Dienstag, März 13, 2007

US-Deserteur: Soldaten im Irak benehmen sich wie Terroristen

Der amerikanische Soldat Joshua Key war im Irakkrieg eingesetzt. Jetzt hat er, wie man so sagt, Fahnenflucht begangen und über seine Erfahrungen ein Buch geschrieben: The Deserter´s Tale (deutsch ab April bei Hoffmann und Campe als Ich bin ein Deserteur). Der australische Journalist Tony Jones stellt es mit folgenden Worten vor:

The book details basic training techniques in which, if the author is to be believed, Iraqis, Afghanis and all Muslims, in fact, are systematically demonised. Key was just a private soldier but examines his own reactions to Iraqi civilians and those of his fellow soldiers during his tour of duty and concludes that American soldiers were behaving like terrorists. It's a staggering conclusion and we should bear in mind that Joshua Key is still seeking asylum in Canada, having deserted the army rather than returning to Iraq.


Tony Jones hat Joshua Key im Interview. Key berichtet:

You know of course they were never called Iraqis or Muslims, they were always used in derogatory terms as hajis, habibs and so on. I would say it was definitely a form of dehumanising. I mean, if you see something - that effect all the time - they were never referred to as civilians or Iraqis or Muslims. (…) Yes, and then I got it to the term that instead of being, what would you say, not guilty until proven guilty, I would say to us it's “they're guilty till they're proven innocent”, to us all Muslims were terrorists. That's the way we were taught and it's the way we conducted our business.


Key erklärt, der Wendepunkt sei für ihn persönlich erreicht gewesen, als er andere Soldaten mit dem Kopf eines enthaupteten Irakers Fußball spielen sah:

When I got out of the back of my truck I heard one American soldier screaming that we had lost it. I mean, I looked to the other side and I seen American soldiers kicking the head around like a soccer ball. I got back inside of my APC, which is an armoured personnel carrier, said I wouldn't have no involvement. Of course the next day I asked if anything had been filed for that, because to me that was completely unacceptable.


Das Interview ist in Gänze lesenswert.

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Montag, März 12, 2007

Die Feinde der Freiheit

Die ... gewöhnungsbedürftige Weise der Islamophoben, ihre „Debatten“ zu führen (platt gesagt: man unterhält sich praktisch nur untereinander, an Leute mit abweichender Meinung geht ab und zu eine Beschimpfung oder Morddrohung raus), wird auch in anderen Blogs thematisiert. Dr. Dean berichtet:

Wie auch ich schon öfter erleben konnte, drohen die "prowestlichen Antiislamisten" und auch andere Rechtsblogger, z.B. die politischen (teils vorbestraften) Freunde der Extremistin Gudrun Eussner gerne und regelmäßig mit Mord! Es geht bei diesen Drohungen der "prowestlichen Blogger" darum, den politischen Gegner bzw. dessen Meinung mundtot zu machen.


Dr. Dean sieht das natürlich zu eng - die Meinungsfreiheit des Westens muss schließlich gegen gewalttätige Moslems verteidigt werden. Und das geht nun mal am besten, indem man jedem mit abweichender Meinung eins in die Fresse gibt.

Derweil hat David Vickrey Neuigkeiten für Deutschlands beliebteste Rassistengang:

America could use some friends in the German blogosphere; unfortunately, those blogs that identify themselves as "pro-American" are often racist and contain the worst kind of right-wing, militaristic propaganda. The popular German blog Politically Incorrect has an American flag in its banner, and describes itself as fervently "pro-amerikanisch". (…) News for Politically Incorrect: America doesn't hate Muslims. America has always been a melting pot that welcomes all races and religions. There are at least five million Muslims living in the US, and they are among the most successful - and most assimilated - group in America. Yes, we also have racists who say hateful things about Muslims, but they are by and large marginalized (two unfortunate exceptions: the political pundit Pat Buchanen and the neocon columnist Charles Krauthammer). So please remove the American flag from your blog; your content is profoundly anti-American.


Ob Broder und Miersch wohl ihre gesamten USA-Buttons in die Tonne schmeißen, wenn sie solche Texte lesen?

Und wenn man gerade in Davids Blog ist, findet man einen weiteren interessanten und aktuellen Beitrag: How Wrong They Were erklärt, wieviele deutsche Intellektuelle dämlicherweise einen Krieg mit dem Irak für eine gute Idee hielten (was sich mit dem Iran gerade zu wiederholen droht) und inwiefern diese Idiotie für das Weiterkommen in den Medien nur hilfreich war.

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Montag, März 05, 2007

„Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass“

Die meisten Medien ignorieren die Verflechtungen von Journalisten wie Henryk Broder und Michael Miersch mit knallharten Rassisten. Telepolis macht sie zum Thema. Klare Leseempfehlung.

