicher Augenhöhe mit Männern messen, da ist die Biologie brutal und unerbittlich. Da kann frau ihr Gender bis zum Abwinken auf Mann trimmen: Ihre anatomische Weiblichkeit zeigt ihr unerbittlich ihre Grenzen auf, will die beste Frau einer sportlichen Disziplin mit dem besten Mann derselben wetteifern. Im Weitsprung ist der beste Mann 20 Prozent besser als die beste Frau, bei Kurz- und Langstreckenläufen beträgt die Differenz etwa 10 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus gutem Grunde werden direkte Vergleiche zwischen Männern und Frauen fast immer vermieden. Als einmal im Jahre 2003 die B-Jugend des VfB Stuttgart gegen die bundesdeutsche Frauennationalmannschaft spielen durfte, zeigten die Knaben den gestandenen Profidamen mit einem Ergebnis von 3:0, wo der Barthel den Most holt. Danach hieß es auf Seiten der Frauenfußballfunktionäre, man habe kein Problem mit dem Resultat, man solle diesem Spiel keine Bedeutung beimessen und doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Warum eigentlich soll ich nicht? Nur Vergleiche befördern Unterschiede zutage. Äpfel sind vielleicht kerniger, knackiger und vitaminreicher als Birnen. Und Männer sind schneller, kräftiger und testosteronhaltiger als Frauen. Wenn Zuschauer also von einem Spiel schnelle Läufe, kraftvolle Torschüsse und Kampfgeist erwarten, dann dürften sie sich eher Männer als Frauen ansehen, genauso wie sie einen Lauf edler Araberstuten einem Wettrennen von Shetland-Ponys vorziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also soll man das gleiche Vergnügen für Frauenfußball wie für Männerfußball empfinden? Wozu dient diese Demütigung des weiblichen Geschlechts? Ist es der weibliche Humor, über sich selbst zu lachen, wenn man die Schwäche des eigenen Geschlechts demonstriert, ein Humor, der wie jene Lachnummer funktioniert, bei der zufällig ausgesuchte Zuschauer einen Profi-Clown imitieren müssen? Wenn man allerdings den Bierernst betrachtet, mit dem die Staatsmedien die gerade angelaufene Weltmeisterschaft promoten und uns belehren, dass die Frauen-WM genauso wichtig und sehenswert sei wie die der Männer, dass mithin Namen wie Silvia Neid, Anne Trabant und Birgit Prinz genauso legendär klingen sollen wie Helmut Rahn, Franz Beckenbauer und Olli Kahn, dann scheint dieser Wahnsinn doch Methode zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So vermutet Ellen Kositza in der Zeitschrift „Sezession“, dass wieder einmal die Agenda von Alice Schwarzer durchgesetzt werden solle: „Der abermals aufflackernde Hype ums Frauenspiel ist kein Wunder – was das Frauenmagazin ‚Emma’ einmal mit Nachdruck auf die Agenda setzte, steht mit größter Wahrscheinlichkeit einige Jahre später auf dem gesamtgesellschaftlichen Erziehungsplan. Schwarzer und ihre Frauschaft haben sich auf so vielen Feldern durchgesetzt, dass es anscheinend Zeit wird, auch Nachrangiges wie die Männerbastion Fußball zu entern. Schon 1998 fuhr die ‚Emma’ eine sich über mehrere Ausgaben erstreckende Kampagne unter dem klugen Motto ‚Die Hälfte vom Ball für Frauen’.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/06/30/3067-der-hype-um-den-frauenfussball-teil-2-laufen-erna&gt;André Lichtschlag&lt;/a&gt; kommentiert den aktuellen Medienhype.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8439600881856568780?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8439600881856568780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8439600881856568780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/frauenfuball-eine-frauenverachtende.html' title='Frauenfußball: eine frauenverachtende Demütigung?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6025843962624818571</id><published>2011-07-02T09:22:00.001+02:00</published><updated>2011-07-02T09:30:11.652+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Schlagseite": Erstes AGENS-Buch behandelt Folgen des Feminismus</title><content type='html'>Als "Schlagseite" bezeichnet man es, wenn ein Schiff beispielsweise durch einseitige Ladung in eine bedrohliche Schräglage gerät, die zum Kentern führen kann. Insofern trifft diese Metapher bestens die Situation der Geschlechter in unserer Gesellschaft, nachdem über Jahrzehnte hinweg einseitige Frauenförderung betrieben wurde. Die Folgen dieser Situation werden nun in einem Buch analysiert, für das ein Herausgeberteam um Eckhard Kuhla eine Reihe von Beiträgen hochkarätiger Autoren gesammelt und in eine sprachlich gefällige Form gebracht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Eckhard Kuhla gehören Monika Ebeling, Bernhard Lassahn und ich zu den Herausgebern, wobei Bernhard Lassahns Einsatz, die verschiedenen Beiträge sprachlich auf Hochglanz zu bringen, besonders hervorzuheben ist. Mit ihren Beiträgen in diesem Wissenschaftsband versammelt sind Dr. Peter Döge, Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Geschlechterforschung; der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Günter Buchholz; die Paar- und Traumatherapeutin, Journalistin und Hochschullehrerin Astrid von Friesen; der Psychoanalytiker Dieter Katterle; Birgit Kelle, Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus e.V. und Vorstandsmitglied des Europäischen Dachverbandes New Women For Europe; der Chirurg und Publizist Professor Adorján F. Kovács, der Soziologe Dr. Alexander Ulfig und viele andere mehr. Gerahmt werden die einzelnen Beiträge von einer Analyse Professor Gerhard Amendts zu Beginn und einem Aufsatz von mir als Schlusswort. Während Professor Amendt die gesellschaftlichen Auswirkungen des organisierten Feminismus und seines Gangs durch die Institutionen erörtert, stelle ich einen Vergleich zwischen Feminismus und Männerrechtsbewegung an: Wo liegen Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede und was bedeutet das für eine Verständigung der beiden Strömungen und ihre jeweilige Zukunft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch "Schlagseite" ist im Magdeburger Sich-Verlag (bzw. dem dazugehörenden Klotz-Verlag) erschienen, der auch für den Vertrieb der Väterzeitschrift &lt;a href= http://www.papa-ya.de/onlinemagazin/&gt;PAPA-YA&lt;/a&gt; verantwortlich ist. Es wurde im Rahmen der AGENS-Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) am 27. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir erwarten, dass das Werk in den nächsten Tagen auch im Online-Buchhandel erhältlich sein wird – wer es vor Ungeduld nicht mehr aushält, kann auch direkt &lt;a href= http://www.sich-verlag.de/&gt;den Verlag&lt;/a&gt; anschreiben. Zur Reihe der Redaktionen, die um ein Rezensionsexemplar gebeten haben, gehört bereits die der Zeitschrift EMMA. Wir rechnen mit einer hingerissenen Lobeshymne; bestimmt schreibt auch einer der üblichen Genderbeauftragten wieder etwas Nettes für die taz. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://agensev.de/wp-content/uploads/Buchflyer-Bestellschein.pdf&gt;Hier findet man den Flyer zum Buch&lt;/a&gt; einschließlich Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6025843962624818571?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6025843962624818571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6025843962624818571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/schlagseite-erstes-agens-buch-behandelt.html' title='&quot;Schlagseite&quot;: Erstes AGENS-Buch behandelt Folgen des Feminismus'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1251275422722323575</id><published>2011-07-02T09:13:00.002+02:00</published><updated>2011-07-02T09:14:08.546+02:00</updated><title type='text'>Mehr "gefährlicher Unsinn": Friedrich-Ebert-Stiftung stürzt weiter ab</title><content type='html'>Vor wenigen Monaten attestierte das Bayrische Staatsministerium des Inneren der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, in ihren Veröffentlichungen "gefährlichen Unsinn" zu verbreiten. Diese Ermahnung blieb offenbar ungehört. In einem &lt;a href= http://manndat.de/geschlechterpolitik/argumentationshilfe-auf-kruecken.html &gt;aktuellen Beitrag&lt;/a&gt; zerpflückt die Bürgerrechtsgruppe MANNdat eine neue Veröffentlichung der stramm ideologisierten Stiftung und weist ihr "Zirkelschlüsse, Verdrehungen, Falschinformationen, Tautologien, Selbstreferenzen und krude Theorien" nach.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1251275422722323575?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1251275422722323575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1251275422722323575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/mehr-gefahrlicher-unsinn-friedrich.html' title='Mehr &quot;gefährlicher Unsinn&quot;: Friedrich-Ebert-Stiftung stürzt weiter ab'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2810452246734751833</id><published>2011-07-02T09:13:00.001+02:00</published><updated>2011-07-02T09:13:43.910+02:00</updated><title type='text'>Deutschlandradio: "Das Ende der Gleichberechtigung"</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Der Mensch ist zum Bösen geneigt. Dieser alten Erfahrung widersprechen immer entschiedener fundamentalistische Feministinnen und von deren Redegewalt eingeschüchterte Frauenversteher unter den Männern, die daran leiden, als Mann auf die Welt gekommen zu sein. Denn Frauen sind von Natur aus freundlich, friedlich, harmoniebedürftig, ausgleichend und gerecht. So lautet die frohe Botschaft. Mutter Natur hat ihre Töchter wunderbar ausgestattet.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Historiker &lt;a href= http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1494320/&gt;Eberhard Straub&lt;/a&gt; kommentiert das neue Verhältnis der Geschlechter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2810452246734751833?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2810452246734751833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2810452246734751833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/deutschlandradio-das-ende-der.html' title='Deutschlandradio: &quot;Das Ende der Gleichberechtigung&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5494339827410019676</id><published>2011-07-01T18:43:00.004+02:00</published><updated>2011-07-01T19:02:48.069+02:00</updated><title type='text'>Richter lässt Strauss-Kahn frei</title><content type='html'>Wegen erheblicher Zweifel an der Glaubwürdigkeit des angeblichen Vergewaltigungsopfers hat der zuständige New Yorker Richter den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss Kahn inzwischen freigelassen. &lt;a href= http://www.welt.de/vermischtes/article13462790/Strauss-Kahn-aus-Hausarrest-freigelassen.html&gt;Die Welt&lt;/a&gt; berichtet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Artikel heißt es auch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nach Informationen des Blattes wollte die Anklage im Gericht mehrere Widersprüche bei der Vernehmung des Zimmermädchens aufdecken. Demnach habe sie anfangs behauptet, in ihrem Heimatland Guinea einmal von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Später habe sie die Behauptung zurückgezogen und eingeräumt, die Geschichte erfunden zu haben, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Verweis auf jemanden, der mit den Ermittlungen vertraut sei.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das läuft jetzt alles eher schlecht für Zeitschriften wie das Linke-Ideologie-Organ "Blätter für deutsche und internationale Politik". Dessen Redaktion hat sich für die heute erscheinende Ausgabe nicht nur Ilse Lenzens &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html&gt;verzerrende Hetze&lt;/a&gt; gegen die Antifeministen &lt;a href= http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juli/der-neue-antifeminismus&gt;andrehen lassen&lt;/a&gt;, wonach Frauen bei Vergewaltigungsvorwürfen ja so gut wie nie lügen, sondern beteiligt sich in einem &lt;a href= http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juli/ihr-name-war-schweigen-seiner-war-macht&gt;weiteren Beitrag&lt;/a&gt; implizit auch an der Vorverurteilung Strauss-Kahns. In diesem Beitrag wird Afrika als Frau und Frankreich als Mann phantasiert, wobei die Rollen zwischen Gut und Böse erwartungsgemäß klar nach Geschlecht verteilt sind: "Er kolonisierte sie, beutete sie aus, machte sie mundtot." Wie die "Blätter" diese Metaphorik umschreiben wollen, wenn Strauss-Kahn von sämtlichen Vorwürfen freigesprochen wird, könnte eine unterhaltsame Frage sein. Mit einer seriöseren Behandlung solcher Themen hätte man sich diese Peinlichkeit ersparen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "Blätter für deutsche und internationale Politik" erschienen laut Wikipedia ursprünglich im DKP-nahen Pahl-Rugenstein Verlag und seien in den späten 1960er Jahren von der SED finanziert worden. Offenbar wurde auch dort die Ideologie des Klassenkampfes schlicht durch die des Geschlechterkampfes ersetzt - oder beides fröhlich miteinander vermischt. Heute erreicht die Zeitschrift eine verkaufte Auflage von 7000 Exemplaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich übrigens jenseits von abstrusen Vergewaltigungsphantasien für die Geschichte Afrikas interessiert (und die zig Milliarden an Entwicklungshilfe, die Europa und die USA in den letzten 50 Jahren in dieses Fass ohne Boden gepumpt haben), dem kann ich nur Martin Merediths &lt;a href= http://www.amazon.com/Fate-Africa-History-Fifty-Independence/dp/1586483986/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1309539229&amp;sr=8-1&gt;"The Fate of Africa"&lt;/a&gt; empfehlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5494339827410019676?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5494339827410019676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5494339827410019676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/richter-lasst-strauss-kahn-frei.html' title='Richter lässt Strauss-Kahn frei'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7498773736593146159</id><published>2011-07-01T10:15:00.004+02:00</published><updated>2011-07-01T14:49:07.683+02:00</updated><title type='text'>Skandal nach Antifeminismustreffen: Lehrer verliert seinen Job</title><content type='html'>Ich benutze den Begriff "Skandal" eigentlich nur ungern, diesmal ist er aber mehr als angemessen: Die Zeit der Berufsverbote für die vermeintlich falsche Gesinnung kehrt zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie heute Andrea Fopp in der "Basler Zeitung" (nicht online) berichtet, hat die Schule Weiterbildung Schweiz (SWCH) die Zusammenarbeit mit dem Gymnasiallehrer Pirmin Meier beendet, weil dieser auf dem Zweiten Internationalen Antifeminismustreffen in Winterthur am vergangenen Wochenende das Referat "Emanzipationsdefizite heterosexueller Männer aus der Sicht der historischen Männerforschung" gehalten hatte. Darin vertrat Meier die These, dass auch gute Schülerinnen geringere Karrierechancen hätten, wenn ihre Mathematiknoten schlecht seien. Der Winterthurer "Landbote" zitierte Meier zudem mit den Worten: "Genialität ist Männern vorbehalten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Aussage, wenn sie denn tatsächlich so gefallen war, stünde in Übereinstimmung mit der Intelligenzforschung, der zufolge Männer sich weit häufiger als Frauen sowohl in den positiven wie den negativen Extrembereichen der IQ-Kurve finden. Daraus erklärt sich, dass vom Schachgroßmeister über Nobelpreisträger bis zu Jugend-forscht-Gewinnern Frauen in solchen Kategorien selten vorkommen. Politisch korrekt sind solche Feststellungen allerdings nicht. "Die Aussage, dass nur Männer grosse Leistungen in Mathematik und Technik erbringen, widerspricht unserem Weltbild" zitiert die Basler Zeitung die SWCH-Geschäftsführerin Cordelia Galli. Alleine schon Meiers Auftritt auf diesem Kongress sei nicht im Sinne der SWCH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Pikante an diesem Vorfall ist, dass Pirmin Meier eigentlich eine Gegenposition zu den Antifeministen der IGAF einnimmt. Er spricht von "Männern in der Krise", hält Alice Schwarzers Ikone Simone de Beauvoir für eine "geniale Philosophin" und lehnt "fundamentalistische Männerpolitk" ab. Dass gerade an ihm jetzt ein Exempel statuiert werden soll, in welchen ideologischen Bahnen man sich bewegen muss, wenn man seinen Job behalten möchte, ist insofern einigermaßen grotesk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Total daneben" findet so auch Markus Theunert, der Präsident von Männer.ch, dem Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, die Kündigung Meiers. Theunert ist einer der engagiertesten Kritiker der Antifeministen. "Es ist unverständlich, dass der SWCH den Mann aufgrund von Zitaten in den Medien als Kursleiter verabschiedet, ohne zu überprüfen, was er tatsächlich gesagt hat", wird er heute von der Basler Zeitung zitiert. In dem Artikel heißt es über Theunert weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der gemässigte Gleichstellungspolitiker hatte sich am Antifeminismus-Treffen für eine selbstbewusste Männerpolitik fern von Aggression ausgesprochen. Meiers Referat verstand er nicht als antifeministisch oder diskriminierend. «Er hat sich doch eher kritisch gegenüber den Antifeministen geäussert», sagt Theunert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Jörg Baumann, Rektor des Gymnasiums Beromünster, wo Meier angestellt ist, wundert sich gegenüber der BaZ über die «undifferenzierten Urteile»: «Ich kenne Meier als Brückenbauer, der den Dialog sucht», sagt er. Als Schriftsteller setze sich Meier zudem für diskriminierte Randgruppen ein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, dass letzeres vor den absurdesten Vorwürfen keineswegs schützt – wer wüsste das besser als ich? Vielleicht braucht es für die Kritiker der antifeministischen Bewegung aber wirklich solche unüberhörbaren Weckrufe, damit sie realisieren, wie mächtig, totalitär und gnadenlos die feministische Ideologie mittlerweile geworden ist. Kritik daran ist natürlich immer erlaubt – solange Sie keinen Wert darauf legen, Ihren Job zu behalten. Die Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit gilt hier inzwischen nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nachtrag vom Nachmittag: Der Artikel der Basler Zeitung steht inzwischen &lt;a href= http://bazonline.ch/basel/land/AntifeminismusTreffen-mit-Folgen/story/24829602&gt;online&lt;/a&gt;. Unter den Kommentaren findet sich auch der folgende: "Die mangelnde Genialität der Frauen wurde in meinem Winterthurer Referat mit der Liste der hundert besten Köche illustriert und war im Kontext hauptsächlich als Witz gemeint. Im Eingang des Vortrags zitierte ich die geniale Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, deren Grab ich Jahr für Jahr mit Schülern aufsuche. Die unsinnige Zitierung wurde heute im 'Landboten' richtiggestellt. P. Meier, Autor." Das Bedenkliche daran ist, dass dadurch der Eindruck entsteht, die Entlassung wäre begründet gewesen, wenn das Zitat weniger ironisch gefallen wäre.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7498773736593146159?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7498773736593146159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7498773736593146159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/skandal-nach-antifeminismustreffen.html' title='Skandal nach Antifeminismustreffen: Lehrer verliert seinen Job'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8899791074332737392</id><published>2011-07-01T08:22:00.001+02:00</published><updated>2011-07-01T08:34:37.297+02:00</updated><title type='text'>Spektakuläre Wende im Fall Strauss-Kahn</title><content type='html'>In der Talkrunde von &lt;a href= http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/erste10749.html&gt;"Anne Will"&lt;/a&gt; sprach Alice Schwarzer über den ehemaligen IWF-Chef bereits so, als ob er eindeutig schuldig wäre. &lt;a href= http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/05/23/dsk-offensive-der-mannerhasserinnen/&gt;Jürgen Elsässer&lt;/a&gt; hatte diesen unsäglichen Auftritt damals mit treffenden Worten kommentiert. Heute berichtet Spiegel-Online über eine spektakuläre Wende, was die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn angeht. Warum, oh warum nur bin ich so ganz und gar nicht überrascht darüber?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem &lt;a href= http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,771699,00.html&gt;Artikel&lt;/a&gt; heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nach &lt;a href= http://www.nytimes.com/2011/07/01/nyregion/strauss-kahn-case-seen-as-in-jeopardy.html?_r=1&gt;Angaben der "New York Times"&lt;/a&gt; könnte die Anklage wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung platzen, da die Staatsanwaltschaft mittlerweile erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers und damit der einzigen Belastungszeugin habe. Die Frau stehe womöglich mit "kriminellen Aktivitäten" in Verbindung. Es werde erwogen, die Anklage fallenzulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Die "NYT" berichtete unter Berufung auf zwei "gut platzierte Justizquellen", der Fall stehe "kurz vor dem Kollaps, weil die Ermittler erhebliche Lücken in der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens entdeckt haben". Dieser Eindruck werde obendrein dadurch verstärkt, dass diese Ermittlungen nicht im Auftrag der Verteidigung getätigt worden seien, sondern der Staatsanwaltschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar hätten forensische Tests "zweifelsfreie Beweise" gefunden, dass es zwischen Strauss-Kahn und der Frau zum Sexualverkehr gekommen sei, so die "NYT" weiter. Doch selbst die Staatsanwaltschaft nehme inzwischen Abstand von ihrer Kronzeugin, auf deren Aussage allein die Anklage fußt: Seit ihrer anfänglichen Behauptung habe die 32-jährige Frau aus Guinea, deren Identität bisher geheimgehalten wurde, "wiederholt gelogen".&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube übrigens nicht, dass aufgrund solcher Entwicklungen Vorverurteilungen gegen Männer und die voreilige Bezeichnung von Beschuldigerinnen als "Opfer" zurückgehen werden – genausowenig wie Fragen a la "Sind Männer Schweine?" (zuletzt anlässlich des Strauss-Kahn-Falles auf dem &lt;a href= http://www.google.de/imgres?imgurl=http://oregonwomensreport.com/wp-content/uploads/2011/05/Time-Magazine-Cover-men-act-like-pigs.jpg&amp;imgrefurl=http://oregonwomensreport.com/2011/05/time-magazine-men-as-pigs-cover-asks-the-big-question/&amp;h=515&amp;w=401&amp;sz=34&amp;tbnid=Q0AWH3M-uh2dfM:&amp;tbnh=90&amp;tbnw=70&amp;prev=/search%3Fq%3DTime%2BMagazine%2Bmen%2Bpics%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&amp;zoom=1&amp;q=Time+Magazine+men+pics&amp;hl=de&amp;usg=__c5L_8eRe59Fdzdhx-JH56Bab6go=&amp;sa=X&amp;ei=p2kNTpaaIMvrsgbQ9OD8Dw&amp;ved=0CCkQ9QEwAA&amp;dur=191&gt; Titelbild des "Time"-Magazins&lt;/a&gt;). Die feministische Propagandastaffel von &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html&gt;Ilse Lenz &amp; Co.&lt;/a&gt; fliegt mit Sicherheit weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich wird Dominique Strauss-Kahn weder seinen früheren Job zurückerhalten noch finanziell entschädigt werden, wenn sich die Vorwürfe gegen ihn tatsächlich als haltlos herausstellen. Das System der Falschbeschuldigungen funktioniert immer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8899791074332737392?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8899791074332737392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8899791074332737392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/07/spektakulare-wende-im-fall-strauss-kahn.html' title='Spektakuläre Wende im Fall Strauss-Kahn'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6867219310428874230</id><published>2011-06-30T16:24:00.004+02:00</published><updated>2011-07-01T09:02:29.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Kachelpanik": Wie die "taz"-Soziologin Ilse Lenz ihre Leser irreführt</title><content type='html'>Bei der "taz" hat die Gender-Soziologin Ilse Lenz gemerkt, dass durch uns Männerrechtler Falschbeschuldigungen bei Vergewaltigungen plötzlich Thema geworden sind. Sichtlich bemüht und mit einigem rhetorischen Aufwand, versucht sie nun &lt;a href= http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/maenner-sind-opfer/&gt;gegenzusteuern&lt;/a&gt;. Nur ein Auszug aus dem insgesamt lesenswerten (wenn auch im negativen Sinne) Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;So fragt etwa der Publizist und "Männerrechtler" Arne Hoffmann vom Verein AGENS zunächst besorgt: "Sind Sie der nächste Jörg Kachelmann?", um gleich hinterherzuschieben: "Polizisten und Wissenschaftler: Bei Vergewaltigungsvorwürfen lügen Frauen häufig." Obwohl die Studie genau das Gegenteil belegt, zitiert Hoffmann selektiv diese eine Äußerung, "dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht" würde, um zu dem Schluss zu kommen: "Von einer hohen Zahl an Falschbeschuldigungen geht auch die Untersuchung ,Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern', herausgegeben im Jahr 2005 vom Bayrischen Landeskriminalamt, aus." Hoffmann zitiert auch einen britischen Polizisten, der unter dem Pseudonym Inspector Gadget in seinem Weblog schreibt, "dass von zehn Vergewaltigungen, die unserer Dienststelle gemeldet werden, sich mindestens acht als Unfug herausstellen. Um fair zu sein, acht von zehn Irgendwas, die unserer Polizeidienststelle gemeldet werden, sind Unfug - warum sollte es mit Vergewaltigung anders sein?" Auch bei dem antifeministischen Verein Manndat dient die Umdeutung der BLK-Studie dazu, weitreichende politische Forderungen zu stellen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft, wenn die "taz" versucht, Männerrechtlern Kontra zu geben, bekommt sie ihre Fakten nicht ganz auf die Reihe. Zunächst einmal ist es Unsinn, wenn Ilse Lenz behauptet, die Studie des Bayrischen LKA belege "das genaue Gegenteil" meiner Präsentation. Diese These versucht sie damit zu stützen, dass die Zahl der Anzeigen wegen Falschbeschuldigungen so gering sei. Ironischerweise bekommt ein Chefredeakteur der so oft angeprangerten BILD hier die Fakten besser auf die Reihe als die "taz", wenn er den Inhalt der LKA-Studie &lt;a href= http://www.bild.de/politik/kolumnen/nicolaus-fest/feste-drauf-der-kachelmann-prozess-vergewaltigung-und-falsche-verdaechtigung-18422248.bild.html&gt;zusammenfasst&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mindestens (!) ein Fünftel bis zu einem Drittel der Vorgänge sei „zweifelhaft“ und aufgrund der Gesamtumstände (widersprüchliches Verhalten des Opfers vor oder nach der Tat, Erinnerungslücken, Fehlen von Spuren, widersprüchliche oder wenig detaillierte Aussagen, Alkoholisierung) eher als falsche Verdächtigung respektive Vortäuschen einer Straftat zu werten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der hohen Zahl an zweifelhaften Anzeigen würden nur in den seltensten Fällen Verfahren wegen falscher Verdächtigung oder Vortäuschen einer Straftat eingeleitet, nämlich in der Regel nur dann, wenn das „Opfer“ ein Geständnis ablege. Selbst dann käme es häufig wegen schwerer psychosozialer Störungen des „Opfers“ zur Einstellung des Strafverfahrens.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des weiteren tut Ilse Lenz so, als zitiere ich nur einen obskuren britischen Polizisten und eine singuläre Äußerung aus der Studie des Bayrischen LKAs. Schauen wir uns hierzu die zentralen Passagen &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/05/31/3014-freispruch-sind-sie-der-naechste-joerg-kachelmann&gt;meines Artikels&lt;/a&gt; noch einmal kurz an, die Ilse Lenz auf seltsame Weise überlesen haben muss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Soziologe Dr. Eugene Kanin, der die Polizeiprotokolle einer Stadt in Indiana über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg überprüfte, fand dabei heraus, dass 41 Prozent aller behaupteten Vergewaltigungen dem Zugeständnis der Frauen selbst zufolge nie stattgefunden hatten. Als Kanins Team etwas später die Polizeiakten zweier größerer Universitäten untersuchte, stellten sich exakt 50 Prozent aller Anschuldigungen nach eigener Aussage der Studentinnen als falsch heraus. Alle Studentinnen wurden von einer Polizistin befragt; ihre Berichtigungen stimmten mit den Darstellungen der vermeintlichen Täter überein. Dabei kann Kanin nicht als frauenfeindlicher Chauvinist abgetan werden: Seine grundlegenden Studien über "sexuelle Aggressionen im männlichen Werbeverhalten" begannen schon in den Fünfzigern und werden heute noch in der feministischen Literatur zitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Der amerikanische Geschlechterforscher Warren Farrell berichtet in seinem Buch "Mythos Männermacht" folgendes: "Als die amerikanische Luftwaffe 556 Fälle von angeblicher Vergewaltigung untersuchte, gaben 27 Prozent der Frauen zu, gelogen zu haben (entweder kurz vor dem Test mit dem Lügendetektor oder nachdem sie ihn nicht bestanden hatten). Es gab aber auch Fälle, die unklar waren und von drei unabhängigen Personen genauer erforscht wurden. Die Gutachter richteten sich nach den 25 typischen Kriterien bei falscher Beschuldigung. Wenn alle drei zu dem Schluss kamen, dass keine Vergewaltigung vorlag, wurde der Fall entsprechend unter falscher Beschuldigung eingeordnet. (Es ging bei dieser Untersuchung nicht um Bestrafung, sondern um Forschung.) Das Resultat war, dass sich 60 Prozent der Vergewaltigungsanzeigen als haltlos erwiesen. Dr. McDowell, der Sonderbeauftragte der Luftwaffe, hatte Bedenken, seine Ergebnisse zu veröffentlichen, weil er dachte, sie träfen vielleicht nur auf das Militär zu und könnten nicht verallgemeinert werden. Daraufhin studierte er in zwei größeren Städten die Unterlagen der Polizei. Auch hier bestätigte sich, dass 60 Prozent der Anzeigen ungerechtfertigt waren, doch die Städte baten um Anonymität, weil sie politische Folgen fürchteten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 26. Februar schließlich berichtete 2011 Sabine Rückert in der "Zeit" über die Hamburger Opferambulanz unter Professor Püschel, wo Opfer von Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten ihre Verletzungen von Fachleuten dokumentieren lassen können, um so später vor Gericht ihr Recht zu bekommen. Allerdings berichtet Püschel von einem starken Anteil sogenannter "Fake-Fälle", bei denen Frauen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren: "Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Faktoren spielen mit hinein, wenn es darum geht, welche Häufigkeit an Falschbeschuldigungen eine Studie ermittelt. Dazu kann auch der Ort gehören, wo man diese Studie durchführt. So gelangte eine Untersuchung der "Washington Post" in verschiedenen Bezirken der USA zu dem Ergebnis, dass sich jede vierte erhobene Vergewaltigungsanzeige als "unbegründet" herausstellte – in manchen Bezirken lag die Quote aber deutlich höher. Als die Frauen von der Zeitung kontaktiert wurden, gaben viele von ihnen zu, dass sie gelogen hatten. Dafür nannten sie eine ganze Reihe an Gründen: Zwanzig Prozent logen, weil sie auf einen Ex-Freund wütend waren und sich an ihm rächen wollten. (Eugene Kanin gibt in seiner Studie als weiteres Motiv Rache für eine erlittene Abfuhr an.) Weitere zwanzig Prozent wollten damit eigene Schuld- und Schamgefühle kompensieren oder im Bekanntenkreis nicht als leicht zu haben gelten. Dreizehn Prozent befürchteten, schwanger zu sein, oder waren es tatsächlich und mussten eine Abtreibung rechtfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Die enorme Bandbreite der von Fachleuten genannten Häufigkeit an Falschbeschuldigungen ist frappierend. So präsentierte der Sozialwissenschaftler Philip Rumney in der Zeitschrift "Cambridge Law Journal" eine Auflistung von Studien, die zwischen 1,5 Prozent und 90 Prozent an Falschbeschuldigungen ermittelten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Fest steht: Es gibt es zu viele Polizisten und zu viele Wissenschaftler, die von deutlich höheren Zahlen als jenen sprechen, die in der feministischen Propaganda verbreitet werden. Allerdings gilt auch hier, wie so häufig: Männerrechtler sollten nicht das entgegengesetzte Extrem wählen und nur die Forschungen im Munde führen, die zu den Extremwerten von 80 oder gar 90 Prozent gelangten. Eine radikale Strömung in der Geschlechterpolitik braucht nicht durch eine ebenso radikale Gegenströmung konterkariert zu werden. Notwendig ist aber öffentliches Bewusstsein dafür, dass die Rate an Falschbeschuldigungen etlichen Experten zufolge keineswegs so absurd niedrig ist, wie uns viele Feministinnen glauben machen wollen – und dass die Konsequenzen solcher Lügen für die betroffenen Männer erheblich sind.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diese Konsequenzen geht es. In der Regel handelt es sich, das hat auch die Studie des Bayrischen LKA ergeben, um massive Traumatisierungen. Wenn Ilse Lenz die Unzahl der Studien und Meta-Studien, die ich in meinem Artikel nicht nur zitiert, sondern stichpunktmäßig auch direkt verlinkt habe, schlicht unerwähnt lässt und so tut, als würde ich unseriöserweise nur einen einzigen Satz aus der breiten Forschungsliteratur herausgreifen, dann manipuliert sie ihre Leser auf eine Weise, die nahelegt, dass diese Traumatisierungen und ihre Häufigkeit weiterhin ein Tabuthema bleiben sollen. Das ist infam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber natürlich gibt es auch bei diesem schmutzigen Artikel einen Silberstreifen: Bei den Feministinnen der "taz" liegen die Nerven inzwischen offenkundig reichlich blank, wenn sie nach Thomas Gesterkamp und Simone Schmollack jetzt in so schneller Folge bereits eine weitere Mitarbeiterin mit derartigen Böllern auf die neue Bürgerbewegung der Männer schießen lässt. Der feministische Monolog der letzten vier Jahrzehnte ist zuende. Ilse Lenz mag so selektiv zitieren wie sie kann – auch Falschbeschuldigungen bei sexueller Gewalt sind kein Tabuthema mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss ihres Beitrages wird Ilse Lenz sogar unfrewillig komisch. Dort vertritt sie nämlich die These, dass "das neue Bild des Mannes als Opfer tendenziell frauenfeindlich" sei – und männerfeindlich noch dazu, da es "auf eine Homogenisierung und Entmündigung aller Männer" hinauslaufe. Konsequent zuende gedacht bedeutet dieser Satz nichts anderes als ein stillschweigendes Eingeständnis, dass das in den letzten Jahrzehnten durch sämtliche Medien gepeitschte Bild der Frau als Opfer männer- und frauenfeindlich zugleich ist: aus den von Ilse Lenz genannten Gründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nur den Artikel von Lenz und der anderen Autoren liest, bekommt von den Akteuren der Männerbewegung natürlich einen schlechten Eindruck. Wer die Beiträge beider Seiten liest, dürfte sich von den Praktiken der feministischen Liga indes bald angewidert abwenden. Die "taz" setzt offenkundig darauf, dass aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Auflage der Verbreitungsgrad ihrer irreführenden Artikel noch um einiges größer ist als der Verbreitungsgrad der feminismuskritischen Gegenrede. Im Zeitalter des Internets könnte sie sich täuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Weiterlesen bei diesem Thema: &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/lka-zu-sexueller-gewalt-vier-von-funf.html&gt;LKA Niederösterreich: "Vier von fünf Anzeigen sind erfunden"&lt;/a&gt; sowie den &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/lesermail-falschbeschuldigungen.html&gt;Leserbrief eines Juristen&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6867219310428874230?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6867219310428874230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6867219310428874230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelpanik-wie-die-taz-soziologin-ilse.html' title='&quot;Kachelpanik&quot;: Wie die &quot;taz&quot;-Soziologin Ilse Lenz ihre Leser irreführt'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-937868867109681474</id><published>2011-06-30T13:55:00.001+02:00</published><updated>2011-06-30T13:55:42.557+02:00</updated><title type='text'>Warum kann man nicht mal für Frauenfußball Reklame machen ...