Nachtrag vom selben Tag: Inzwischen kommentiert der Oeffinger Freidenker diesen Artikel.

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Sonntag, Februar 25, 2007

„Die braunen Teufel des Rechtspopulisten Stefan Herre“

Dass Henryk Broder auf seiner Website seit langem „Politically Incorrect“ empfiehlt und gemeinsam mit seinem Kumpel Michael Miersch auf der „Achse des Guten“ immer wieder freundlich darauf verlinkt, ist bekannt. Umgekehrt würdigt „Politically Incorrect“ Miersch und Broder und beruft sich auf ihre Texte. Jetzt hat der Journalist Jürgen Cain Külbel einige der bezeichnendsten Zitate auf „Politically Incorrect“ zusammengestellt. Dazu zählen die folgenden:

Islam ist eine freiwillige Geisteskrankheit +++ Islam ist ein sehr aggressiver Virus +++ Nun, da wir wissen, dass unsere Kulturbereicherer meist mit einem Messer antreten, sind Schusswaffen das Mittel der Wahl +++ Je weiter man wichtige Maßnahmen hinauszögert, umso näher rückt der Progrom +++ Ganz normal, dass Moslems lügen sobald sie den Mund aufmachen +++ Wir sollten die Jungen in ein Sensibilitäts-Training schicken. Dort werden sie dann jeden Tag von je 15 Jugendlichen mit Eisenstangen zusammengeschlagen, und wer es überlebt, darf in die Türkei ausreisen – straffrei +++ Die barbarischen mohammedanischen Kulturbereicherer gehen oft straffrei aus, was sie zur nächsten Bluttat animiert +++ Einfach konsequent ausweisen, das Gesindel. +++ Wer sich als Deutscher oder als Christ einer morgenländischen Spitzbubenreligion anschließt, der ist für mich ganz schlicht ein Verräter an der eigenen Kultur und Identität +++ Islam ist ja bekanntlich die Religion der Analphabeten +++ Andererseits habe ich auch keine Lust das unsere Friedhöfe auch noch von toten Musels verseucht werden +++ Ich will nicht, dass wenn ich Blut spende mein Blut irgendwann einem Musel das Leben rettet und genauso wenig will ich, dass in meinen Adern Muselblut fließt +++ Abschaum wie die Arschhochbeter +++ Nichts kann einen Menschen dermaßen erniedrigen, dass er auf die Stufe eines Moslems absinkt +++ Du kannst getrost in Scheiße baden und dich von Gozilla vollpissen lassen - solange Du frei denken kannst - bist Du immer 1000 noch Entwicklungsstufen über denen +++ Auch die Neandertaler waren Moslems und sind es bis heute geblieben +++ Es ist ein wenig wie ein Teufelskreis, so wie die Cholibakterien oder mit den AIDS-Viren: Allein können sie nichts ausrichten, aber sie nutzen uns als Wirt +++ Was mich aber ärgert, ist, dass diese Clowns vor Gericht genau so gelten, wie ein Normalbürger +++ Schiebt bitte den ganzen Gazastreifen mitsamt den dort lebenden Islamofaschisten endlich ins Mittelmeer +++ Dieses primitive vorzivile Terroristenpack ist wirklich abstoßend. Man kann Israel nur empfehlen, mit harter Konsequenz gegen dieses Pack vorzugehen. Shalom +++


Wer auch nur ein wenig auf dieser Seite stöbert wird zahllose weitere Äußerungen dieser Art finden.

Ich habe sicher großes Verständnis dafür, wenn Autoren versuchen, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Mir fehlt dieses Verständnis allerdings komplett für Leute, die sich ihre Auflage damit schaffen, dass sie solchen Menschen als Stichwortgeber dienen und ihre Positionen hoffähig machen.

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Dienstag, Februar 20, 2007

USA wollen Integration der Muslime in Deutschland

Schlechte Nachrichten für Henryk Broder, Mischa Miersch und die mit ihnen verbündete Rassistengang von Politically Incorrect: Menschen, die hemmungslos gegen Muslime hetzen und gleichzeitig den USA bedingungslose Vasallentreue geschworen haben, dürften bald in eine üble Zwickmühle geraten. Wie die „Washington Times“ berichtet, bereitet den USA die antiislamische Propaganda in Europa mittlerweile große Sorge. So erklärte Daniel Fried, stellvertretender Außenamtschef der USA für Europa und Eurasien: „In Westeuropa herrscht ein bizarres Klima. Panische Ängste wie `die Migranten akzeptieren hier nicht unsere Werte, sie stellen eine Bedrohung für unseren Lebensstil dar und arten zu Radikalen aus´ beherrschen dort die Stimmungsatmosphäre.“ Die USA überlegten, wie sie dieser Stimmungsmache entgegenwirken könnten.