</title><content type='html'>... ohne auch hier bei jeder Gelegenheit in euphorische Gesänge über Frauen als die neue Gattung Übermensch anzustimmen? Typisch für die peinliche Selbstbeweihräucherung der Frauenfußballerinnen ("3. Plätze sind was für Männer") und viele unterstützende Zeitungs- und Radiobeiträge der letzten Tage ist beispielsweise ein &lt;a href= http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Frauen-spucken-und-meckern-nicht-11155018&gt;Artikel&lt;/a&gt; der Zeitung "20 Minuten", den mir gerade ein Schweizer Leser zugesandt hat. Die Kurzfassung des Beitrags:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Simuliert wird kaum, gespuckt wird nicht und Rudelbildung vor der Schiedsrichterin gibts auch nicht (…) «Die Spiele sind fairer» (…) Fakt ist: «Die Spiele sind fairer, technisch hochstehend, es gibt weniger (brutale) Fouls, es wird weniger gemeckert und der Teamgedanke ist ausgeprägter» (...) Das ganze Spiel scheint irgendwie gesitteter. Fussball der Frauen hat mit dem Machosport der Männer nicht viel zu tun. (...) «Einen Ausraster wie denjenigen von Zidane beim WM-Finale 2006 wirds im Frauenfussball nie geben.» (…) Falls ein Tackling doch einmal eher die Beine als den Ball trifft, dann wird weniger lange liegen geblieben. Vielleicht sind Frauen auch einfach härter im Nehmen (...) Friedlichere Stimmung bei den Fans (...) Was man bei den Frauen auch höchst selten sieht, ist das bei Fussballern fast obligatorische Spucken. Brasiliens Star Marta würde das «niemals» machen. «Dieses Problem haben einige Männer, aber ich nicht», betont die 25-Jährige. Und auch eine andere «männliche» Unsitte lassen die Frauen sein: Das ewige Meckern beim Schiedsrichter. «Es steckt wohl noch eine ganz andere Passion im Frauenfussball», glaubt Daube. (...) Diesen Starkult, wie er bei den Männern vorgelebt wird, gibts nicht. «Der Teamgedanke ist viel wichtiger.» Womöglich wird auch darum beim Torjubel eher gemeinsam gejubelt, als dass der Torschütze sich einen «eigenen Jubel überlegt». (…) Da Frauenfussball gesitteter gespielt wird, scheint auch die Stimmung auf der Tribüne friedlicher. «Beim WM-Eröffnungsspiel in Berlin fielen mir die vielen Frauen und Familien auf. Alles war sehr friedlich», berichtet Daube, welche vor Ort war. Und ein Sicherheitsbeauftragter beim Stadion habe ihr strahlend gesagt: «So sollte es immer sein.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollen wir da den Männerfußball nicht am besten gleich abschaffen und nur noch Frauen spielen lassen? Die treten bestimmt auch viel weniger den schönen Rasen kaputt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ein &lt;a href= http://www.nicorosberg.com/2011/06/nico-rosberg-hier-durch-bekommt-ihr-mal-einen-eindruck-vom-haifisch-becken-formel-1/&gt;angeblicher Vergleich&lt;/a&gt; des Frauenfußballs mit den Paralympics auf den Titelseiten des Boulevards skandalisiert wird, nehmen es die meisten Journalisten nicht einmal wahr, wenn ihre Lobpreisungen komplett ins Absurde umschlagen. Sicher, der Frauenfußball hat ein Problem: Trotz massiver Medienpropaganda &lt;a href= http://www.stern.de/sport/fussball-wm/frauenfussball-wm/fussball-wm-2011-ladenhueter-frauenfussball-1699144.html&gt;interessiert sich kaum jemand &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; dafür&lt;/a&gt;; man schaut es halt mehr aus dem Gefühl einer sozialen Verpflichtung heraus. Das macht Gender-Journalistinnen wie Simone Schmollack natürlich &lt;a href= http://www.gwi-boell.de/web/denkraeume-gender-kicks-2011-kein-sommermaerchen-reloaded-3734.html&gt;furchtbar traurig&lt;/a&gt;. Aber ob es als Gegenmittel wirklich hilft, sich mit derartig grotesken Lobeshymnen halb besoffen zu schreiben und gleichzeitig die Männer, die nun einmal leistungsstärker, kämpferischer und risikofreudiger sind, kontinuierlich in die Tonne zu treten? Gibt es hier ernsthaft die Hoffnung, dass die feministisch korrekte Fiktion irgendwann die Realität besiegt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine passende Antwort auf Artikel wie den oben zitierten und das damit verbundene Aufstacheln zu Männerfeindlichkeit und Geschlechterkrieg liefert jetzt immerhin NOVO-Redakteur Matthias Heitmann: &lt;a href= http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/wm/&gt;Mein Problem mit Frauenfußball&lt;/a&gt;. Wäre dies kein Artikel, sondern ein Kommentar in einem feministischen Diskussionsforum, hätte ihn die Blogwartinnen wegen mangelnder politischer Korrektheit garantiert schon auf &lt;a href= http://hatr.org/&gt;hatr.org&lt;/a&gt; entsorgt und dort neben absurde Pöbeleien gestellt. Mit anderen Worten: Der Beitrag ist absolut lesenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer danach immer noch Zeit hat: Das Thema wird auch im Forum von MANNdat &lt;a href= http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?mode=thread&amp;id=5477#p5477&gt;diskutiert&lt;/a&gt;. "Mein Gott," schreibt dort einer treffend über die kontinuierliche weibliche Selbstüberhöhung, "wie tief müssen die Komplexe sitzen?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-937868867109681474?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/937868867109681474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/937868867109681474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/warum-kann-man-nicht-mal-fur.html' title='Warum kann man nicht mal für Frauenfußball Reklame machen ...'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4283932567634819697</id><published>2011-06-29T09:28:00.004+02:00</published><updated>2011-06-29T09:41:03.180+02:00</updated><title type='text'>Egalia - die Zukunft unseres Schulsystems?</title><content type='html'>Im feministischen Schweden ist man noch immer überzeugt davon, dass Kindergarten und Schule unsere Jungen beim Start ins Leben deutlich bevorteilen. Als Gegenmaßnahme gibt es nun in Stockholm ein &lt;a href= http://www.huffingtonpost.com/2011/06/26/gender-bias-egalia-preschool_n_884866.html?ncid=edlinkusaolp00000009&gt;Pilotprojekt für die Kleinsten&lt;/a&gt;, bei dem wirklich bis aufs Letzte auf die Gleichheit der Geschlechter geachtet wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;At the "Egalia" preschool, staff avoid using words like "him" or "her" and address the 33 kids as "friends" rather than girls and boys.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;From the color and placement of toys to the choice of books, every detail has been carefully planned to make sure the children don't fall into gender stereotypes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Society expects girls to be girlie, nice and pretty and boys to be manly, rough and outgoing," says Jenny Johnsson, a 31-year-old teacher. "Egalia gives them a fantastic opportunity to be whoever they want to be."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The taxpayer-funded preschool which opened last year in the liberal Sodermalm district of Stockholm for kids aged 1 to 6 is among the most radical examples of Sweden's efforts to engineer equality between the sexes from childhood onward.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Breaking down gender roles is a core mission in the national curriculum for preschools, underpinned by the theory that even in highly egalitarian-minded Sweden, society gives boys an unfair edge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To even things out, many preschools have hired "gender pedagogues" to help staff identify language and behavior that risk reinforcing stereotypes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Gender studies permeate academic life in Sweden. Bergkvist noted on her blog that the state-funded Swedish Science Council had granted $80,000 for a postdoctoral fellowship aimed at analyzing "the trumpet as a symbol of gender."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Staff try to shed masculine and feminine references from their speech, including the pronouns him or her – "han" or "hon" in Swedish. Instead, they've have adopted the genderless "hen," a word that doesn't exist in Swedish but is used in some feminist and gay circles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"We use the word "Hen" for example when a doctor, police, electrician or plumber or such is coming to the kindergarten," Rajalin says. "We don't know if it's a he or a she so we just say 'Hen is coming around 2 p.m.' Then the children can imagine both a man or a woman. This widens their view."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, Egalia ist bislang auch in Schweden nur ein einzelnes Pilotprojekt und nicht die Regel. Aber es liegt voll im gesamteuropäischen Gendertrend, der schon viele ehemalige Ausnahmefälle zur Regel gemacht hat. Schließlich gibt es auch nur vereinzelte &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/ausweitung-der-debattierzone.html&gt;"Sekten"&lt;/a&gt; wie AGENS, die solchen Entwicklungen entgegenstehen, und Ulrike Baureithel wird vereint mit dem WZB schon bald erklären, warum Kritiker der neuen geschlechterfreien Gesellschaft nur an psychischen Störungen leiden, die vielleicht näher ergründet werden sollten. Um Menschen, die so reaktionär sind, dass sie noch an die Existenz von "Männern" und "Frauen" glauben, kümmert sich vielleicht schon in zehn oder zwanzig Jahren der Gender-Psychiater – das zumindest scheint die feministische Wunschvorstellung zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings bedeutet "genderfrei" auch im feministischen Schweden nicht wirklich "genderfrei". Die "historische Unterdrückung der Frau durch den Mann" muss schon noch aufgearbeitet werden. Deshalb gibt es zum Beispiel am Internationalen Tag der Frau im schwedischen Kindergarten durchaus schon mal &lt;a href= http://translate.google.com/translate?js=n&amp;prev=_t&amp;hl=sv&amp;ie=UTF-8&amp;layout=2&amp;eotf=1&amp;sl=sv&amp;tl=en&amp;u=http%3A%2F%2Fwww.helagotland.se%2Fnyheter%2Fartikel.aspx%3Farticleid%3D6704643&gt;Butterbrötchen für die Mädchen, Knäckebrot für die Jungs&lt;/a&gt;. Das hilft den kleinen Angehörigen des Tätergeschlechts schließlich auch, sich auf ihr späteres Leben einzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie problemlos es dem Feminismus gelingt, gleichzeitig "Es gibt keine unterschiedlichen Geschlechter" und "Frauen sind die besseren Menschen" zu propagieren, ist durchaus bemerkenswert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4283932567634819697?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4283932567634819697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4283932567634819697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/egalia-die-zukunft-unseres-schulsystems.html' title='Egalia - die Zukunft unseres Schulsystems?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1194746264286161611</id><published>2011-06-29T09:26:00.000+02:00</published><updated>2011-06-29T09:28:01.316+02:00</updated><title type='text'>Time-Magazin: Why Women Are Better At Everything</title><content type='html'>Es hatte schon seinen Grund, warum ich mein erstes geschlechterpolitisches Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" genannt habe. Vorstellungen, es gebe eine überlegene "Rasse" oder der Mann sei das höherwertige Geschlecht, gelten im Mainstream unserer Gesellschaft zu Recht inzwischen als völlig daneben. Was aber auch im Mainstream bestehen bleibt, ist das Bedürfnis irgendeine Gattung Mensch als neuen Herrenmenschen lobpreisen zu können - nur eben im "politisch korrekten" also derzeit im Zeigeist liegenden Rahmen. Eines der meistgelesenenen Magazine der USA liefert aktuell ein gutes Beispiel mit einem Beitrag, der ohne jede Ironie betitelt ist mit &lt;a href= http://healthland.time.com/2011/06/28/why-women-are-better-at-everything/&gt;Why Women Are Better At Everything&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1194746264286161611?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1194746264286161611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1194746264286161611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/time-magazin-why-women-are-better-at.html' title='Time-Magazin: Why Women Are Better At Everything'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6643189952149021123</id><published>2011-06-29T09:24:00.002+02:00</published><updated>2011-06-29T09:26:29.328+02:00</updated><title type='text'>Japans Frauen kürzen Männern das Taschengeld</title><content type='html'>Japan ist eines der vielen Länder der Erde, die wir aufgrund bestimmter Klischeevorstellungen (hier: Geishas) noch für Patriarchate mit unterwürfigen oder unterworfenen Frauen halten. Auch dass man in radioaktiv verstrahlte Reaktoren nur Angehörige des entbehrlichen Geschlechtes schickt, trübt dieses Bild kaum. Wie es tatsächlich in Japan aussieht, berichtet jedoch heute die Financial Times:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nur auf den ersten Blick haben in Japan Männer das Sagen. Sie dominieren Wirtschaft und Politik stärker als in Europa. Aber dafür zahlen sie einen hohen Preis: die Verfügungsgewalt über ihr sauer verdientes Gehalt. Ein japanischer "Salaryman", so der Terminus technicus für den pflichtbewussten Angestellten, der sich für Firma und Familie aufopfert, übereignet seine Arbeitskraft gewohnheitsrechtlich dem Arbeitgeber - und den Verdienst seiner Frau. Sie verzichtet auf Karriere, er erhält als Anerkennung ein Taschengeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finanziell ist das kein guter Deal für Japans Männer. Denn je höher sich die Staatsschulden des Landes türmen, desto erbarmungsloser peitschen die heimischen Finanzministerinnen aus Angst um die Renten ihre Austeritätsprogramme durch. 2011 kürzten die Frauen - zusätzlich nervös geworden durch Erdbeben und Tsunami - ihren Männern das Taschengeld das vierte Jahr in Folge drastisch, um satte zehn Prozent auf durchschnittlich nur noch 36.500 Yen (320 Euro) im Monat.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:essensgeld-die-waffen-der-japanischen-frau/60070682.html&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6643189952149021123?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6643189952149021123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6643189952149021123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/japans-frauen-kurzen-mannern-das.html' title='Japans Frauen kürzen Männern das Taschengeld'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2637227613360959723</id><published>2011-06-29T09:24:00.001+02:00</published><updated>2011-06-29T09:24:47.771+02:00</updated><title type='text'>Jungenpolitik beinhaltet, was Mädchen denken?</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wer auch immer geglaubt haben mag, der vom Frauenministerium eingesetzte Jungenbeirat würde sich ausschließlich für Jungen einsetzen, wurde arg getäuscht. Neben dem sammeln von Erkenntnissen über Lebensentwürfe männlicher Jugendlicher, wird auch das Denken der Mädchen über Geschlechterentwürfe erforscht. Entsprechend umgekehrte Maßnahmen bei Mädchenstudien bleiben vermutlich ein Wunschtraum.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christine Luka berichtet und kommentiert in ihrem &lt;a href= http://femokratie.com/jungenpolitik-maedchen/06-2011/&gt;Femokratieblog&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2637227613360959723?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2637227613360959723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2637227613360959723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/jungenpolitik-beinhaltet-was-madchen.html' title='Jungenpolitik beinhaltet, was Mädchen denken?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7430159049680526830</id><published>2011-06-28T19:44:00.002+02:00</published><updated>2011-06-28T19:48:05.876+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Ausweitung der Debattierzone"</title><content type='html'>Männer stimmten mit ihren Füßen ab und hörten Frauen nicht zu, beklagte gestern Jutta Allmendinger auf der Veranstaltung des WZB. Wie es aussieht, wenn Frauen Männern zuhören, veranschaulicht heute Ulrike Baureithel in einem &lt;a href= http://www.freitag.de/alltag/1125-ausweitung-der-debattierzone&gt;Beitrag&lt;/a&gt; der Wochenzeitung "Freitag". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Zeitung und Person sind nicht besonders bekannt sind, sollte ich sie wohl erst einmal vorstellen: Der "Freitag" ist das 1990 gegründete Nachfolgeblatt des Ost-Berliner "Sonntag", der DKP-nahen und von der SED finanzierten "Volkszeitung" sowie der Zeitung die "Tat", die sich ideologisch im Umfeld von DKP und KPD bewegte. Heute positioniert sich der "Freitag" zwischen "taz" und "junge welt"; geschlechterpolitisch kann das Blatt in Männern schon seit Jahren kaum etwas anderes sehen kann als Monster, Lachgummis oder Hindernisse bei der weiblichen Selbstentfaltung. Seine Auflage sank seit 1990 von 50.000 auf 15.000 Exemplare. &lt;a href= http://www.bewegungsstiftung.de/stiftungsrat.html&gt;Ulrike Baureithel&lt;/a&gt;, Jahrgang 1957, engagiert sich seit Jahrzehnten in der Frauenbewegung, forscht im Fach Gender Studies der Berliner &lt;a href= http://www.weltbild.de/3/16391017-1/buch/sozialistische-wissenschaft.html&gt;Humboldt-Universität&lt;/a&gt; und ist Mitglied des &lt;a href= http://www.linksnet.de/de/autorin/Baureithel_Ulrike&gt;Linksnet für linke Politik und Wissenschaft&lt;/a&gt;. (Dass es bei der Wissenschaft um Wahrheitsfindung gehen sollte und sie sich insofern nicht einer politischen Richtung unterordnen kann wurde hier offenbar vom Tisch gefegt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss ich nach dieser Vorstellung eigentlich noch viele Worte über den fraglichen Artikel verlieren? :-) Einige wenige sollten genügen. Die darin enthaltene Abwertung der ungeliebten Meinung kommt dermaßen mit der Brechstange daher, dass ich es jedem Leser gerne selbst überlasse, den Artikel zu analysieren – eben weil seine Rhetorik so hübsch anschaulich ist, verlinke ich ihn überhaupt. Spätestens wenn Baureithel AGENS als "Sekte" bezeichnet, macht sie überdeutlich, dass sie das Terrain der Sachdebatte lieber erst gar nicht betreten möchte, sondern es lieber bei herablassenden Anfeindungen belässt. Sachliche Argumente, das schreibt sie auch ganz offen, stellen für sie ohnehin nur eine Tarnung für Minderwertigkeitskomplexe, Angst und Aggressionen dar. Wer die Welt anders erfährt, als die feministische Ideologie ihm vorschreibt, der, das wird in jeder Zeile ihres Artikels deutlich, hat für Ulrike Baureithel ganz einfach ein psychisches Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Absatz ihres Textes ärgert sie sich dann allerdings doch darüber, dass sie sich über Kritiker des gegenwärtigen Systems zwar lustig machen kann, solange sie zu denen gehört, die die (Deutungs-)Macht innehaben, sie der Opposition mittlerweile aber nicht mehr völlig die Meinungsfreiheit abschneiden kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Zu anderen Zeiten wäre eine solche Veranstaltung von Feministinnen gestürmt worden. Dass sich die WZB-Chefin überhaupt genötigt sieht, Agens-Leuten ein Podium zu geben und sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen, zeigt, wie sehr sich das gesellschaftliche Klima verändert hat.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etliche Feministinnen, dafür ist dieser Artikel ein weiterer Beleg, möchten allzugerne, dass ihr bislang mehrere Jahrzehnte währender Monolog auch ein Monolog bleibt und das Entstehen eines Dialoges weiterhin vermeiden wird. Wie gut sind ihre Chancen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7430159049680526830?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7430159049680526830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7430159049680526830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/ausweitung-der-debattierzone.html' title='&quot;Ausweitung der Debattierzone&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1433135011851189944</id><published>2011-06-28T17:51:00.001+02:00</published><updated>2011-06-28T17:51:44.747+02:00</updated><title type='text'>Frauenbeauftragte entlastet Angeklagten – nach fünf Jahren Knast</title><content type='html'>Der folgende Fall wird seit einigen Tagen in den Foren intensiv diskutiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wie berichtet, wurde Horst Arnold vor fast zehn Jahren, am 24. Juni 2002, vom Landgericht Darmstadt zu fünf Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung verurteilt. Es stand Aussage gegen Aussage, wie im Kachelmann-Prozess. Das Darmstädter Gericht hatte der Frau geglaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Horst Arnold saß die volle Strafe ab und beteuerte immer wieder seine Unschuld. Der Prozess wird nun vor dem Kasseler Landgericht neu aufgerollt. Die Frauenbeauftrage sagte, sie sei zum ersten Mal stutzig geworden, als Heidi K. einen Tag nach der angeblichen Vergewaltigung bei einem Lehrerinnen-Stammtisch äußerst lustig und munter war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Heidi K. versuchte dann, das Schulamt unter Druck zu setzen: Als Entschädigung für die mutmaßliche Vergewaltigung habe sie die Verbeamtung als Studienrätin, für die angebliche Giftattacke eine Stelle als Kon-Rektorin verlangt. Die Frauenbeauftragte merkte, dass Heidi K. offenbar immer wieder die Unwahrheit sagte: "Und Horst Arnold saß fünf Jahre im Gefängnis. Das ist doch Wahnsinn."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/vergewaltigungsprozess-frauenbeauftragte-entlastet-angeklagten-1298551.html&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1433135011851189944?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1433135011851189944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1433135011851189944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/frauenbeauftragte-entlastet-angeklagten.html' title='Frauenbeauftragte entlastet Angeklagten – nach fünf Jahren Knast'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7588559035665582952</id><published>2011-06-28T08:17:00.000+02:00</published><updated>2011-06-28T08:18:32.418+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"So wird aus dem feministischen Monolog endlich ein Dialog"</title><content type='html'>Monika Ebelings Vortrag vor dem Zweiten Internationalen Antifeminismustreffen steht online. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mich freut es, dass sich, hier in Ihrer schönen Schweiz, eine Interessengemeinschaft gegründet hat, die dem Feminismus ein „Anti“ voraussetzt. Wenn man dauerhaft und auf manchmal unaussprechliche Art und Weise die weibliche Macht zu spüren bekommt, wenn sie wie eine Naturgewalt über einen herfällt und Verwüstungen hinterlässt, dann muss das Widerspruch und Gegenrede erzeugen dürfen. So funktioniert Demokratie. Alles andere wäre ungesund und unterwürfig, ja fatalistisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern möchte ich Ihnen erst einmal meine Anerkennung dafür aussprechen, dass Sie dieses Wagnis eingegangen sind, obwohl Sie wissen, dass die profeministischen Kräfte in unserer Gesellschaft ungleich größer, stärker, potenter und wirkungsvoller sind, als das bisherige Engagement einiger zersplitterter Männergruppen. Ich denke, Sie haben gerade deshalb herausfordernd gewagt sich „Interessengemeinschaft Antifeminismus“ zu nennen. Wie man sieht mit Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich jedoch deutlich wundert ist, mit welcher Vehemenz dieses „Anti“ bekämpft wird. Es muss fürchterliche Ängste hervorrufen, anders kann ich mir die irrationalen, ja destruktiven und undemokratischen Reaktionen mancher Menschen nicht erklären. In der Lehre gehören These, Antithese und Synthese zum guten Ton einer thematischen Auseinandersetzung, nur nicht in der Frauenfrage.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2011/06/vortrag-antifeministen-zc3bcrich-2010.pdf&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Text.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7588559035665582952?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7588559035665582952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7588559035665582952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/so-wird-aus-dem-feministischen-monolog.html' title='&quot;So wird aus dem feministischen Monolog endlich ein Dialog&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-9199343286326589358</id><published>2011-06-27T22:36:00.001+02:00</published><updated>2011-06-27T22:39:31.336+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Tagesspiegel" berichtet über AGENS-Veranstaltung im WZB</title><content type='html'>Andrea Dernbach, die vergangene Woche noch verkündet hatte, der Antifeminismus renne womöglich längst offene Tore ein, wundert sich heute, warum das WZB überhaupt so massiv AGENS-Leute, also Kritiker der herrschenden Geschlechterpolitik, aufs Podium lasse. Ähnlich einseitig ist der Rest ihres &lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/geschwaechte-geschlechter/4330804.html&gt;Artikels&lt;/a&gt; gestrickt, aber dass Leute mit neuen Ansätzen erst mal einen Großteil der Medien gegen sich haben werden, wussten wir von Anfang an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Debatte jedenfalls ist eröffnet. Und es kann keine Rede von dem sein, was &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/das-schlichte-weltbild-der-simone.html&gt;Simone Schmollack&lt;/a&gt; kürzlich zu suggerieren versuchte: dass sich doch kaum ein Mensch für Feminismuskritik interessiere. Tatsächlich war der Saal berstend voll; heute Morgen mussten sogar die Anfragen weiterer Journalisten abgelehnt werden, weil auch der letzte Platz ausgebucht war. Weitere Berichte über die Veranstaltung werden folgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-9199343286326589358?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9199343286326589358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9199343286326589358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/tagesspiegel-berichtet-uber-agens.html' title='&quot;Tagesspiegel&quot; berichtet über AGENS-Veranstaltung im WZB'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2203862038611712590</id><published>2011-06-27T10:11:00.002+02:00</published><updated>2011-06-27T10:15:39.775+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Der Antifeminist sieht sich als moderner Mensch"</title><content type='html'>In der Schweiz hält das Medieninteresse an den Feminismuskritikern an. Heute berichtet wieder einmal der Tages-Anzeiger:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sein Familienmodell ist für Stüssi der Beweis, dass er und seine Mitstreiter nicht die Ewiggestrigen sind, zu denen die Gegnerinnen die IGAF gerne stempeln. «Wir sind moderne Männer, nicht Machos. Männer, die kochen und wickeln können und auch mal einen Knopf ‹aabüeze›.» Die Frauen, ist er überzeugt, seien die, die am meisten von den Antifeministen profitierten. In der Tat klingen einige Ideen, die Stüssi in Bern einbringen will, fortschrittlich: Er verlangt Vaterschaftsurlaub und mehr Teilzeitarbeit für Männer. Bei Trennungen soll das gemeinsame Sorgerecht üblich sein. «Wir müssen wegkommen von der Geschlechterpolitik.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im nächsten Absatz folgen die wirklich fortschrittlichen Ideen Stüssis, die auf eine radikale Gleichberechtigung beider Geschlechter hinauslaufen. Das erscheint der Tages-Anzeiger-Journalistin aber offenbar allzu fortschrittlich, weshalb sie diese Vorschläge als "Kehrseite" bezeichnet. Offenbar wollen etliche Frauen wirklich nur das Beste aus beiden Welten: Wenn es ihnen nutzt, dann Gleichberechtigung, wenn es aber um die weiblichen Privilegien aufgrund der althergebrachten Rollenverteilung geht, dann sollen die Elemente daraus beibehalten werden. Das Problem der Männerrechtler ist nicht, dass sie zu reaktionär wären, sondern dass sie für unsere Gesellschaft zu progressiv sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Der-Antifeminist-sieht-sich-als-moderner-Mensch-/story/12631172&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2203862038611712590?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2203862038611712590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2203862038611712590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/der-antifeminist-sieht-sich-als.html' title='&quot;Der Antifeminist sieht sich als moderner Mensch&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6372453769230576422</id><published>2011-06-25T20:28:00.000+02:00</published><updated>2011-06-25T20:29:22.686+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Erster Medienbericht über Internationales Antifeminismustreffen</title><content type='html'>&lt;a href= http://www.radiobasel.ch/aktuell/nachrichten/winterthur-100-teilnehmer-am-antifeminismus-treffen-2011-06-25&gt;Radio Basel&lt;/a&gt; berichtet als erstes (und angenehm sachlich).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6372453769230576422?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6372453769230576422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6372453769230576422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/erster-medienbericht-uber.html' title='Erster Medienbericht über Internationales Antifeminismustreffen'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5618429808169073322</id><published>2011-06-25T17:43:00.005+02:00</published><updated>2011-06-25T18:32:22.398+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Tagesspiegel: "Immer mehr Männer wehren sich"</title><content type='html'>Mit der AGENS-Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Berlin und dem heutigen Zweiten Internationalen Antifeminismus-Kongress als Aufhänger berichtet Andrea Dernbach im Berliner &lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/mann-bewegt-sich/4323922.html&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; über das Erstarken der Männerbewegung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Jenseits der Grantler und Wutbürger hat sich in den letzten Jahren (...) etwas verschoben: Während inzwischen von links bis rechts praktisch akzeptiert ist, dass der Präsenz von Frauen in Machtposition notfalls auch nachgeholfen werden muss, mit Quote oder ohne, wehren sich immer mehr Männer dagegen, dass in Teilen des sogenannten Privaten noch altes Denken herrscht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, letzeres ist nur ein vergleichsweise kleiner Teilaspekt der Anliegen von uns Männerrechtlern, aber den hat Andrea Dernbach immerhin erkannt. Lustig finde ich allerdings zwei Passagen ihres Artikels. Die eine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dabei haben selbst Antifeministen offenbar vom Feminismus gelernt: „Freiwillig wird von den Feministen und -innen niemand ein Iota von seiner Macht abgeben“, schreiben wütende Männer etwa auf der durchaus nicht antifeministischen Schweizer Website „männer.ch“, wo der Zürcher Kongress heftig debattiert wurde. Oder: „Wer mit dem Feminismus kollaboriert, wird Teil des Problems.“ Da sind sie, die Denkfiguren des traditionellen Feminismus: Der Blick auf sich selbst als Opfer ungerechter Verhältnisse, Selbstermächtigung, die Machtfrage.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist lässt mich schon ein wenig grinsen, wenn antifeministische Statements gerade von Mitgliedern einer Organisation zitiert werden, deren Chef sich noch heute angestrengt von den Antifeministen distanziert und ihnen auf dem heutigen Kongress ausrichten möchte, &lt;a href= http://www.antifeminismus.ch/downloads/landbote_250611.pdf&gt;"warum wir (!) ihre Meinung nicht teilen"&lt;/a&gt;. Mit dem Wort "wir" scheint mir der gute Markus Theunert den Mund etwas arg voll zu nehmen. Die Mitglieder seines Vereins nehmen den Feminismus offenbar längst viel kritischer wahr als er selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Schluss ihres Artikels liefert sich Andrea Dernbach allerdings einen echten Brüller:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Womöglich rennt der Antifeminismus längst offene Scheunentore ein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich warte gerne einen Moment, bis Sie sich von Ihrem Lachanfall erholt haben ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal überlegen: Sobald eine Gleichstellungsbeauftragte den Feminismus kritisiert, wird sie rausgemobbt. In der Piratenpartei feuert man regelrechte Intrigen ab, um Feminismuskritiker wegzuekeln. In allen anderen bekannten Parteien ist Feminismuskritik oder das Eintreten für Männerrechte nicht einmal vorgesehen. Ähnlich armselig sieht es in den allermeisten Medien aus. Zeitungen wie die "taz" blockieren sogar die Artikel renommierter Mediziner wie Dr. Matthias Stiehler, wenn diese an der feministischen Glaubenslehre rütteln und die Herrschaft des frauenunterdrückenden Patriarchats zu leugnen beginnen. Und Bürgerrechtler, die feminismuskritisch auftreten, werden in windigen Pamphleten als Rechtsradikale verleumdet, mit denen auf gar keinen Fall diskutiert werden dürfe. So stellt sich Andrea Dernbach das Einrennen offener Tore vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig ist, dass die Frauenbewegung offene Tore einrannte. Ihr Erfolg basierte auf der von der von Männern entwickelten Pille über den von Männern geprägten Wandel der industriellen zur Dienstleistungsgesellschaft bis zu den weit überwiegend von männlichen Steuerzahlern getragenen immensen Fördergeldern für Frauen aller Art. Die Männerbewegung muss die verschlossenen Tore erst mit regelrechten Rammböcken aufbrechen. Wo sich eine Frau auf archaische Rollenmuster verlassen kann, um von Männern Hilfe zu erhalten, war die Vorstellung von Männern als Opfer (und Frauen als Tätern) in unserem kollektiven Denken bislang nicht vorgesehen. Dass die Männerbewegung heute überhaupt so weit ist, wie sie ist, war allein dem (von Männern erfundenen) Internet zu verdanken, womit die feministisch geprägten "Gatekeeper" in den Medien umgangen und Informationen zielsicher verbreitet werden können. Ohne das Internet hätten wir geschlechterpolitisch noch immer das Jahr 1993. So kommt jetzt aber auch eine sichtlich feminismusverliebte Journalistin im "Tagesspiegel" nicht mehr umhin, über die immer unübersehbare Tatsache zu berichten, dass wir Männer uns endlich zu wehren beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zeichnet sich auch im ulkigen Schluss von Dernbachs Artikel deutlich ab, in welcher fortgeschrittenen Phase der Etablierung eines neuen Konzeptes wir uns mittlerweile befinden. Anfangs werden solche Konzepte immer ignoriert. Danach macht sich das Establishment darüber lustig. Wenn das auch nichts hilft, werden diese Konzepte erbittert bekämpft. Und zuletzt war eigentlich jeder immer schon dafür ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5618429808169073322?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5618429808169073322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5618429808169073322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/tagesspiegel-manner-beginnen-sich-zu.html' title='Tagesspiegel: &quot;Immer mehr Männer wehren sich&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1459089330205298886</id><published>2011-06-25T08:30:00.000+02:00</published><updated>2011-06-25T08:31:18.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Auch Ägyptens Männer protestieren gegen Diskriminierung</title><content type='html'>Wie ich in vergangenen Jahren immer mal wieder in meinem Blog Genderama gezeigt habe, ist die Männerbewegung längst ein internationales Phänomen. Das trifft auch auf Länder zu, wo man weniger damit gerechnet hätte. Kaum können etwa in Ägypten politische Demonstrationen stattfinden, sind auch dort die Männerrechtler auf der Straße. Weniger überraschend – sie haben dieselben Probleme wie die Männer in Deutschland:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;About ten men gathered on Tuesday in front of the Cabinet offices to protest the law which grants mothers child custody in cases of divorce. Rami Imam, a Television director, says fathers are allowed only three hours a week with their children when the mother has custody.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The men standing held a banner reading “Egyptian men’s revolution for changing family laws”. Walid Zahran, a lawyer and the founder of the Egyptian Men’s Revolution Movement, says they are planning on setting up an NGO to defend men’s rights and to fight for changing the family laws which only benefit women when it comes to child custody.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/14759/Egypt/Politics-/Egyptian-men%E2%80%99s-revolution-stage-demonstration-for-.aspx&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1459089330205298886?