Der “Washington Times“ zufolge ist die französische Regierung immerhin lernfähig. Sie bedauert inzwischen, die Einwanderer aus nordafrikanischen Ländern in Ghettos gepfercht zu haben, in denen Arbeitslosigkeit und schlechte Ausbildung bei jungen Leuten zu Verzweiflung führen. „Die Unruhen in Armengegenden hatten nichts mit dem Djihad zu tun und viel mit den sozialen Bedingungen“ erklärte inzwischen Frankreichs Botschafter in Washington, Jean-David Levitte.

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Samstag, Februar 17, 2007

„Ein Muslim ist nicht nur ein Muslim“

Stefan Reinecke bespricht in der „tageszeitung“ das Buch ”Die Identitätsfalle” des Nobelpreisträgers Amartya Sen, der darin sowohl die islamistischen Fundamentalisten als auch ihre westlichen Gegenstücke kritisiert.

Der Islamismus ist eine Gefahr für die Freiheit - doch den Westen nun trotzig für die ewige Bastion der Freiheit und den halben Rest der Welt für eine totalitäre, unterentwickelte Bedrohung zu halten ist historisch falsch und politisch dumm. (...) Skeptisch blickt Sen aber auch auf westliche Kulturkämpfer, die seit dem 11. 9. 2001 über Nacht zu Islamexperten wurden, und auf Bemühungen, unbedingt mit moderaten Muslimen ins Gespräch zu kommen. (...) Doch vor allem ist Sen ein eigenständiger Denker, den wir uns als entschiedenen Kritiker des Kopftuches vorstellen dürfen - aber auch als entschiedenen Kritiker vieler westlicher Kritiker des Kopftuchs. Sein Buch ist jedenfalls geeignet, das Feld, auf dem sich westliche Kulturfundis und Multikulti-Ideologen so oft und routiniert bekämpft haben, gründlich umzupflügen.


Die gleichgültige Multikulti-Ideologie der letzten Jahre ebenso abzulehnen wie den dumpfen Rassismus, der momentan als überzogene Gegenbewegung ausbricht, ist eine Haltung, der ich nur zustimmen kann.

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Donnerstag, Januar 25, 2007

„Narrenfreiheit für Anti-Moslem-Hetze“

Der folgende Beitrag ist ein Gastbeitrag des Journalisten Knut Mellenthin. Er ist ursprünglich in der Zeitung SOZ, Januar 2007, erschienen. (Interessanterweise scheint für die bürgerliche Presse ein gepflegter Rassismus heutzutage nicht der Rede wert zu sein.) Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur Weiterveröffentlichung.

Narrenfreiheit für Anti-Moslem-Hetze

Gibt es Moslemfeindlichkeit in Deutschland?

Ja, sagen mehrere Studien auf nationaler und europäischer Ebene. Ihnen zufolge sind antimoslemische Ressentiments und Diskriminierungen in Deutschland sogar relativ weit verbreitet. Nicht nur unter den Dummen im Land, sondern auch im sogenannten Bildungsbürgertum.

Nein, sagt der Spiegel-Journalist Henryk Broder, Autor der politischen Aufklärungsfibel „Hurra, wir kapitulieren“, in der er die „Transformation Europas in einen islamischen Kontinent“ und die „vorauseilende Selbstaufgabe“ der europäischen Eliten vor dieser Entwicklung beklagt. Dem Zentralrat der Juden in Deutschland wirft Broder die Beteiligung an einem Symposion unter dem Titel „Antisemitismus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit“ vor. „Er gibt damit dem Phantombegriff ‚Islamophobie’ den Anschein des Realen“, so Broder.

Broders Urteil überrascht nicht. Findet sich doch unter den Links auf seiner „Offiziellen Homepage“ auch ein Verweis auf die wohl übelste aller deutschsprachigen antimoslemischen Internetseiten, Politically Incorrect. Neben tendenziös ausgewählten und aufgemachten Nachrichten, in denen vor allem angebliche „Moslemfreunde“ angeprangert werden, bestehen die PI-Seiten überwiegend aus Blogs, wo die Leser ihre Kommentare plazieren können. Im Unterschied zur Mehrzahl der Internet-Blogs wird bei PI aber kaum gestritten. Das lässt auf eine strenge Auswahl der veröffentlichten Beiträge schließen. Umso mehr muss sich der Gründer und Betreiber von PI, der Sportlehrer Stefan Herre, für die dort zu lesenden volksverhetzenden Texte verantwortlich machen lassen.