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1459089330205298886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1459089330205298886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/auch-agyptens-manner-protestieren-gegen.html' title='Auch Ägyptens Männer protestieren gegen Diskriminierung'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1231366209089096431</id><published>2011-06-25T08:29:00.000+02:00</published><updated>2011-06-25T08:30:25.287+02:00</updated><title type='text'>Familien- und Frauenministerin wegen Völkermord und Vergewaltigung verurteilt</title><content type='html'>Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit in der Oberstufe: Damals hatten wir einen immer leicht hippiemäßig wirkenden Geschichtslehrer, der uns unter anderem die nicht nur damals voll im Zeitgeist liegende These nahezubringen versuchte, dass Frauen doch viel sanftere Staatsführerinnen sein würden, weil sie über eine Gebärmutter und damit einen ganz anderen Zugang für das menschliche Leben und seine Bedeutung verfügten. Dass die Wirklichkeit komplett anders aussieht als solche Haschischträume wurde aktuell wieder einmal bestätigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Jetzt hat das Uno-Tribunal für den Völkermord von Ruanda Nyiramasuhuko wegen des Massenmordes an den Tutsi verurteilt. Die 65-Jährige ehemalige ruandische Ministerin für Familie und Frauenförderung ist die erste Frau, die von dem Gericht im tansanischen Arusha wegen Beteiligung am Völkermord im Jahr 1994 schuldiggesprochen wurde. Die Richter sprachen sie auch schuldig wegen Vergewaltigung, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,770480,00.html &gt;Spiegel-Online&lt;/a&gt; und zahlreiche andere Medien berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch generell waren Frauen am Völkermord in Ruanda &lt;a href= http://www.vaeter-aktuell.de/presse/Frauengewalt/Ruanda_20030308.htm&gt;ordentlich beteiligt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die trivialfeministische Phantasie der Erlösung der Menschheit durch moralisch höherstehende Frauen, die das menschenverachtende Patriarchat einfach nur mal ans Ruder lassen muss, erweist sich alles in allem als großer Flop.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1231366209089096431?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1231366209089096431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1231366209089096431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/familien-und-frauenministerin-wegen.html' title='Familien- und Frauenministerin wegen Völkermord und Vergewaltigung verurteilt'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1471757914145102301</id><published>2011-06-25T08:28:00.000+02:00</published><updated>2011-06-25T08:29:12.760+02:00</updated><title type='text'>"Diskriminierung, sagt sie, kenne kein Geschlecht"</title><content type='html'>Der Schweizer Tages-Anzeiger legt mit einem &lt;a href= http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Diskriminierung-sagt-sie-kenne-kein-Geschlecht/story/31433061&gt;weiteren Artikel&lt;/a&gt; über Monika Ebeling nach.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1471757914145102301?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1471757914145102301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1471757914145102301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/diskriminierung-sagt-sie-kenne-kein.html' title='&quot;Diskriminierung, sagt sie, kenne kein Geschlecht&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2087695469420859499</id><published>2011-06-24T17:51:00.001+02:00</published><updated>2011-06-24T17:54:24.654+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Tagesspiegel: "Hier ärgerliche Frauen, dort ausgelaugte Männer"</title><content type='html'>Ich wollte heute eigentlich gar nicht so viel bloggen, aber der "Sommer der Männerbewegung" hält einen ganz schön auf Trab. :-) Inzwischen interviewt der &lt;a href= http://www.tagesspiegel.de/politik/hier-aergerliche-frauen-dort-ausgelaugte-maenner/4322158.html&gt;Berliner Tagesspiegel&lt;/a&gt; Monika Ebeling zu AGENS, der Dialogunfähigkeit des Feminismus und zum Überflüssig-Werden von Gleichstellungspolitik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2087695469420859499?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2087695469420859499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2087695469420859499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/tagesspiegel-hier-argerliche-frauen.html' title='Tagesspiegel: &quot;Hier ärgerliche Frauen, dort ausgelaugte Männer&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2853524607315327412</id><published>2011-06-24T16:51:00.002+02:00</published><updated>2011-06-24T16:54:09.743+02:00</updated><title type='text'>Lesermail (Falschbeschuldigungen)</title><content type='html'>Zu &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/falschbeschuldigungen-wie-erkenntnisse.html&gt;diesem Beitrag&lt;/a&gt; von vorgestern hat mich inzwischen die folgende Lesermail erreicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Herr Hoffmann, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich war der Jurist, der Sie 2007 auf die Studie "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern" des bayerischen LKA aufmerksam machte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich freue mich sehr, dass durch Ihr Engagement die Erkenntnisse (nicht nur dieser Studie) mittlerweile in der Öffentlichkeit stärker zur Kenntnis genommen werden, auch durch den Artikel in der "Bild", wenn auch ohne Nennung Ihrer Mitwirkung bei der Verbreitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin heute immer noch ein aufmerksamer Leser Ihres Blogs und finde Ihre sachliche, unpopulistische Darstellung der rechtlichen Situation und öffentlichen Wahrnehmung der männlichen Bevölkerung sehr erfrischend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits fällt mir beim Lesen Ihres Blogs auch immer wieder auf, wie sehr die öffentliche Wahrnehmung der Situation der Männer doch durch feministisch eingestellte Journalisten verzerrt dargestellt wird. Der Aspekt des falschen Vergewaltigungsvorwurfs ist hier ja nur einer von vielen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dass sich diese Falschdarstellungen denn auch in der Einstellung von Staatsanwälten und Richtern niederschlägt, konnte ich mittlerweile des öfteren in meinem Beruf verfolgen. Wenn man die Ermittlungen und Ermittlungsmethoden bei vermeintlichen Vergewaltigungsstraftaten verfolgt, kann man nur den Kopf schütteln, wie lange die Staatsanwaltschaft an obskuren Vorwürfen festhält, wie sachte die angeblichen Opfer mit ihren Widersprüchen konfrontiert werden, um ihre Gefühle nicht zu verletzen, und mit welcher Gleichgültigkeit die Folgen für die Beschuldigten ausser acht gelassen werden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Auch im Berufsleben schlägt diese öffentliche Vorverurteilung mittlerweile seltsame Blüten. Mehreren meiner ehemaligen Studienkollegen, die an Universitäten arbeiten, wurde mittlerweile geraten, bei Besprechungen mit Studentinnen die Türen geöffnet zu lassen, um möglichen Vergewaltigungsvorwürfen keinen Raum zu geben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Unter Kollegen ist auch der Rat verbreitet, sich nicht alleine in einen Aufzug zu begeben, der schon von einer Frau benutzt wird, um falschen Vorwürfen vorzubeugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einem entspannten Zusammenarbeiten von Männern und Frauen trägt diese öffentliche Meinung also sicherlich nicht bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner Referendarzeit ist mir noch eine einschlägige Szene im Kopf geblieben: Zwei Kollegen führten eine kurze, zwei- bis dreimonatige außerberufliche Liäson. Die Frau beendete diese Affäre, weil sie einen anderen Mann kennengelernt hatte. In der Folge fühlte sie sich sichtlich nicht mehr wohl in den Arbeitsgemeinschaften, an denen auch der mittlerweile Verflossene teilnahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein überaufmerksamer Ausbilder sprach die Frau daraufhin an, ob sie ihr Kollege belästigt hätte. Die Frau wich der Frage aus, bejahte diese nicht direkt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dennoch wurde der Mann präventiv in eine andere Arbeitsgruppe versetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Monate später, die Frau war mittlerweile wieder Single, wunderte sie sich mir gegenüber, weshalb ein weiterer Kollege auf Ihre Avancen nicht reagierte ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe also, dass Sie Ihre Arbeit weiterhin so engagiert fortsetzten, auch wenn sie wohl dem Kampf gegen Windmühlen (und -beutel) gleicht. In der Realität ist mittlerweile vielen Männern bewusst, dass ihnen das öffentlich gezeichnete Bild von Männern schadet. Aufgrund des schon etablierten Meinungsverbots wehren sie sich (noch) nicht dagegen. Es braucht wohl noch viel an sachlicher journalistischer Tätigkeit, bis auch solche Missstände ohne Angst vor beruflichen Folgen an die Öffentlichkeit gelangen.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2853524607315327412?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2853524607315327412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2853524607315327412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/lesermail-falschbeschuldigungen.html' title='Lesermail (Falschbeschuldigungen)'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-9156325410348127532</id><published>2011-06-24T15:24:00.002+02:00</published><updated>2011-06-24T15:35:17.990+02:00</updated><title type='text'>Neue Analyse entlarvt Thomas Gesterkamp als Hochstapler</title><content type='html'>Dass Thomas Gesterkamp (ein Autor der vom Verfassungsschutz beobachteten, linksextremen Zeitung "junge welt" und Mitglied des "Bundesforum Männer") Gedankengänge als wissenschaftliche Expertise herausgibt, die mit seriöser Wissenschaft wenig bis nichts zu tun haben, hatte bereits Professor Walter Hollstein &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2010/05/die-welt-berichtet-wie-thomas.html&gt;erklärt&lt;/a&gt;. Jetzt hat sich auch das Blog "Kritische Wissenschaft" (über das ich &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/renommierte-bildungsforscherin-beklagt.html&gt;hier&lt;/a&gt; bereits berichtet hatte) mit Gesterkamps Pamphlet für die Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt, in dem dieser nachzuweisen versuchte, dass die Männerrechtsbewegung politisch stark rechts verortet sei. Eine genaue Analyse entlarvt Gesterkamps Schrift indes als populistische Pseudowissenschaft. Der selbstverliehene wissenschaftliche Anspruch ist nichts weiter als dreiste Hochstapelei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Quellenkunde und die Kunst des Bibliographierens sind elementare Bestandteile des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sind deshalb elementar, weil das Hauptkriterium einer wissenschaftlichen Arbeit die Nachvollziehbarkeit der darin gemachten Aussagen ist. Nachvollziehbar ist nur, was belegt ist. Thomas Gesterkamp belegt so gut wie nichts. Er füllt Seite um Seite mit Behauptungen darüber, was dieser oder jener gesagt haben soll, da und dort zu lesen sein soll, ohne dass er angibt, woher er sein Wissen nimmt. Er gibt seine Quellen nicht an. Wäre sein Text also als Seminararbeit eingereicht worden, er hätte dafür keinen Schein erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Die schönste Stelle dieses „Werks“ findet sich auf Seite 11. Dort geht es Gesterkamp darum, u.a. Online-Foren als „Medium für Verschwörungstheoretiker“ zu brandmarken, und dies tut er mit einer bemerkenswerten Feststellung: „Hier kann jeder ‘posten’, was ihm gerade einfällt – und sich durch die Einträge Gleichgesinnter bestätigt fühlen. Ob der Inhalt durch Quellen belegt ist oder nicht, spielt im Gegensatz zum seriösen Journalismus keine Rolle“ (11-12). Wenn das Fehlen von Quellenangaben, wie Gesterkamp es hier nahelegt, dafür spricht, dass derjenige, der behauptet, ohne Quellen anzugeben, als Verschwörungstheoretiker enttarnt ist, dann qualifiziert sich Gesterkamp selbst als Verschwörungstheoretiker, denn seine Behauptungen über die Männerrechtsbewegung bleiben ausnahmslos unbelegt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte die Bewertung von Gesterkamps Pamphlet als verschwörungstheoretische Schrift für sehr treffend, denn es ist eine "maskulistische Verschwörung", die hier durch solche unbelegten Behauptungen zusammenphantasiert wird. Und wie jeder Verschwörungstheoretiker hat auch Thomas Gesterkamp seine Jünger, die jedem seiner Worte ergriffen lauschen, ohne lange nach Belegen zu fragen. Dass sich hierzu inzwischen echte Wissenschaftler kritisch zu Wort gemeldet und auf diese Hochstapelei hingeweisen haben war insofern dringend notwendig. Gesterkamps Text war vermutlich als Beleidigung von Männerrechtlern gedacht, tatsächlich aber beleidigt er jeden, der an fundierter Wissenschaft Interesse hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/06/24/etikettenschwindel-der-missbrauch-des-begriffs-expertise/&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man die vollständige Analyse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-9156325410348127532?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9156325410348127532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9156325410348127532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/neue-analyse-entlarvt-thomas-gesterkamp.html' title='Neue Analyse entlarvt Thomas Gesterkamp als Hochstapler'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3983029906879327920</id><published>2011-06-24T11:40:00.000+02:00</published><updated>2011-06-24T11:41:08.888+02:00</updated><title type='text'>"Junge Freiheit" empfiehlt "Orgien für Anfänger"</title><content type='html'>Klingt komisch, &lt;a href= http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5cc7501ef81.0.html&gt;ist aber so&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Immerhin nahm ich zwei gewichtige Erkenntnisse mit: Erstens kann ein schwarzer Herrenrock, mit dem ich bei konservativen Tagungen und Vorträgen nicht nur die vier bis sechs Augen der Damenwelt auf mich zöge, in einem anderen Rahmen verdammt spießig und betulich wirken; und zweitens folgt aus der Lehre, daß „alles relativ“ ist, noch lange nicht, daß auch „alles erlaubt“ wäre: Gerade dort, wo man besondere Freizügigkeit betont, kann ein striktes Reglement herrschen – man denke an Übliches wie die eifernd exerzierten Sprachregelungen von Gender-Aktivisten oder an eher Abseitiges wie den „Swingerclub-Knigge“ von Iris Bücker oder Arne Hoffmanns hilfreiches Handbuch &lt;a href= http://www.amazon.de/Orgien-f%C3%BCr-Anf%C3%A4nger-Swingerdeals-Partnertausch/dp/3936708487/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1308908254&amp;sr=8-1&gt;„Orgien für Anfänger“&lt;/a&gt;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die nächste "Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung über "rechte" Elemente in meinen diversen Sex-Ratgebern freue ich mich jetzt schon. Ich bin sicher, mit ausreichend viel Phantasie wird man auch da irgendwas Lustiges finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3983029906879327920?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3983029906879327920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3983029906879327920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/junge-freiheit-empfiehlt-orgien-fur.html' title='&quot;Junge Freiheit&quot; empfiehlt &quot;Orgien für Anfänger&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6077137436321557112</id><published>2011-06-24T09:24:00.000+02:00</published><updated>2011-06-24T09:25:21.122+02:00</updated><title type='text'>"Quotenpolitik verletzt Grundgesetz und Demokratie"</title><content type='html'>Das Männermagazin Androgon hat Dr. Alexander Ulfig im &lt;a href= http://www.androgon.com/5292/headline/umgekehrte-diskriminierung&gt;Interview&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6077137436321557112?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6077137436321557112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6077137436321557112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/quotenpolitik-verletzt-grundgesetz-und.html' title='&quot;Quotenpolitik verletzt Grundgesetz und Demokratie&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6054904850026372183</id><published>2011-06-24T09:15:00.001+02:00</published><updated>2011-06-24T09:17:22.082+02:00</updated><title type='text'>Linksextreme machen gegen Antifeminismustreffen mobil</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Unbekannte haben in der Nacht auf Donnerstag an mehreren Orten in Winterthur illegale Plakate gegen das geplante Antifeminismus-Treffen von morgen Samstag angebracht. «Chauvis» müssten gestoppt werden, heisst es darauf. Das Treffen soll laut den anonymen Urhebern der Plakate im Hotel Zentrum Töss stattfinden. (...) Peter Gull, Sprecher der Stadtpolizei Winterthur, wollte den Versammlungsort im Zentrum Töss nicht bestätigen, räumte aber ein, dass die Stadtpolizei Winterthur mit der Igaf in Kontakt stehe und «die Sache im Auge behält».&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schweizer &lt;a href= http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/winterthur/Chauvis-muessen-gestoppt-werden/story/10910873&gt;Tages-Anzeiger&lt;/a&gt; berichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufruf, dass die Antifeministen um René Kuhn "eins aufs Dach" verdienten, wird währenddessen über die linksradikale Plattform &lt;a href= http://ch.indymedia.org/media/2011/06//82247.pdf&gt;Indymedia&lt;/a&gt; verbreitet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6054904850026372183?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6054904850026372183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6054904850026372183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/linksextreme-machen-gegen.html' title='Linksextreme machen gegen Antifeminismustreffen mobil'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2853957580375962546</id><published>2011-06-23T16:43:00.001+02:00</published><updated>2011-06-23T16:43:59.614+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>"Wir Frauen müssten jetzt drei Jahre lang schweigen"</title><content type='html'>Kurz vor ihrem Auftritt beim Zweiten Internationalen Antifeministen-Treffen hat der Schweizer Tages-Anzeiger Monika Ebeling im &lt;a href= http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wir-Frauen-muessten-jetzt-drei-Jahre-lang-schweigen/story/15308621&gt;Interview&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2853957580375962546?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2853957580375962546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2853957580375962546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/wir-frauen-mussten-jetzt-drei-jahre.html' title='&quot;Wir Frauen müssten jetzt drei Jahre lang schweigen&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2887551228451061460</id><published>2011-06-23T16:42:00.000+02:00</published><updated>2011-06-23T16:43:26.182+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Umfrage: Fast ein Viertel der Männer fühlt sich benachteiligt – doppelt so viele wie Frauen</title><content type='html'>Während die Politik noch immer in ihrem feministischen Dornröschenschlaf vor sich hin schlummert, beginnen die Medien ganz allmählich aufzuwachen – zumindest in der Schweiz. Dort heißt es in einem Artikel von heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Während die Frauen neulich am Frauentag erneut für mehr Lohn trillerten, pfeifen die Schweizer Männer bald aus dem letzten Loch. Fast ein Viertel von ihnen gibt an, sich aufgrund ihres Geschlechts eher benachteiligt zu fühlen, für 12 Prozent ist die Benachteiligung sogar eindeutig. Bei den Frauen sind es heute nur halb so viele. (...) Es ist offensichtlich: Die Gleichstellungsfrage muss aus einer neuen Perspektive betrachtet werden – aus jener der Männer.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.20min.ch/life/story/12815555&gt;Hier&lt;/a&gt; fndet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2887551228451061460?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2887551228451061460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2887551228451061460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/umfrage-fast-ein-viertel-der-manner.html' title='Umfrage: Fast ein Viertel der Männer fühlt sich benachteiligt – doppelt so viele wie Frauen'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6177008587680055132</id><published>2011-06-23T13:05:00.001+02:00</published><updated>2011-06-23T13:10:14.088+02:00</updated><title type='text'>"Wie die deutsche Internet-Kinderpornosperre zustande kam – und zugrunde ging"</title><content type='html'>Ein Beitrag aus dem Blog des Informatikers Hadmut Danisch verbreitet sich derzeit wie ein Lauffeuer in diversen Blogs und Foren. Normalerweise finde ich es in solchen Fällen unsinnig, ihn hier noch ein weiteres Mal zu verlinken. Aber erstens weiß ich, dass hier auch Leute lesen, die von den gängigen Männerblogs und -foren praktisch überhaupt nichts mitbekommen; zweitens zeigt der Beitrag am Hause von der Leyen exemplarisch, wie Politik unter feministischem Einfluss immer wieder funktioniert – und warum das alles andere als vernünftig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt in Hadmut Danischs Text zu viele zu lange treffende und an Einsichten reiche Absätze, als dass es sich lohnen würde, ausschnittsweise daraus zu zitieren. Ich empfehle deshalb, ihn &lt;a href= http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/&gt;hier&lt;/a&gt; vollständig zu lesen. Wobei: Wer von Internet-Technik und allem, was dazugehört, keine Ahnung hat, kann die ersten Absätze auch nur überfliegen. Exakt die geschilderten Mechanismen findet man auch in komplett unterschiedlichen Bereichen, in denen Männer feministisch geschulten Frauen beibringen müssen, dass es einfach sachlich nicht stimmt, was diese zu verstanden haben glauben. (Ich erinnere nur an Behauptungen wie: "Professor Amendt will die Frauenhäuser abschaffen, das zeigt doch, wie reaktionär der ist." Ähnlich wie Hadmut Danisch bei seinem Thema kann man da einfach nur noch ganz tief seufzen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab dem Satz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ein drittes Problem war, daß das Ministerium, wie soll ich das jetzt formulieren, sehr „neo-industrie-feministisch” aufgestellt war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geht es mit diesem für uns interessanten Teil des Textes richtig los.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6177008587680055132?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6177008587680055132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6177008587680055132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/wie-die-deutsche-internet.html' title='&quot;Wie die deutsche Internet-Kinderpornosperre zustande kam – und zugrunde ging&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8209998541529571452</id><published>2011-06-22T22:11:00.002+02:00</published><updated>2011-06-22T22:17:02.006+02:00</updated><title type='text'>Falschbeschuldigungen: Wie Erkenntnisse Karriere machen</title><content type='html'>Als ich vor vier Jahren in meinem Blog Genderama über die vom Bayrischen Landeskriminalamt herausgegebene Untersuchung "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern" &lt;a href= http://genderama.blogspot.com/2007/04/neue-polizeistudie-behandelt-auch.html&gt;berichtete&lt;/a&gt;, die auf eine erschreckend hohe Rate von Falschbeschuldigungen in diesem Bereich hinweist, erreichten diese neuen Fakten gerade einmal einen relativ kleinen Kreis von Männerrechtlern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich vor ein paar Wochen dieselbe Studie in meinem &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/05/31/3014-freispruch-sind-sie-der-naechste-joerg-kachelmann&gt;"eigentümlich frei"&lt;/a&gt;-Artikel zu diesem Thema erwähnte, verzeichneten ihn die Blogcharts am nächsten Morgen als einen der am fraglichen Datum meistgelesenen in sämtlichen deutschen Blogs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und siehe da: Heute berichtet Nicolaus Fest in der &lt;a href= http://www.bild.de/politik/kolumnen/nicolaus-fest/feste-drauf-der-kachelmann-prozess-vergewaltigung-und-falsche-verdaechtigung-18422248.bild.html&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt; darüber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei gelangt Fest zu dem Fazit, die Studie werfe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;ein Licht auf ein Thema, das bisher in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle spielt: Den eklatant hohen Missbrauch des Vergewaltigungsvorwurfs durch Frauen, der allerdings so gut wie nie geahndet wird. Davon reden die FeministInnen leider nie.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben wegen solcher Redetabus in der komplett einseitig geführten Geschlechterdebatte gibt es inzwischen die Männerbewegung mit Gruppen wie MANNdat, der IGAF und AGENS. Und aus demselben Grund versuchen Feministinnen und Feministen bis hin zu Mitgliedern des "Bundesforums gegen Männer" derart verbissen, diese unliebsamen Kritiker zu diskreditieren und mundtot zu machen. Damit über bestimmte Verbrechen auch weiterhin nicht offen geredet werden kann. Auch das "Bundesforum"  macht um solche Probleme, von denen zahllose Männer betroffen sind, einen gigantischen Bogen, der allein seiner Selbstverpflichtung zur feministischen Korrektheit verschuldet ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8209998541529571452?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8209998541529571452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8209998541529571452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/falschbeschuldigungen-wie-erkenntnisse.html' title='Falschbeschuldigungen: Wie Erkenntnisse Karriere machen'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-7267287297015089658</id><published>2011-06-22T11:59:00.000+02:00</published><updated>2011-06-22T12:00:24.883+02:00</updated><title type='text'>Die ersten aufstachelnden Reaktionen ...</title><content type='html'>... gegen die AGENS-Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Berlin erfolgen inzwischen in erwartungsgemäß polemischem Tonfall von einem &lt;a href= http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2011/06/mann-und-frau-wie-solls-weitergehen-berlin-am-27-06-2011/&gt;Genderstudien-Blog&lt;/a&gt; der Berliner Humboldt-Universität sowie dem &lt;a href= http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/back/11/article/mann-und-frau-wie-solls-weitergehen.html&gt;deutschen Frauenrat&lt;/a&gt;. Auf Facebook ruft derweil das "Missy Magazin" zu feministischer Unterstützung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie das WZB mittlerweile verlauten lässt, ist eine &lt;a href= http://www.wzb.eu/de/veranstaltungen/mann-und-frau-wie-solls-weitergehen&gt;Anmeldung&lt;/a&gt; zu der Veranstaltung jetzt doch unbedingt erforderlich. Dann hat man wohl auch einen besseren Überblick über die Gefechtslage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-7267287297015089658?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7267287297015089658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/7267287297015089658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/die-ersten-aufstachelnden-reaktionen.html' title='Die ersten aufstachelnden Reaktionen ...'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4849986081761849824</id><published>2011-06-22T08:34:00.001+02:00</published><updated>2011-06-22T08:34:59.023+02:00</updated><title type='text'>Deutschlandradio: "Goslar ist überall"</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Sie habe eben "ihren eigenen Kopf", sagte die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling - als sie noch kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Goslar war. Inzwischen wurde so mancher Staub aufgewirbelt, eben weil Frau Ebeling ihren eigenen Kopf hat. Vor allem aber, weil sie ihn auch benutzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der Rat der Stadt die höchst engagierte Sozialdemokratin und gleichstellungspolitisch zukunftsweisend offene Vertreterin ihrer Zunft aus ihrem Amt entfernte, ist - nüchtern betrachtet - demokratisch legitimierte, verwaltungsjuristisch legale Praxis sowie eine Sache der organisierten Mehrheiten. In seinen Begründungen und Hintergründen allerdings offenbart diese Abwahl in der Provinz vor allem ideologisches Denken in erschreckend durchsichtigem, politisch korrektem Vollzug.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1487160/&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4849986081761849824?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4849986081761849824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4849986081761849824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/deutschlandradio-goslar-ist-uberall.html' title='Deutschlandradio: &quot;Goslar ist überall&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6316235553500400429</id><published>2011-06-21T10:35:00.000+02:00</published><updated>2011-06-21T10:36:57.083+02:00</updated><title type='text'>Türsteher genervt: Frauen immer gewalttätiger</title><content type='html'>Die Schweizer Türsteher haben mit gewalttätig auftretenden Frauen inzwischen dasselbe Problem wie männliche Opfer häuslicher Gewalt: Sie müssen einstecken, dürfen sich aber nicht wirklich verteidigen, weil sie dem falschen Geschlecht angehören:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Selbst Handgreiflichkeiten sind keine Seltenheit – und werden von den Türstehern gefürchtet. «Frauen sind unberechenbare Kämpferinnen. Unsere Mitarbeiter wurden schon mit High Heels getreten und gebissen und auch Haarereissen oder Kratzen gehört dazu», erzählt Ralph Roos, Geschäftsführer von Novaprotect. Rolf Bähler vom Berner Club Bonsoir kennt die Partyszene: «Einige junge Frauen spielen den ­Frauenbonus an der Türe gnadenlos aus. Sie wissen, dass der Türsteher sie nicht wie einen Mann anpacken darf, wenn sie sich daneben aufführen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders bemerkenswert an dem &lt;a href= http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Die-Tuersteher-fuerchten-die-wilden-Frauen-20956631&gt;Artikel&lt;/a&gt; ist eine der Begründungen für die zunehmende Frauengewalt: "ein gesteigertes Selbstbewusstsein" des weiblichen Geschlechts. Na, dann weiß die Männerbewegung ja jetzt, wie sie ihrem wachsenden Selbstbewusstsein Ausdruck verleihen soll ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum selben Thema gibt es eine aktuelle Nachricht über selbstbewusste Mädchen (12 und 13 Jahre) in Lübeck: &lt;a href= http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/polizeiticker/polizeiticker-deutschland-international/bewaffnete-teenagerinnen-schlagen-in-luebeck-toilettenfrau-zu-boden/r-polizeiticker-deutschland-international-a-93774.html&gt;Bewaffnete Teenagerinnen prügeln Toilettenfrau zu Boden&lt;/a&gt;. Ja, das wollten wir doch: Grrrrrl-Power! &lt;a href= http://www.amazon.de/M%C3%A4dchen-kommen-Himmel-%C3%BCberall-bi%C3%9Fchen/dp/3596158311/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1308645199&amp;sr=8-2&gt;Böse Mädchen!&lt;/a&gt; Macht alle mit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6316235553500400429?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6316235553500400429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6316235553500400429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/tursteher-genervt-frauen-immer.html' title='Türsteher genervt: Frauen immer gewalttätiger'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3494362776380177828</id><published>2011-06-21T08:45:00.001+02:00</published><updated>2011-06-21T08:45:55.562+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Schweizer Medien laufen sich für Zweites Internationales Antifeminismustreffen warm</title><content type='html'>Einen fairen TV-Beitrag über die IGAF von drei Minuten Länge und mit deutschen Untertiteln findet man &lt;a href= http://www.papanews.ch/#21Juni2011&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen berichtet die &lt;a href= http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/die_zu_maennerlastige_gleichstellungsbeauftragte_1.10994936.html&gt;Neue Zürcher Zeitung&lt;/a&gt; über Monika Ebeling und ihren Auftritt am nächsten Wochenende.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3494362776380177828?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3494362776380177828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3494362776380177828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/schweizer-medien-laufen-sich-fur.html' title='Schweizer Medien laufen sich für Zweites Internationales Antifeminismustreffen warm'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-4798303187113045571</id><published>2011-06-20T19:18:00.001+02:00</published><updated>2011-06-20T19:18:58.569+02:00</updated><title type='text'>Piratenpartei: "Die Katze ist aus dem Sack"</title><content type='html'>Von 2009 bis 2011 leitete Kevin Fuchs die "AG Männer" in der Piratenpartei. Jetzt erklärte er, für viele überraschend, seinen Austritt. Im &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/06/20/3045-piratenpartei-die-katze-ist-endlich-aus-dem-sack&gt;Interview mit eigentümlich frei&lt;/a&gt; erklärt er seine Beweggründe – und offenbart einen erhellenden Einblick in das Innenleben dieser Partei, die manchem in den letzten Jahren als liberale Hoffnung erschien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-4798303187113045571?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4798303187113045571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/4798303187113045571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/piratenpartei-die-katze-ist-aus-dem.html' title='Piratenpartei: &quot;Die Katze ist aus dem Sack&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-3610283250856341111</id><published>2011-06-20T09:45:00.001+02:00</published><updated>2011-06-20T16:28:10.252+02:00</updated><title type='text'>Kachelmann fordert Haftstrafe für Falschbeschuldigerinnen</title><content type='html'>Das &lt;a href= http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/laecherlicher-wahnsinn-die-weltwoche-ausgabe-242011.html&gt;ausführliche Interview der Schweizer "Weltwoche"&lt;/a&gt; mit Jörg Kachelmann steht inzwischen online. Es ist ein langer Text, und Kachelmann nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Weltwoche: Haben Sie eine Erklärung, warum die Justiz derart einseitig gegen Sie vorging?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kachelmann: Ich bin nicht alleine. Es gab und gibt eine Unzahl von Fehlurteilen bei Sexualstraftaten. Hunderte sitzen mutmasslich unschuldig in deutschen Gefängnissen. Die Einseitigkeit ist eine Modeerscheinung, die durch mich nur breiter bekannt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltwoche: Fairerweise muss man anmerken: Welcher Richter kann es sich leisten, eine Frau, die behauptet, vergewaltigt worden zu sein, als Lügnerin zu bezeichnen? Dieser Richter würde von Journalisten und Feministinnen umgehend zum Verbrecher erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kachelmann: Es ist in Deutschland der angeblichen Feministin Alice Schwarzer tatsächlich gelungen, einen fundamentalistischen Konsens herzustellen, auch und gerade in den Medien. Sie hat den Weg bereitet, der von einer frauenfeindlichen Justiz, die es vor dreissig Jahren unbestritten gab, zu ihrem Gegenteil führte. Früher hiess es bei Vergewaltigungen, die Frau hätte halt kein kurzes Röckli tragen sollen. Heute ist, genauso verbrecherisch, der umgekehrte Fall verbreitet. Der Mann ist dem Vergewaltigungsvorwurf fast hilflos ausgeliefert. Er wird von einer wachsenden Zahl von Frauen als Waffe benutzt. Es gibt Experten, die sagen, dass ein Drittel aller Vergewaltigungsanzeigen vorsätzlich zu Unrecht erhoben wird, andere Experten sagen, es sei sogar die Hälfte. Es funktioniert wunderbar. (...) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltwoche: Sie gründen eine Stiftung? Glauben Sie, das nützt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kachelmann: Man wird sehen. Mein Ziel ist, dass die wirklichen Vergewaltiger eingesperrt werden. Aber es sollen auch die Frauen ins Gefängnis, die zu Unrecht einen Mann beschuldigt haben. Es gibt heute nur komplett lächerliche Strafen für Frauen, die eine Vergewaltigung erfinden, um sich an einem Mann zu rächen. Meistens gibt es noch nicht einmal eine Strafe. Wenn sich herausstellt, dass die Anschuldigung haltlos ist, wird das Verfahren oft einfach nur eingestellt, und gegen die Frau wird nicht weiter ermittelt, obwohl Falschanschuldigung ein Offizialdelikt ist. Das sind dann oftmals die Fälle, die in den Statistiken als «ungeklärt» auftauchen und wo eine Frau Schwarzer dann sagt: «Da ist wieder ein Vergewaltiger davongekommen!»