Was einige von Herres Anhänger zum Besten geben, würde vermutlich zu einem schnellen Ausschlussverfahren aus der NPD reichen. Moslems werden verächtlich nur als „Musels“ oder „Musel-Plebs“ bezeichnet, Verhöhnungen wie „Muselaffen“ sind gleichfalls beliebt. Im NS-Jargon ist von „Bazillen“, „Parasiten“ und „Unkraut“ die Rede. Auch vor Mordphantasien und -aufforderungen wird nicht zurückgeschreckt.

Friedel Frechen, der Pressesprecher der Stadt Bonn, gehört zu den wenigen Politikern, denen PI ein kritisches Wort wert war. „Finden Sie das rechtspopulistische Gesabbel in Ihrem Blog nicht selbst zum Kotzen?“, mailte er am 22. Januar an Stefan Herre. Der schlug die feine Gelegenheit, sich der Form halber von seinem rechtsextremen Gefolge zu distanzieren, jedoch aus. Stattdessen bezeichnete er Frechen als „linken Islamliebhaber“ und verwahrte sich gegen die „Beschimpfung“ seiner Anhänger.

Es wirft ein schlechtes Licht auf unsere Politiker, dass der Bonner Pressesprecher allein auf weiter Flur steht und jetzt in PI einer Diffamierungskampagne ausgesetzt ist. Internetseiten dürfen nicht länger ein rechtsfreier Raum für Volksverhetzung sein. Und eine Webseite wie PI sollte öffentlich so geächtet werden, dass kein Mainstream-Journalist sich mehr traut, sie unter seinen Links zu führen.

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„Bazille, Abschaum, Parasit“

In der “jungen welt“ findet sich heute ein interessanter Artikel über Rassismus in den deutschen Medien.

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Mittwoch, Januar 17, 2007

„So weit wie Broder gehen selbst ganz wilde Rassisten nicht.“

Was ist eigentlich so verwerflich und so verheerend an Broders Auslassungen, dass sie in Blogs wie diesem zum Dauerthmea werden? Das erläutert Knut Mellenthin heute in einer äußerst gründlichen und mehr als billanten Analyse. Klare Leseempfehlung. Wenn es je einen Reader zur neuen Ausländerfeindlichkeit in Deutschland geben wird, gehört dieser Text hinein. Ein Auszug:

Die freundliche Aufnahme, die Broders Buch bei den meisten Medien gefunden hat, bestätigt diesen Befund. Hier und da schieße der Autor ein bißchen übers Ziel hinaus, räumen viele Rezensenten ein, aber das sei doch gerade das Lustige, Unterhaltsame. Die systematische Verbreitung von Ressentiments wird von meinungsbildenden Teilen der deutschen Gesellschaft geschmäcklerisch konsumiert. (...) »Political Incorrectness«, das Spiel mit rassistischen Klischees, steht in Deutschland wieder hoch im Kurs. Kaum jemand wagt in den Mainstream-Medien noch einzuwenden, daß das Verbreiten von Ressentiments schlichtweg unanständig und übrigens auch denkbar unintellektuell ist.


Und genau deshalb ist eine Gegenöffentlichkeit gegen diesen Rassismus im Internet dringend notwendig – genau jene Gegenöffentlichkeit, die Broder allzu gerne abgeschafft sehen würde. Wobei die Ironie in der Sache darin liegt, dass ihm genau dieses gründlich misslingt: Sein Plädoyer, dass die Meinungsfreiheit gefälligst nur einer Elite von 200 Leuten überlassen bleiben sollte, erntete eine lange Reihe Antworten von Lesern, die sich eben nicht den Mund verbieten lassen wollen. Und der Abschlusskommentar zu Broders Beitrag lautet:

Es ist der lächerlichste, populistischste Artikel, den ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Er entbehrt jeglicher akademischer Realität und offenbart nur den widerlichen Narzissmus eines Broders, der, wenn er mit der Realität konfrontiert wird, nichts von seinem Schein übrig lässt. (...) Dass ausgerechnet der bekennende Anti-Anti-Semit Broder mit faschistischen Metaphern wie Vertikalgesellschaft herumexperimentiert, zeigt, dass er jeden Scheißehaufen vom Boden heben würde, um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.


Und viele Medienmacher spielen dankbar mit. Manche sicherlich weil sie, wie Mellenthin andeutet, mit Broders Rassismen durchaus sympathisieren. Für andere mag es in einem Zeitalter, in dem die allermeisten Tabus schon längst gebrochen ist, schlicht nichts Faszinierenderes geben als einen Mann, der selbstverloren vor aller Augen mit Scheiße spielt.

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