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-3610283250856341111?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3610283250856341111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/3610283250856341111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/kachelmann-fordert-haftstrafe-fur.html' title='Kachelmann fordert Haftstrafe für Falschbeschuldigerinnen'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1199420498058361737</id><published>2011-06-16T21:45:00.001+02:00</published><updated>2011-06-16T21:54:01.178+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Renommierte Bildungsforscherin beklagt manipulative "Studie" der GEW</title><content type='html'>Thomas Gesterkamp und die Friedrich-Ebert-Stiftung scheinen nicht die einzigen Akteure zu sein, die feministische Ideologie als Wissenschaft verbrämt an den Mann (und vor allem die Frau) bringen wollen. Derselbe Vorwurf ergeht inzwischen gegen die "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft" (GEW), die mit ihrer als "Studie" herausgegebenen Schrift "Bildung und Geschlecht" die Benachteiligung von Jungen im Schulunterricht wegdiskutieren möchte. Diese Schrift wurde von dem der Männerbewegung nahestehenden Blog "Critical Science" allerdings nicht nur &lt;a href= http://sciencefiles.org/abuse-of-science/&gt;erbarmungslos als Missbrauch von Wissenschaft zerpflückt&lt;/a&gt;, dessen Verfasser Michael Klein forderte die Verantwortlichen für diesen Manipulationsversuch auch zur Rechtfertigung auf, was er durch eine &lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/06/14/konzertierte-aktion-%E2%80%93-email-aktion-fur-transparenz-und-gegen-den-missbrauch-von-wissenschaft/&gt;E-Mail-Kampagne&lt;/a&gt; unterstützt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Seit die Studie (...) näher untersucht wurde und dabei eine große Zahl von Fehlern, Unredlichkeiten und falschen Behauptungen zu Tage getreten ist, sind die Verantwortlichen auf Tauchstation gegangen. Schreiben von science watch an Anne Jenter und Ulf Rödde, die für die Studie verantwortlich sind, mit der Bitte, eine Reihe von Fragen, die die Studie aufgeworfen hat, zu beantworten, haben bislang nur zu dem Verweis von Ulf Rödde geführt, dass Anne Jenter hauptverantwortlich ist. (...) Macht also alle mit. Sagt es weiter. Verschickt die Mail an Bekannte, damit diese sich auch beteiligen können. Es geht  darum, öffentliche Organisationen wie die GEW an den Maßstäben zu messen, die sie so gerne an andere anlegen. Es geht darum, die Wissenschaft aus den Fängen von Ideologen zu befreien, und es geht darum, durch öffentliche Kontrolle die Verbreitung falscher Informationen in Zukunft zu verhindern oder doch zumindest mit Kosten zu belegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Diese Mailkampagne scheint übrigens durch &lt;a href= http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?id=5359&gt;immense Beteiligung&lt;/a&gt; gestützt zu werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gehen nun die Ideologen, die sich im herrschenden System eingegraben haben, normalerweise mit solcher Kritik um? Sie ignorieren sie – oft mit dem Scheinargument, sämtliche Kritiker dieser Form von Neosexismus seien "rechts" und damit nicht diskursfähig, was seinerseits durch wissenschaftlich ebenso fadenscheinige, ideologische Pamphlete gestützt werden soll. Hier beißt sich die Katze also in den Schwanz. Allerdings scheitert diese Strategie spätestens, sobald sich eine hierzulande durchgehend angesehene Bildungsforscherin wie Heike Diefenbach ebenfalls zu Wort meldet und die Kritik an der GEW in einem &lt;a href= http://sciencefiles.org/2011/06/16/wissenschaft-ist-kein-bauchladen-wissenschaftlerin-forder-gew-zur-stellungnahme-auf/&gt;offenen Brief&lt;/a&gt; unterstützt, der an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt. Tatsächlich ist dieser Brief so lesenswert (und auch nicht unanständig lang), dass ich hier keine Absätze daraus als Zitat herausgreifen, sondern Ihnen die vollständige Lektüre absolut empfehlen möchte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1199420498058361737?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1199420498058361737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1199420498058361737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/renommierte-bildungsforscherin-beklagt.html' title='Renommierte Bildungsforscherin beklagt manipulative &quot;Studie&quot; der GEW'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1861112552297228640</id><published>2011-06-16T10:05:00.001+02:00</published><updated>2011-06-16T10:09:13.669+02:00</updated><title type='text'>Vermischtes</title><content type='html'>Jörg Kachelmann &lt;a href= http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/leute/Jetzt-schalte-ich-auf-Angriff-um/story/13490563&gt;kündigt an&lt;/a&gt;, eine Stiftung für die Opfer von Falschbeschuldigungen sexueller Gewalt zu gründen. Die mutmaßliche Täterin in seinem eigenen Fall, die noch während des Prozesses erklärte, eine Verletzung ihrer Anonymität sei für sie schlimmer als die angebliche Vergewaltigung, ist aufgrund eines von ihr gegebenen Interviews heute auf den Titelseiten der BILD, der BUNTE, der Münchner Abendzeitung, der Hamburger Morgenpost, des Kölner Express und des Berliner Kurier zu sehen. Einen informativen Artikel über Dinkels Attacken auf Kachelmann findet man &lt;a href= http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1673007/Ex-Geliebte-JK-wird-mich-weiter-terrorisieren.html&gt;hier&lt;/a&gt;. (Absurderweise wird ihr Nachname noch immer von fast sämtlichen Medien weggelassen, während Dinkel gegen den namentlich bekannten Jörg Kachelmann mit den aggressivsten Vorwürfen und Unterstellungen zu Felde ziehen kann.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href= http://www.umweltjournal.de/AFA_familienrecht/17894.php&gt;Umweltjournal&lt;/a&gt; berichtet über ein bedenkliches Verständnis von Gleichstellungspolitik in der thüringischen Stadt Gera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die britische Daily Mail betitelt einen Artikel Sandra Parsons mit &lt;a href= http://www.dailymail.co.uk/debate/article-2003631/Slut-Walks-Feminism-passe-boys-need-help-now.html&gt;Feminism is so passe. It's the boys who need help now&lt;/a&gt;. Darin heißt es: "Nichts wird mich davon überzeugen, dass Jungen von Natur aus dümmer als Mädchen sind. Nein, der Grund, weshalb Jungen Mädchen hinterherhinken ist, dass sie diejenigen sind, die diskriminiert werden. Sie sind es, die das System zurückhält."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1861112552297228640?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1861112552297228640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1861112552297228640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/vermischtes.html' title='Vermischtes'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-2290630690754919305</id><published>2011-06-15T18:33:00.003+02:00</published><updated>2011-06-22T10:40:33.295+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sommer der Männerbewegung'/><title type='text'>Berlin: AGENS reißt die Mauer ein</title><content type='html'>Nanu, werden Sie sich vielleicht nach dieser Überschrift sagen: Kommt AGENS damit nicht über zwanzig Jahre zu spät? Gewiss, es war bekanntlich im Jahr 1989, als die Berliner Mauer fiel, die etliche Familien auf unmenschliche Art voneinander trennte – ein in Stein gehauener politischer Skandal, der in zahllosen Büchern, Artikeln und TV-Berichten angeprangert wurde. AGENS geht es aber darum, dieselbe Aufmerksamkeit auf eine neue, unsichtbare Mauer zu richten, die Familienmitglieder auf nicht weniger unmenschliche Weise voneinander trennt und für manchen genauso unüberwindlich ist wie damals das Monstrum an der innerdeutschen Grenze. Es geht um die juristische Mauer, die täglich 400 Kinder zu Scheidungskindern macht, sich in der Regel zwischen diese Kinder und ihre Väter schiebt. 400 Kinder pro Tag: Eine unerhörte und bislang vielfach ungehörte Zahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese neue Mauer ist nicht weniger durch eine verheerende Ideologie entstanden als die alte. Und für viele sieht sie ebenso unüberwindlich aus, wie die Berliner Mauer noch in den achtziger Jahren aller Welt erschien. Wann diese neue Mauer fallen wird, kann heute noch niemand sagen. Aber AGENS wird sie schon einmal symbolisch zum Fall bringen und damit viele überhaupt erst auf dieses Bestreben aufmerksam machen. Und welcher Ort wäre dafür besser geeignet als der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor und welcher Tag besser als der 17. Juli? &lt;i&gt;(Vermutlich jeder und keiner, mailte mir hierzu inzwischen ein Leser meines Blogs, aber wir wollen uns mal nicht von &lt;a href= http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_des_17._Juni&gt;Details&lt;/a&gt; aufhalten lassen.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort steigt ab 14:00 Uhr unser "Event 400": ein Happening, bei dem eine Mauer aus 400 Steinen umstürzen und 400 bunte Luftballons als Zeichen von Freiheit, Hoffnung und der Überwindung von Grenzen in den Himmel steigen werden. Was bei dieser Veranstaltung sonst noch auf Sie wartet? Kommen Sie doch einfach vorbei und schauen Sie zu! Insbesondere Trennungskinder und -väter laden wir zur aktiven Teilnahme ganz herzlich ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://agensev.de/wp-content/uploads/Berlin-4001.pdf&gt;Hier finden Sie den AGENS-Flyer zum Mauerfall.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich freuen wir uns auch sehr, wenn Sie diese Einladung oder einen Link darauf so weit wie möglich verbreiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-2290630690754919305?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2290630690754919305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/2290630690754919305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/berlin-agens-reit-die-mauer-ein.html' title='Berlin: AGENS reißt die Mauer ein'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-6468921582698666232</id><published>2011-06-14T15:29:00.000+02:00</published><updated>2011-06-14T15:30:15.518+02:00</updated><title type='text'>SPD: "25 Jahre Frauenquote sind genug"</title><content type='html'>Ein altgedienter SPD-Mann hat &lt;a href= http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/110614_funken_25_Jahre_frauenquote_sind_genug_korrigiert.pdf&gt;"den problematischen Weg der SPD zur Quotenpartei"&lt;/a&gt; dicke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.nachdenkseiten.de/?p=9773&gt;via&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-6468921582698666232?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6468921582698666232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/6468921582698666232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/spd-25-jahre-frauenquote-sind-genug.html' title='SPD: &quot;25 Jahre Frauenquote sind genug&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1322840570966693776</id><published>2011-06-14T11:21:00.005+02:00</published><updated>2011-06-14T11:33:45.035+02:00</updated><title type='text'>LKA zu sexueller Gewalt: "Vier von fünf Anzeigen entpuppen sich als erfunden"</title><content type='html'>So kann's kommen: Vor ein paar Tagen &lt;a href= http://ef-magazin.de/2011/05/31/3014-freispruch-sind-sie-der-naechste-joerg-kachelmann&gt;warne ich noch davor&lt;/a&gt;, als Männerrechtler beim Thema "Falschbeschuldigungen bei sexueller Gewalt" mit, wie ich glaubte, "Extremwerten" von achtzig Prozent hausieren zu gehen, da lese ich heute bereits von einem weiteren Polizeibeamten, der exakt diese hohe Rate bestätigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„Wir gehen jeder einzelnen Anzeige genauestens nach, damit absolut kein einziger Fall untergeht“, betont Leo Lehrbaum, Leiter der Gruppe „Sitte“ des Landeskriminalamts NÖ. Täglich ist er mit den verschiedensten tragischen Formen von sexuellem Missbrauch konfrontiert und weiß, wie sehr die Opfer oft noch Jahrzehnte später unter den psychischen Folgen leiden. (...) Dennoch, unabhängig aller realen Missbrauchsfälle, hat er im Rahmen seiner Erhebungen in letzter Zeit eine bedenkliche Entwicklung festgestellt. „Durchschnittlich vier von fünf Anzeigen entpuppen sich nach den Befragungen als erfunden!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Noch nachdenklicher machen ihn Vorfälle, wo junge Frauen, eine Vergewaltigung vortäuschen, um einer Bekanntschaft etwas „auszuwischen“, weil sie abgewiesen wurden oder sich die Beziehung nicht nach ihren Vorstellungen entwickelt hat. (...) Die Anzeigerinnen sind sich oft gar nicht bewusst, dass sie eine schwere Straftat mit solchen „Fantasien“ begehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sollten sie auch? Solche Straftaten und ihre erschreckende Häufigkeit werden in den feministisch korrekten Medien praktisch nie als ernstzunehmendes Problem behandelt. Und Männer als Opfer sexueller Gewalt durch Frauen (wozu auch Falschbeschuldigungen gehören) sind ja ohnehin ein Tabu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.noen.at/news/chronik/art151,140095&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man den vollständigen Artikel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1322840570966693776?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1322840570966693776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1322840570966693776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/lka-zu-sexueller-gewalt-vier-von-funf.html' title='LKA zu sexueller Gewalt: &quot;Vier von fünf Anzeigen entpuppen sich als erfunden&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-726736078841267928</id><published>2011-06-12T13:26:00.001+02:00</published><updated>2011-06-12T13:29:44.797+02:00</updated><title type='text'>Lesermail: Vom "lila Pudel" zum Männerrechtler</title><content type='html'>Normalerweise veröffentliche ich in diesem Blog keine Mails, die vor allem aus positivem Feedback zu meiner journalistischen und politischen Arbeit bestehen. Das wirkt leicht wie Selbstbeweihräucherung und bringt dem Leser wenig bis nichts an neuen Erkenntnissen. Für eine Veröffentlichung geeignet finde ich aber die folgende Zuschrift wegen der darin ausführlich geschilderten biographischen Entwicklung des Verfassers:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Lieber Herr Hoffmann,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich lese gerade Ihr &lt;a href= http://www.amazon.de/M%C3%A4nnerbeben-starke-Geschlecht-kehrt-zur%C3%BCck/dp/3939562033/ref=sr_1_2/028-6905549-1907711?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1194631651&amp;sr=1-2&gt;»Männerbeben«&lt;/a&gt; und freue mich sehr, dass das Erscheinen eines solchen Buches heute möglich ist. Ich bin dreieinhalb Jahre älter als Sie, nach sozialwissenschaftlichem Studium in der IT-Branche tätig, geschieden, zwei Kinder, und die Thematik, die Sie sehr überzeugend und aufschlussreich verhandeln, begleitet mich mein ganzes Leben. Ich werde Ihnen das hier und jetzt nicht im Detail auseinandersetzen, aber ich denke, dass ich ein recht typischer Betroffener weiblichen Abwertungsverhaltens bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst das Opfer einer Mutter, die selbst das Opfer eines Lazarett- und Hungerlager-Wracks des Zweiten Weltkriegs gewesen ist, sowie eines duckmäuserischen Vaters, der den Psychoterror, der in meinem Elternhaus von meinem ca. zwölften bis zwanzigsten Lebensjahr von der Mutter ausgeübt wurde (ohne dass diese Mutter übrigens im ideologischen Sinne Feministin gewesen wäre – sie wär einfach Lehrerin mit ausgeprägtem Hang zur Besserwisserei), ohne den Hauch eines Aufbegehrens entschuldigt und gerechtfertigt hat, sodann zehn Jahre lang (bis zum Ende meines Studiums) vollständig beziehungsunfähig, weil ich mit einer vollständig ruinierten männlichen Selbstachtung ins Erwachsenenleben gestartet bin. Zeitweise Angehöriger einer profeministischen Männergruppe – vom Typ lila Pudel, weil es damals schlicht nichts anderes gab, wenn man sich mit männlichen Identitätsproblemen auseinandersetzen wollte, und im Umfeld sozialwissenschaftlicher Fachbereiche natürlich mit dem Piranhabecken des lokalen Radikal- und weniger Radikalfeminismus zwangsläufig vertraut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend zehn Jahre Ehe (und zwei Kinder) mit einer Osteuropäerin, die sehr stark zwischen Anhänglichkeit und emotionalem Terror changierte – aber hier zumindest am Ende eine konstruktive und einvernehmliche Trennung nach Mediation mit hälftig geteilter Zuständigkeit für die Kinder – also immerhin kein abservierter Vater und ein konstruktiver Umgang mit der Ex. Aber auch in dieser Zeit zeitweise Mitglied eines Elterninitiativkindergartens, in dem eine milde (eher mitleidige) Form der Männerverachtung recht verbreitet war – so in der Art »(Stoßseufzer) Wir wissen ja, dass die Männer nichts taugen, aber wir mögen sie trotzdem und arrangieren uns halt damit.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, was sie in Ihrem Buch beschreiben, gehört für mich somit seit knapp fünfunddreißig Jahren zum biografischen Hintergrundrauschen – so lange, dass ich fast nichts anderes kenne und eigentlich immer nur private Nischen gefunden habe, um das einigermaßen abzuwettern. Die (Wieder-)Gewinnung meiner zuerst familiär beschädigten und sodann kontinuierlich unter »kultureller Last« stehenden männlichen Selbstachtung ist für mich ein Lebensthema, das nahezu meine gesamte Biografie eingefärbt hat – und auch jetzt wieder eine Rolle spielt, da ich erst einmal eine neue Partnerin finden muss, die in der Lage ist, einen Teilzeitvater zu verkraften, dessen Loyalität zu erheblichen Teilen den eigenen Kindern gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auch, dass Sie eine gemäßigte Position zum Thema einnehmen und nicht Radikalismus mit Radikalismus zu vergelten suchen – die moderne Gesellschaft ist von Anfang an eine, die vom Thema der Emanzipation getragen wird, und diesem »Projekt« fühle ich mich verpflichtet, auch wenn die Frauenbewegung ihren emanzipatorischen Impuls mittlerweile erschöpft hat und zu einem reaktionären Establishment degeneriert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt schicken Sie mir doch bitte noch Ihre Kontoverbindung, denn &lt;a href= http://genderama.blogspot.com/2011/05/sind-frauen-bessere-menschen-wieder.html&gt;Ihr erstes Buch zum Thema&lt;/a&gt; hätte ich gerne auch noch. Und falls Sie ein weiteres Buch zum Thema schreiben, werde ich das blind im Handel vorbestellen.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-726736078841267928?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/726736078841267928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/726736078841267928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/lesermail-vom-lila-pudel-zum.html' title='Lesermail: Vom &quot;lila Pudel&quot; zum Männerrechtler'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-9052298010395214599</id><published>2011-06-12T10:36:00.001+02:00</published><updated>2011-06-12T10:37:52.731+02:00</updated><title type='text'>Männerbewegung: Wo bleiben die Schwulen?</title><content type='html'>Der schwule Männerrechtler Matthias Buser versucht in einem Beitrag für die "AG Männer" der Piratenpartei zu ergründen, warum sich viele andere Schwule für die Gleichberechtigung ihres Geschlechts so zurückhaltend engagieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Während Lesben in der Frauenbewegung von Anfang an eine wichtige Rolle spielten, hält sich das Interesse der Schwulen an der Männerbewegung in Grenzen. Das ist schade, da schwule Aktivisten ausgezeichnet vernetzt und in Sachen Lobbyarbeit erfahren sind und somit eine willkommene Unterstützung böten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die magere Beteiligung von Schwulen an der Männerbewegung liegt meinem Eindruck nach an einer ganzen Reihe von Gründen. Es beginnt schon damit, dass Schwule oft vergessen, dass sie nicht nur schwul, sondern auch Männer sind. Logischerweise fühlen sie sich dann auch nicht angesprochen. Auch ich habe mich lange Zeit überhaupt nicht als Mann definiert, sondern als Schwuler. Auf Mannsein hatte ich bei dem schlechten Image, das Männern anhaftetete, und auf die Vorwürfe und die Rolle des Sündenbocks nun überhaupt keine Lust. Schwule galten ja immerhin noch als Opfer wie die Frauen und Opfersein war gut. So wurde es einem vermittelt. Die Täterrolle überließ ich gerne den Heteromännern. Schließlich waren es ja auch heterosexuelle Jungen, unter denen ich als Kind und als Jugendlicher gelitten habe. So konnte ich mich in die Illusion flüchten, dass mich als Schwuler das alles gar nicht betrifft und die Welt war für mich vorerst in Ordnung. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige Schwule war, der diese Strategie wählte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.ag-maenner.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=143:maennerbewegung-wo-bleiben-die-schwulen&amp;catid=56:maennerrechte&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-9052298010395214599?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9052298010395214599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/9052298010395214599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/mannerbewegung-wo-bleiben-die-schwulen.html' title='Männerbewegung: Wo bleiben die Schwulen?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5746917712647277487</id><published>2011-06-12T10:35:00.000+02:00</published><updated>2011-06-12T10:36:33.556+02:00</updated><title type='text'>Fußball: Gewalt kein männliches Privileg</title><content type='html'>Die "taz" interviewt Deutschlands renommiertesten Fan-Forscher Gunter Pilz über weibliche Holligans und erhält dabei Antworten, mit denen die Interviewerin in dieser Deutlichkeit offenbar selbst nicht gerechnet hat. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;taz: Fingernägel kommen im Fußball eher weniger zum Einsatz, aber so brutal wie die Männer gehen die Frauen doch wohl nicht miteinander um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilz: Oh doch, das täuscht. Frauenfußball ist ganz schön körperbetont geworden, was die Zweikämpfe angeht. Zudem wird Frauenfußball immer athletischer, da wird sich in den kommenden Jahren also noch einiges tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;taz: Frauen sind also gar nicht weniger gewalttätig als Männer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilz: Gewalt ist nicht das Privileg des männlichen Geschlechts, sondern hängt davon ab, in welchem Handlungssystem man sich bewegt. Wenn ich erfolgreich sein will, erreiche ich das nicht, indem ich lieb und nett bin. Wenn man andere Bereiche anschaut – häusliche Gewalt etwa – dann ist sehr deutlich, dass Frauen ähnlich gewalttätig sind wie Männer. Und was etwa psychische und verbale Gewalt wie Mobbing angeht, da sind Frauen den Männern haushoch überlegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.taz.de/1/sport/fussball-wm-2011/artikel/1/kein-maennliches-privileg/&gt;Hier&lt;/a&gt; findet man das vollständige Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie für Gewalt im Frauenfußball und Gewalt gegen Männer in der ideologisch bislang eigentlich unverdächtigen Apotheken-Kinderzeitschrift "Medizini" regelrecht Reklame gemacht wurde, zeigte vor einigen Tagen Ellen Kositza in der Zeitschrift &lt;a href= http://www.sezession.de/25123/frauenfusball.html&gt;"Sezession"&lt;/a&gt; (Achtung: &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/die-linke-liebaugelt-mit-raf.html&gt;rechts von der RAF)&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5746917712647277487?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5746917712647277487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5746917712647277487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/fuball-gewalt-kein-mannliches-privileg.html' title='Fußball: Gewalt kein männliches Privileg'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-5566954826532258071</id><published>2011-06-12T10:34:00.000+02:00</published><updated>2011-06-12T10:35:32.760+02:00</updated><title type='text'>SPD will alleiniges Sorgerecht für unverheiratete Mütter</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Nachdem sich die Bundesjustizministerin zum Sorgerecht bei nicht verheirateten Eltern positioniert hat, haben die SPD-Justizminister auch einen Vorschlag eingebracht. Mit Ruhm hat sich die SPD nicht bekleckert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.unterhalt24.com/blog/2011/06/sorgerecht/&gt;Klaus Wille&lt;/a&gt;, Fachanwalt für Familienrecht, berichtet und kommentiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-5566954826532258071?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5566954826532258071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/5566954826532258071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/spd-will-alleiniges-sorgerecht-fur.html' title='SPD will alleiniges Sorgerecht für unverheiratete Mütter'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-8968009775383385511</id><published>2011-06-11T08:56:00.002+02:00</published><updated>2011-06-11T09:02:13.105+02:00</updated><title type='text'>"Diese Zahlen könnte ich vergessen, diese Erlebnisse nicht"</title><content type='html'>Regine Sylvesters &lt;a href= http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/die-macht-der-frauen/347365.php&gt;Essay zur Geschlechterdebatte&lt;/a&gt;, den die "Berliner Zeitung" heute veröffentlichte, mäandert ein wenig ziellos umher und enthält einige dumme Sätze ebenso wie manche zitierenswerte Einblicke. Etwa diesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;2004 erschien die erste sozialwissenschaftliche Studie über Gewalt gegen Männer. Sie wurde in der Berliner Zeitung ausgewertet: "Gewalt gegen Männer, sofern sie von Frauen ausgeht, gilt immer noch als Tabu. Männer wollen nicht wahrhaben, dass sie Opfer von Gewalt geworden sind. Sie bagatellisieren, halten sich aus Scham bedeckt. Jeder vierte Mann hat in seiner Partnerschaft mindestens einmal Gewalt erfahren - physische oder psychische." 2010 zeigte eine Studie der evangelischen Kirche, dass beide Geschlechter fast gleich häufig Täter sind, etwa 30 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer üben Gewalt aus. Wenn Männer gewalttätig werden, sind sie es meist gegen Fremde. Gewalt von Frauen richtet sich gegen den eigenen Partner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Zahlen könnte ich vergessen, diese Erlebnisse nicht: Als mein Cousin seine Frau nach langer, unglücklicher Ehe verlassen wollte, versteckte sie eine Rasierklinge in seiner Nagelbürste. Ein anderer Mann aus meiner Familie heiratete eine Frau, die immer ausrastete, wenn er sich anerkennend über eine andere Frau äußerte, auch wenn es nur eine Schauspielerin im Fernsehen war. Einmal schlug sie ihm einen Telefonhörer auf den Kopf, bis Blut kam. Er wusste nicht, wie er sich hätte wehren können ohne zurückzuschlagen, und das konnte er nicht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar wird aus Regine Sylvesters Artikel: So richtig anfreunden mit Männern und in sie einfühlen können sich viele Journalistinnen in unserer frauenzentrierten Medienwelt immer noch nicht, aber die feindselig-gehässige Dauerabwertung von Männern wird zumindest einigen von ihnen zunehmend unbehaglich. Und Sylvesters persönlichem Fazit kann man nur zustimmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Frauen sind nicht die besseren Menschen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich, dass diese Absage an den Sexismus inzwischen eigens in einem Artikel formuliert werden muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-8968009775383385511?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8968009775383385511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/8968009775383385511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/diese-zahlen-konnte-ich-vergessen-diese.html' title='&quot;Diese Zahlen könnte ich vergessen, diese Erlebnisse nicht&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-1404227838569772640</id><published>2011-06-10T21:25:00.002+02:00</published><updated>2011-06-10T21:40:03.409+02:00</updated><title type='text'>"Denkverbot zur Frauenhausideologie ist aufgehoben!"</title><content type='html'>Nachdem &lt;a href= http://harzkreiskurier.files.wordpress.com/2011/06/extra_gs_frauenhaus_090611.pdf&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt; die Vorgänge im Frauenhaus Goslar ans Tageslicht brachte, fordert Monika Ebeling in einem &lt;a href= http://geschlechterdemokratie.wordpress.com/2011/06/10/denkverbot-zur-frauenhausideologie-ist-aufgehoben/&gt;ersten Kommentar&lt;/a&gt; die notwendigen Konsequenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich nicht vor ein paar Wochen &lt;a href= http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/05/monika-ebeling-gefeuert-herber.html&gt;irgendwo erwähnt&lt;/a&gt;, dass wir auch einige Zeit nach Monika Ebelings Amtsenthebung noch über bemerkenswerte Entwicklungen in Goslar berichten werden?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-1404227838569772640?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1404227838569772640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/1404227838569772640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/denkverbot-zur-frauenhausideologie-ist.html' title='&quot;Denkverbot zur Frauenhausideologie ist aufgehoben!&quot;'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-607775465571689127</id><published>2011-06-10T12:59:00.003+02:00</published><updated>2011-06-10T13:09:14.139+02:00</updated><title type='text'>Presse berichtet über fragwürdige Praktiken im Frauenhaus Goslar</title><content type='html'>Vor wenigen Wochen war Monika Ebeling auch deshalb aus ihrem Amt als Gleichstellungsbeauftragter gemobbt worden, weil sie die Frauenhausarbeit vor Ort kritisiert hatte. Die betroffenen Frauenfrauen hatten Ebeling deswegen als "nicht teamfähig" abgekanzelt. Vorgestern allerdings veröffentlichte die in Goslar vertriebene Zeitung "Extra am Mittwoch" den Artikel &lt;a href= http://harzkreiskurier.files.wordpress.com/2011/06/extra_gs_frauenhaus_090611.pdf&gt;Neuerungen nicht erwünscht. Ehemalige Mitarbeiterin kritisiert Zustände im Goslarer Frauenhaus&lt;/a&gt;. Darin geht es um Verstöße gegen die Schweigepflicht, mangelnde Fürsorge, fehlende Konfliktfähigkeit, Ausbeutung der Bewohnerinnen als Arbeitskräfte, Bespitzelungen, natürlich das aus solchen Einrichtungen bekannte Aufhetzen gegen die männlichen Partner der Bewohnerinnen und dergleichen mehr. Wenn die Beseitigung Ebelings einen Versuch darstellte, die in dem Artikel beschriebenen Missstände unter der Decke zu halten, ist dieser Versuch seit der Veröffentlichung dieses Artikels grandios gescheitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritikern der bestehenden Frauenhausszene liefert der Beitrag nur eine erneute Bestätigung mehr. Dies gilt um so mehr durch seinen Schlusssatz, in dem es heißt: "Zu den Vorwürfen (...) bezüglich der Gegebenheiten im Frauenhaus wollen sich die Verantwortlichen (...) nicht äußern." Die sind anscheinend nicht einmal zu einer noch so schwachen Gegenrede oder auch nur einem schlichten Dementi in der Lage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob sich der Goslarer Stadtrat und die "Goslarsche Zeitung" da wohl vor den falschen Karren spannen haben lassen? Offenbar greift bei vielen noch immer allzu oft der argumentative Kurzschluss: Wer eine Einrichtung betreibt, in der geprügelte Frauen Unterschlupf finden sollen, gehört automatisch zu den Guten, wer diese Einrichtung kritisiert also automatisch zu den Bösen. Dieselbe Rhetorik wurde immer wieder gegen Feminismuskritiker angewandt. Sobald man sich aber einmal die einem Kritiktabu unterliegenden Einrichtungen näher anschaut, erkennt man oft, auf welch tönernen Füßen diese Rhetorik ruht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt neue, vernünftige Ansätze, den von häuslicher Gewalt Betroffenen beiderlei Geschlechts zu helfen und die oben beschriebenen Zustände zu vermeiden. Bislang scheiterte ihre Umsetzung an der verbissenen Geschlechterkampf-Polemik vieler Feministinnen, verschiedene Journalisten und Journalistinnen eingeschlossen. Es ist höchste Zeit, sich einmal sachgerecht statt mit immer neuen persönlichen Attacken auf die Kritiker ("rechtspopulistisch" usw.) mit den bestehenden Problemen zu beschäftigen. Die Opfer brauchen mehr Fachleute und Helfer und dafür deutlich weniger Ideologie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-607775465571689127?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/607775465571689127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/607775465571689127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/presse-berichtet-uber-fragwurdige.html' title='Presse berichtet über fragwürdige Praktiken im Frauenhaus Goslar'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9069759.post-259540531050610909</id><published>2011-06-10T11:28:00.001+02:00</published><updated>2011-06-10T11:29:56.071+02:00</updated><title type='text'>Gegenöffentlichkeit im Internet vs. Mainstream-Presse: Wer setzt sich durch?</title><content type='html'>Während der "taz" offenbar selbst klar ist, wie grottig recherchiert und manipulativ geschrieben Simone Schmollacks &lt;a href= http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2011%2F06%2F08%2Fa0063&amp;cHash=a916d4a979&gt;Artikel&lt;/a&gt;  vom Mittwoch ist, weshalb sie die Kommentarfunktion darunter vorsorglich deaktivierte, liefert Professor Adorján F. Korvács weiterführende Gedanken zu dieser Debatte in seinem Beitrag "Mainstream-Printmedien gegen freie Online-Medien" für die Freie Welt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ein wichtiger Aspekt der jetzt durch AGENS in Fahrt gebrachten Geschlechterdebatte ist die Frage, ob vom Internet aus die nicht nur in dieser Sache festgefahrenen Stereotypen der meinungsbildenden Printmedien durchbrochen werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel von Simone Schmollack („Schlichte Welterklärungen und Mutterideal“) in der „wird ermöglicht durch 10.634 GenossInnen“-TAZ vom 8. Juni läutet eine interessante Auseinandersetzung ein. Eine sich immerhin noch einigermassen offen für "links" haltende Zeitung beginnt mit der Diffamierung einer Veranstaltung und deren (männlichen und weiblichen) Organisatoren und Mitarbeitern: „Ein rechtspopulistischer Männerverein will Öffentlichkeit und pirscht sich an eine Stiftung und ein Institut ran. Dort ist man zum Dialog bereit. Doch das nützt nichts, das Publikum fehlt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem „Männerverein“ versteht Frau Schmollack AGENS e. V., eine Initiative zur Erzielung einer tatsächlichen Geschlechterdemokratie. Unter den sieben Gründungsmitgliedern sind zwei Frauen. Der Verein ist jung, gerade mal anderthalb Jahre alt; er wendet sich gegen das, was im Artikel von Frau Schmollack gleich am Anfang steht und eigentlich allen feministischen und Gender-Unternehmungen anhaftet: Er will gerade keine „Geschlechterfront“, er will diese aus dem Militärischen entliehenen Bilder vom „Graben“, der „Front“, dem „Krieg“ zwischen den Geschlechtern, die ja für eine bestimmte (durchaus perverse) Auffassung des Verhältnisses von Mann und Frau stehen, überwinden. Dabei ist es eigentlich nur logisch, dass eine vor 30 Jahren einmal berechtigte feministische Politik im Lauf der Zeit immer erfolgreicher wie ein Pendel immer weiter ausschlug, wie dies bei historischen Bewegungen fast schon eine Gesetzmäßigkeit darstellt, bis sie schließlich heute weit überzogen ist und dass deshalb nun eine Korrektur von Übertreibungen erforderlich ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href= http://www.freiewelt.net/blog-3274/mainstream-printmedien-gegen-freie-online-medien.html&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9069759-259540531050610909?l=arnehoffmann.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/259540531050610909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9069759/posts/default/259540531050610909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/06/gegenoffentlichkeit-im-internet-vs.html' title='Gegenöffentlichkeit im Internet vs. Mainstream-Presse: Wer setzt sich durch?'/><author><name>Arne Hoffmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15486778877413809397</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
